Trafospannung reduzieren, Strom halten

#3338780
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Hallo zusammen,

ich habe einen gewickelten Trafo mit 18V, 34V und 44V abgriffen max. 
3,15A.

Ich benötige aber 24V und eben die 3A.
Welches ist die beste Variante um die Spannung zu reduzieren?
Widerstand ist nicht wirklich die beste Wahl, oder?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß Daniel
#3338792
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MWS schrieb:
> Sollte 18 und 44 sein.

Sind 25V


In der Beschreibung steht das die Schaltung mit 24V eingespeist werden 
soll.
Wenn man aber ständig im Grenzbereich von 30V ist, soll man mit 30V 
einspeisen (Ist ein Regelbares Netzteil Bausatz).
Ich habe als erstes die 34V genommen, weil wegen Leerlaufspannung.

Ich konnte die Spannung mit dem Poti nur nicht weiter regeln als 5V.
Und einer IC´s wurde verdächtig warm. Hab ich also schnell wieder 
ausgeschaltet
Gast #3338802
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Daniel G. schrieb:
> In der Beschreibung steht das die Schaltung mit 24V eingespeist werden
> soll.

Ein Schaltbild sagt mehr als 1000 Worte Prosa.

> Wenn man aber ständig im Grenzbereich von 30V ist, soll man mit 30V
> einspeisen (Ist ein Regelbares Netzteil Bausatz).

> Ich habe als erstes die 34V genommen, weil wegen Leerlaufspannung.

Dir ist klar, dass nach Gleichrichtung die Spannung am Ladeelko deutlich 
(x 1,41) höher ist? Sind die geforderten 24V Gleich- oder 
Wechselspannung?

> Ich konnte die Spannung mit dem Poti nur nicht weiter regeln als 5V.
> Und einer IC´s wurde verdächtig warm. Hab ich also schnell wieder
> ausgeschaltet

Da wird der Wurm drin sein.
Gast #3338803
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Daniel G. schrieb:
> Ich meine, bevor ich den Trafo anfange zu wickeln, egal ob auf oder ab,
> kann ich mir besser einen neuen kaufen...

Wenn du ihn heute noch brauchst dann wird kaufen aber schwer. Es gibt 
halt auch Leute nicht immer nur kaufen wollen. Es geht ja bestimmt nicht 
im 100 Trafos die angepasst werden müssen. Die Paar Minuten wirst du 
wohl haben.
#3338817
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MWS schrieb:
> Dir ist klar, dass nach Gleichrichtung die Spannung am Ladeelko deutlich
> (x 1,41) höher ist? Sind die geforderten 24V Gleich- oder
> Wechselspannung?

Gefordert sind 24V AC,
ich habs jetzt noch mal mit den 25V probiert, IC wird nicht mehr warm.
Aber trotzdem kommt nix raus...

Es ist ein Smart Kit Bausatz Nr. 1138N

Ich kann leider keinen Schaltplan hochladen, weil´s keinen gibt.
Kennt Ihr bestimmt, löten nach Zahlen...
Gast #3338830
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Daniel G. schrieb:
> Ich kann leider keinen Schaltplan hochladen, weil´s keinen gibt.
> Kennt Ihr bestimmt, löten nach Zahlen...

Das dürfte ein Gerücht sein, schon mal in der Anleitung nachgesehen?

http://www.quasarelectronics.co.uk/kit-files/smart-kit/1138.pdf

> ich habs jetzt noch mal mit den 25V probiert, IC wird nicht mehr warm.

Möglicherweise ist der magische weisse Rauch bereits entwichen.
Gast #3338839
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Daniel G. schrieb:
> Kann man IC´s irgendwie messen?

Das sind Operationsverstärker, da kannst Du nicht einfach 'ne B/C 
Strecke messen. Du müsstest eine Testschaltung aufbauen, um zu messen.

Wenn Du nicht in der Schaltung selbst messen kannst, bleibt Dir erstmal 
nur den Aufbau zu kontrollieren, einwandfrei Lötstellen, keine Brücken, 
Dioden, auch Zenerdioden richtigrum drin, usw.
Gast #3338861
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Daniel G. schrieb:
> Ich meine, bevor ich den Trafo anfange zu wickeln, egal ob auf oder ab,
> kann ich mir besser einen neuen kaufen...

Wenn Dir abwickeln zu aufwändig ist, dann mach eben eine Anzapfung in 
der 34V-Wicklung. Du brauchst 24V AV und hast 34V AC, 24/34 ist ist 0,7 
- ergo machst Du also eine Anzapfung bei 70% (oder 3/4 - dann hast Du 
auch noch ein bisschen "Spazi") der Länge der 34V-Wicklung.

