Ich habe vor 2 Jahren eine Signalleitung zu den Carports unserer
Hausmiteigentümer(6 Parteien-Eigentümer-Haus) verlegt, um diese Carports
via Cam zu überwachen(Bewegungserkennungssoftware mit Record Funktion).
Nun stelle ich fest, dass sich vermehrt Maulwürfe im Verlegebereich im
Erdreich zu schaffen machen. Ich fürchte, dass diese das Erdkabel
anfressen, weil sie denen im Weg sind. Wie kann man diese blinden
Erdarbeiter naturgerecht vergraulen?
Du bist bestimmt hier völlig richtig im Unterforum Mechanik, Gehäuse,
Werkzeug.
Bitte ins richtige Forum Offtopic verschieben, wenn es jemand hier
sieht.
Ein mit Terpentin getränken Lappen in ein oder mehrere der Gänge
stecken. Funktioniert eigentlich sehr gut. Sieht man an den
Maulwurfshaufen die nach einigen Tagen beim Nachbarn gehäuft auftauchen
anstatt in deinem Garten.
Hallo Wilhelm, ich bin neu hier. Verzeih' mir die falsche Rubrik.
@Maulwurf
Wenn ich 230V aus der Steckdose nehme, dann spricht doch der FI an.
Gibt es denn keine homöopatischen Lösungen?
lutz h. schrieb:> Ich glaube Graureiher finden diese Tiere lecker. ich bin für die> biologische Lösung.
Katzen finden auch Rind lecker. In der Natur kommen sie allerdings da
nicht dran.
manny schrieb:> Ich habe vor 2 Jahren eine Signalleitung zu den Carports unserer> Hausmiteigentümer(6 Parteien-Eigentümer-Haus) verlegt, um diese Carports> via Cam zu überwachen(Bewegungserkennungssoftware mit Record Funktion).> Nun stelle ich fest, dass sich vermehrt Maulwürfe im Verlegebereich im> Erdreich zu schaffen machen. Ich fürchte, dass diese das Erdkabel> anfressen, weil sie denen im Weg sind. Wie kann man diese blinden> Erdarbeiter naturgerecht vergraulen?
Normalerweise legt man solche Kabel so, daß sie Mäuse oder
Maulfwurfsicher verlegt sind (also in Rohre, die so dick sind das
Mäusekiefer da gar nicht knabbern können)
Alles andere ist aus besagtem Grund untauglich, daher - neue Kabel oder
fürchte Dich weiter.
PS "Naturgerecht" - was soll denn das bedeuten? Du siehst ja an dem, daß
sie dort gerne herumbuddeln daß sie sich genau da wohlfühlen, sonst
wären sie nicht dort, quasi so wie wenn Du deinen Platz am Ofen findest
und dann jemand dich "naturgerecht" verteiben will. Du wirst
zurückkommen....
Also - sei froh, daß Dein Boden noch so ergiebig an Maden und anderen
Kleinviechern ist ist daß die Maulwürfe (die zumindest in AT unter
Naturschuz stehen) dort hinkommen und entsprechend Nahrung finden und
vergraule die Viecher nicht sondern tausche die Kabel einfach aus.
PPS: Du verlierst gegen die Mäuse und Maulwürfe langfristig sowieso.
Wenn nicht heute dann morgen.... oder übermorgen, sie sind ausdauernder
als Du dir das vorstellen kannst. Also ist - egal wann - sowieso
Kabeltausch angesagt.
Grüße
MiWi
lutz h. schrieb:> Ich glaube Graureiher finden diese Tiere lecker. ich bin für die> biologische Lösung.
Auch biologisch, schaff dir einen Dackel an.
Seit eine Freundin einen Dackel hat, sind die Maulwürfe weg. Keine Hügel
mehr, aber dafür Löcher, vom Dackel gegraben.
@MiWi
Nicht die Maulwürfe sind unsere Feinde. Sondern Jugendliche, die des
nächtens Unfug an den Autos machen. In Berlin legen sie Esbit auf die
Reifen von Nobelkarossen. Neuerdings sollen angeblich auch schon LKWs
mit Gastanks in Brand gesetzt worden sein.
