holgi p schrieb:
> Meinst du, dass man das Teil mit einem
> regelbaren Baumarktfön gelötet bekommt?
Haben wir auch schon benutzt. Für die Kleinserie war mir das aber
zu fummelig. Mit dem alten Grill konnte ich jeweils eine Platine
löten und die nächste bereits bestücken.
> Ich fand
> halt, dass der Teil aus dem Datenblatt nach 'wichtig' klingt:
>
> "The ground plane of the application board should be separated into four
> independent fragments: the analog, the digital, the antenna, and the
> XTAL ground plane. The exposed paddle shall act as the reference point
> of the individual grounds. "
Split ground plane war mal so 'ne Idee. Hat sich nicht als wirklich
praktikabel erwiesen. Dieser Passus hat sich im Datenblatt irgendwie
seit der ersten Datenblattversion des AT86RF230 gehalten, obwohl das
eigentlich selbst auf den Atmel Reference Designs nicht mehr so
gemacht worden ist. ;-) Gib also nicht zu viel darauf.
p.s.: Split ground plane bedingt nicht, dass du das Paddle anlötest.
Du kannst die Massepunkte ja trotzdem noch unter dem IC zusamemnführen,
wenn du das willst.
p.p.s.: Was sich jedoch als sehr sinnvoll erwiesen hat, wenn man sich
keine komplett durchgehende Masselage (bspw. in einem 4-Lagen-System)
leisten kann ist, die Masse für den Quarz parallel zu dessen "heißen"
Leitungen zu führen und dabei nichts anderes als den Quarz da
anzuklemmen. Sonst kann durch Mitzieheffekte der Quarz "außer Tritt"
kommen. Ist beim ATmega128RFA1 nicht ganz so ein Thema, aber bei
den SPI-Transceivern kann sonst die steigende Flanke der IRQ-Leitung
beispielsweise so einen Effekt haben. Dann zerschießt dir der
RX_START-Interrupt den gerade empfangenen Rahmen.