An der Stelle machst Du die Isolierung weg und zapfst Dir "einfach" die 
24V ab. Oder dort gleich durchschneiden, den Rest der Wicklung einfach 
oben lassen, und an der neuen 24V-Wicklung einfach eine Verlängerung 
ranmachen.

NOR
#3338871
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Im Schaltplan ist es nicht ersichtlich welche ICs da eingesetzt werden. 
Sollte es sich aber um Standard-OPs handeln, dann hast du sie 
wahrscheinlich doch gemeuchelt. Diese haben als max. Spannung zumeist 
36V angegeben. Bei 34V Trafospannung kommst du aber auf fast 50V=, etwas 
sehr viel und erklärt auch die gespürte Erwärmung. Um es genau sagen zu 
können müsste man die Bezeichnung der ICs kennen.
Der magische Rauch ist nicht immer sichtbar, wenn man merkt das es warm 
wird, ist er sehr oft schon weg.
#3339404
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Hubert G. schrieb:
> an Pin6 messen und
> gleichzeitig am Spannungsregler drehen, es sollte sich was ändern.

Also ich habe am -Ausgang und an Pin6 gemessen und dann geregelt. 
Spannung vom 60mV-33V regelbar. Nur verstehe ich nicht warum da nichts 
rauskommt, also wie oben genannt nur um die 5 Volt. Und das 
Regelverhalten ist ganz komisch, ich habe beide Potis quasi zu, die LED 
der Strombegrenzung leuchtet, ist ja soweit richtig. Ich drehe nun den 
Strom Poti ein bisschen und die Begrenzung fällt ab, LED aus, ist auch 
so weit richtig.
Wenn ich jetzt aber den Spannungs Poti drehe dann steigt die Spannung 
mit einer kleinen Spitze bis 1V fällt kurz wieder ab und dann gehts bei 
3V weiter bis 5V...

Ich habe noch mal nachgesehen ob alles richtig rum eingelötet ist, bzw 
überhaupt am richtigen Platz, so weit ja.

---
Gast #3339477
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Daniel G. schrieb:
> Ich habe nun den richtigen Schaltplan

Und die soll dir 30V/3A liefern ?

Weil das so in der Werbung stand ?

Vergiss es, kein einzelner Transistor schafft seriös 120 Watt weg.

Aber das muss er auch nicht, denn dein
> ich habe einen Trafo mit 18V, 34V und 44V abgriffen max. 3,15A.
liefert sowieso nicht genug Strom für 3A.
3.15A Wechselstrom bringt nur so 2A Gleichstrom.

Für 25V/2A könnte man den Netzteilschaltplan verwenden.


> Die wirst Du bei ca. 48V = wohl gegrillt haben

Sieht wohl so aus.

> Sollte ich den nun auf Verdacht mal tauschen

Bei einer mit 46V gegrillten Schaltung könnte noch mehr zu tauschen 
sein.

> dann steigt die Spannung mit einer kleinen Spitze bis 1V fällt
> kurz wieder ab und dann gehts bei 3V weiter bis 5V.

Klingt nach dem komplett ungeeigneten TL081, und Überschreitung dessen 
common mode Input Bereichs. Die Schaltung geht halt über die 
Datenblattgrenzen hinaus, nicht nur bei SOA des Ausgangstransistors, da 
darf man sich nicht wundern, wenn sie nicht funktioniert.

Theoretisch könnte man einen LM324 vorschlagen, aber der hat keine 
Offseteinstellung. Allerdings ist Offseteinstellung eh Murks, Zeichen 
eines viel zu alten Schaltplans für viel zu schlechte Teile.
Wobei die Referenzspannung mit D8 ebenfalls archaischer Murks ist.


C6, C8 und C9 sind für die Stabilität und Regelgeschwindigkeit des 
Netzteils erforderlich und müssen an die real verwendeten Bauteile und 
Platine angepasst werden. Unterlässt man das, kann die Regelung 
schwingen und viel zu hohe Leistung in den Bauteilen umsetzen, die dann 
kaputt gehen. Man muss also die Schaltung nach dem Aufbau mit einem 
Oszilloskop auf Regelverhalten untersuchen und ggf. die Kondensatorwerte 
anpassen.
Gast #3339567
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Daniel G. schrieb:
> 2N 2219 NPN

Das ist ein normaler Transistor. Wie schon gesagt, Du kannst die 
Funktion des Längsreglers ganz einfach testen, indem Du einen Widerstand 
wie vorgeschlagen nimmst und damit von (7) auf (8) gehst.