Ich will nur sicherstellen, dass eventuelle Täter nach einer Straftat
dingfest gemacht werden können.
Aber seis drum - ich werde wohl unter die Frostgrenze von 60cm gehen und
Tonrohre für die Signalkabel verlegen müssen.
manny schrieb:> Aber seis drum - ich werde wohl unter die Frostgrenze von 60cm gehen und> Tonrohre für die Signalkabel verlegen müssen.
Na siehste, geht doch ;-)
Old-Papa
manny schrieb:> Wilhelm, hast du auch noch konstruktive Ideen?
Ich beobachte schon eine Weile den Marder-Thread. Keine Ahnung, warum
ich da immer an das "Hornberger Schießen" denken muß. Es hat sicher
keinen Zusammenhang, war ein komischer Traum. ;-)
Ich habe seit 4 Jahren ein Niederspannungskabel in 'Maulwurfgang' Höhe
im Erdreich verlegt, wohlwissend, das ein Ausfall dieses 10-poligen
Kabels möglich wäre. Aber obwohl längs des Kabels immer wieder Hügel des
kleinen Buddlers auftauchen, geht er an das Kabel einfach nicht ran -
genauso wie die Wühlmäuse, die gerne die Gänge des Maulwurfes 'kraaken'.
Auf dem Kabel sind allerdings maximal 1,5 Volt, alles andere würde ich
mit Gänsegurgel oder im Rohr verlegen.
Manny schrob:
>...und Tonrohre für die Signalkabel verlegen müssen.
Ja, dann hast Du Bild und Ton...
;-)
Matthias schrub:
>Auf dem Kabel sind allerdings maximal 1,5 Volt, alles andere würde ich>mit Gänsegurgel oder im Rohr verlegen.
Na, ein bisschen höher hättest Du die Spannung aber wählen können, damit
sich die Maulwürfe wenigstens eine LED an der Wohnzimmerdecke betreiben
könnten.
(Ich glaube, ich habe zuviele Zeichentrickfilme gesehen)
;-)
MfG Paul
manny schrieb:> Ich fürchte, dass diese das Erdkabel> anfressen, weil sie denen im Weg sind. Wie kann man diese blinden> Erdarbeiter naturgerecht vergraulen?
Maulwürfe sind Insektenfresser, keine Nager. Ihr Gebiß ist nicht dafür
geeignet, sich durch irgendwelche unterirdische Hindernisse
durchzunagen; sie buddeln sich einfach einen Gang am Hindernis vorbei.
Ist in Deutschland aber verboten, da Maulwürfe unter Naturschutz stehen.
Hier darf man nur passiv agieren. Darum auch der Tipp von mir mit dem
getränktem Lappen
Paul Baumann schröbte im Beitrag #3339179:
> Na, ein bisschen höher hättest Du die Spannung aber wählen können, damit> sich die Maulwürfe wenigstens eine LED an der Wohnzimmerdecke betreiben> könnten.
Immerhin würde rot, gelb oder grün gehen, ich puffere mit den 1,5 Volt
ja auch nur Solarlampen und die Hausnummernbeleuchtung im Briefkasten.
Wenn sich die Jungs ne LED in den Gang hängen wollen, meinetwegen, aber
nur mit Vorwiderstand :-)
>> (Ich glaube, ich habe zuviele Zeichentrickfilme gesehen)
Hehehe
Moin,
Wenn es Wühlmäuse sind, dann wirkt eine Schußfalle Wunder. Erfolgsrate
nahezu 100%. Meistens sind es ja nur 1-2 Viecher die sich in den Garten
verirren und alles auf Links drehen und die hat man an einem Tag
gefangen. Ich setze die 1-2 mal im Jahr ein und dann ist lange Ruhe.
Alle anderen Fallen und Hausmittel funktionieren eher wenig bis
garnicht, habe viel ausprobiert und bin nun den den Schussfallen
geblieben.
http://www.youtube.com/watch?v=IZ6lMeboA4E
Hilft auch gegen Maulwürfe, aber die stehen ja unter Naturschutz. Also
erst prüfen ob es wirklicht Wühlmäuse sind. Die Falle wird in den Gang
gestellt und entsichert. Dann heisst es warten. Bei aktiven Gängen
knallt es meistens schon in der ersten Stunde.