Dabei wird aufgrund der potentiell geringen Stromverstärkung des 
Endtransistors Q4 der am Ausgang verfügbare Strom gering sein.

Dennoch müsste ohne Belastung die Spannung am Ausgang gen 
Eingangsgleichspannung gehen. Gehst Du mit dem Widerstand von (7) auf 
die Basis von Q2, müsste der Endtransistor genügend Strom zum 
vollständigen Durchschalten erhalten und auch Last treiben können.

Da Du vor dem Widerstand R15 auf die Basis von Q2 aber 33V hattest,

>> an Pin6 messen und
>> gleichzeitig am Spannungsregler drehen, es sollte sich was ändern.
>
> Also ich habe am -Ausgang und an Pin6 gemessen und dann geregelt.
> Spannung vom 60mV-33V regelbar.

hätte man da bereits eine adäquate Spannung an Ausgang (3) messen 
müssen. Darum tippe ich mal auf Q2.
Gast #3340117
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Die Widerstände sind 1k,  wenn die so in der Stückliste stehen, sind sie 
ok.
R16 dürfte über D10, R15 und Q1 den von Dir eingesetzten 1,7k in der 
Wirkung teils kompensieren und so den Regelkreis bilden.

Hättest Du nicht geschrieben, dass an Ausgang 6 des OpAmps bis zu 33V 
anstehen, hätt' ich gesagt, diesen OpAmp tauschen.

Der 1,7k Widerstand scheint zu helfen, weil er die Basis von Q4 mit 
Strom versorgt, was möglicherweise Q2 nicht schafft. Liegen aber von 
Ausgang 6 des OpAmps 33V über R15 an Basis von Q2, so müsste dieser 
genau die's machen, nämlich Q4 mit genügend Basisstrom versorgen. Dies 
wiederum könnte, trotz guter Werte für die Diodenstrecken von Q2, auf 
einen Defekt dieses Transistors hinweisen.

Du könntest Q2 auslöten und dessen Basisanschluss direkt mit dem 
Basisanschluss von Q4 verbinden. Dann sollte die Spannung regelbar sein 
(falls Q4 ok ist). Allerdings wirst Du keine Leistung entnehmen können, 
da die Stromverstärkung von Q2 abgeht.
Gast #3340145
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Daniel G. schrieb:
> Also ich weiß ja nicht was jetzt los ist, aber "der Geräät"
> funktioniert
> jetzt plötzlich, obwohl ich ja eigentlich nichts verändert habe...

Die magische Reparatur ;-)
Wirst wohl 'ne schlechte Lötstelle gehabt haben und die wurde jetzt im 
Zuge der An- und Abbauarbeiten beseitigt.
>
> Kann ich noch den 1k Poti in Reihe zum Spannungspoti löten?
> Mir ist die Einteilung zu grob.

Ja, wenn 1k im Verhältnis zum existierenden Poti passt, kein Problem.
Gast #3340195
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Daniel G. schrieb:
> Könntest du mir das vielleicht kurz skizzieren?

Bin hier am Tablet, kann da nicht viel skizzieren. Aber Deine Zeichnung 
passte schon, den Anschluss 1k "zur Platine" setzt Du an den oberen 
Originalpunkt des Potis auf der Platine, den Anschluss 10k "zur Platine" 
setzt Du an den unteren Originalpunkt auf der Platine, der mittlere 
Anschluss vom 10k Poti wird unverändert mit der Platine verbunden.

> Ich danke dir auf jeden Fall schon mal für deine Mühen und deine Geduld
> mit mir. ^^

Gern geschehen ;-)
Gast #3340216
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Daniel G. schrieb:
> Ich habe in einem anderen Beitrag schon mal erwähnt das ich grade meine
> Anfänge in der Elektronik mache, kannst du mit eine gute Literatur mit
> Lerneffekt empfehlen?

Es gibt Standardwerke wie "The Art of Electronics", das z.B. ist aber 
recht umfangreich und evtl. erschlägt's einen Anfänger. An Deiner Stelle 
würd' diese Frage mal allgemein an's Forum richten.

Ansonsten würd' ich mich am umfangreichen Informationsangebot des 
Internets bedienen, kommt auch ganz darauf an, was Deine Interessen sind 
und ob Du als Autodidakt lernen kannst.
#3341312
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K.M. schrieb:
> Wies soll denn die Konstantstromregelung mittels U3/D9 Funktionieren
> wenn
> beide Eingänge von U3 auf GND bezogen sind?
>
> Da müsste doch R17 an die negativere Seite von R7?

Ich habe keinen Plan was du meinst, aber offensichtlich funktioniert die 
Schaltung.
Ich habe sie mit Last betrieben und getestet, läuft konstant.

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