Ganz wichtig: Falle nur mit Handschuhen anfassen, damit sie möglichst
keinen Menschengeruch annimmt, zur Pflege nehme ich hin und wieder einen
Tropfen Nähmaschinenöl.
PS: Die Fallen sind kein Spielzeug! Sicheres Aufstellen ist Pflicht, da
darf kein Kind dran kommen und auch sonst niemand.
Sind das wirklich Maulwürfe oder eher Wühlmäuse? Die Häufen sehen
ähnlich aus, der Maulwurf baut sie aber mehr in die Höhe und der Gang
geht zentral nach unten.
das Thema wurde in einem anderen Thread schon behandelt. Offenbar lassen
sich die Tierchen mit Buttersäure sehr effektiv vertreiben. Das Zeugs
stinkt für deren Nase offenbar gleich fürchterlich wie für
Menschennasen...
www.buttersaeure24.de
Hallo,
wenns Wühlmäuse sind, besteht wirklich Gefahr für dei Kabel. Bei
Maulwurf nicht.
Unsere Wühlmausbesuche(Nähe zum Feld ca.200m) sind nach ein paar in die
Gänge gesteckten angebrochenen Knoblauchzehen immer schnell vorbei.
Kann aber passieren, dass nächstes Jahr in der Blumenrabatte ne
Kobipflanze wächst;-)
Peter
Peter _K schrieb:> Unsere Wühlmausbesuche(Nähe zum Feld ca.200m) sind nach ein paar in die> Gänge gesteckten angebrochenen Knoblauchzehen immer schnell vorbei.
Die werden die Knoblauchzehen mit Hochgenuß gefressen haben und als sie
merkten, daß die alle sind, sind sie enttäuscht in den Nachbargarten
abgezogen...
Hast Du zu viele Nager und Mäuse? - Dann hast zu zu wenig Katzen!
Aber nur die weiblichen nicht zu gut gefütterten jungen Exemplare fangen
Mäuse. Kater sind meist faul.
Markus Müller schrieb:> Kater sind meist faul.
Meine Eltern hatten mal einen Kater, der brachte jeden Morgen eine tote
Spitzmaus und holte sich dafür sein Lob bei der Chefin ab.
Nur hatte das kluge Tier nicht bedacht, daß eine tote Spitzmaus nach ein
paar Tagen ziemlich stinkt...
Maulwurf .. Naturschutz?
Sorry Leute, von mir aus können hier die Maulwurfschützer eine
Warteschlange bilden und die Viecher ausbuddeln und mitnehmen.
Mein Garten steht unter meinem persönlichen Schutz, auch wenn die
Pflanzen gekauft und gepflanzt worden sind, ist das ein Stück Natur das
ich verständlicherweise schützen möchte.
Bewährt hat sich der Notstromer mit einem Abgasschlauch in einen
Maulwurf/Wühlmausgang. Interessant wo es im Garten überall so raus
qualmt.
Danach ziehen die Viecher um oder geben zumindest Ruhe.
Gruß,
Holm
Holm Tiffe schrieb:> Mein Garten steht unter meinem persönlichen Schutz, auch wenn die> Pflanzen gekauft und gepflanzt worden sind
Und was tun die Maulwürfe - im Gegensatz zu Schermäusen, die ganze
Obstbäume plattmachen können - Deinen selbst gekauften Pflanzen?
Holm Tiffe schrieb:> Bewährt hat sich der Notstromer mit einem Abgasschlauch in einen> Maulwurf/Wühlmausgang.
Das ist ja eine selten dämliche Idee, aber vielleicht schmecken Möhren
und Kartoffeln dann besser.
Das so ein Kommentar kommt, war mir klar.
Der Notstromer läuft im Frühjahr wenn der Schnee weg ist und der ganze
Garten, hauptsächlich die Wiese aussieht wie Dresden 1945.
Mit der Ernte hat das nichts zu tun ..und ja, dieMöhren schmecken besser
als gar keine Möhren.
Ich schreib explizit Maulwürfe/Wühlmäuse.
Laß mich ruhig dämlich sein, Umweltschutz um jeden Preis ist es auch.
Gruß,
Holm
Mögen die eigentlich Brennnesseln?
Sorry, ich war die Woche mal auf die Brennnessel gestoßen, und für
irgend was hat die doch die brennenden Stacheln. Ich habe noch nicht
heraus gefunden, gegen wen und was.
Aber geschmeckt haben sie im Kochtopf gut.
Aus einem Blumentopf auf dem Balkon wuchs zufällig eine. Wo die her kam,
weiß ich nicht. Aber ich werde sie separieren, in einen anderen großen
Topf. Denn im Internet fand ich leckere Rezepte z.B. Brennnesselspinat
auch mit Fotos, ist vitaminreicher als viele Gemüse sonst.
manny schrieb:> Gibt es denn keine homöopatischen Lösungen?
Hier ist einer: Laut einer alten Gärtnerweisheit (lies: -Legende) helfen
Königskerzen - es heisst, wenn du an jeder Ecke des Gartens eine
Königskerze (blühen 2-jährig, also am besten mehrere, die abwechselnd
blühen) stehen hast, wird dein Garten in Ruhe gelassen.
Tatsächlich ist es hier so, das die Maulwurfshügel etwas abseits der
Königskerzen sind, Wunder wirken sie allerdings nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigskerzen
Möglicherweise verteidigen die Maulwürfe die Wiese gegen die Ratten,
bei dehnen sieht man zwar keine Hügel, sind aber echte Nager, die Kabel
zernagen.
Ich würde überlegen, ob es wirklich Sinn macht, die Maulwürfe zu
bekämpfen.
Schaden an den Kabeln machen diese Tierchen wahrscheinlich nicht, und
auf jeden Maulwurfshaufen eine Blume pflanzen, dann sieht der Garten
schön bunt aus.
Maulwürfe und Wühlmäuse gibt es in meiner Gegend gleichermaßen.
Jedenfalls richten Wühlmäuse Schaden im Garten an. Ich sah schon life,
wie Salatpflänzchen im Garten auf einmal Aufzug fuhren, vom Erdgeschoß
ins Tiefgeschoß.
Wir und auch Nachbarn probierten es gelegentlich mit Carbid (die Steine
für den Autogen-Schweißapparat) oder dem Autoauspuff über einen Schlauch
in einen Erdkanal eingesteckt. Nein, man erwischt da nicht alle, wenn
man sie auch dezimiert, das kommt immer wieder. Die Gangsysteme
verschiedener Erdgräber überlappen sich wohl auch vollständig, daß einer
vom anderen nichts mit bekommt.
Wilhelm F. schrieb:> Die Gangsysteme> verschiedener Erdgräber überlappen sich wohl auch vollständig, daß einer> vom anderen nichts mit bekommt.
Wenn Du einen Maulwurf vertreibst, ziehen Schermäuse gern in dessen
Gänge ein. Umgekehrt scheint sich letztens bei mir ein Maulwurf in einen
Gang verirrt zu haben, den ich ziemlich sicher als Wühlmausgang
identifiziert zu haben glaubte.
Durch Zufall bin ich auf dieses Forum gestossen.
Perfekten Erfolg habe ich durch wiederholt gesammelte (flüssige)
menschliche Bedürfnisse erreichen können. Circa 2x 5-Liter
Gießkannenkonzentrat (mind. 2 Wochen alt) im Abstand von zwei Wochen
über dem ausgebuddelten Humus hat den Störenfried auf Nimmerwiedersehen
das Weite suchen lassen.
Wer wohnt schon gerne in der Nähe einer Koake...
Ich bin 79 Jahre alt und verhelfe mit dieser Methode normalerweise
meinen Obstbäumen zu besseren Erträgen. Als Dank dafür haben meine Enkel
mir zu diesem Beitrag verholfen :-).