Gast
#3345851
Hallo zusammen, es wäre toll, wenn mir jemand bestätigen könnte, ob ich die Rahmenbedingungen für eine FFT soweit richtig verstanden habe: Ist es richtig, dass die Schrittweite der Frequenzen, welche die FFT "ausspuckt" delte_f = 1/T ist? Wobei T die Dauer meiner Aufnahme ist. Wenn ich also 10 ms lang messe, bekomme ich immer eine Auflösung von 1/10ms = 100Hz, unabhängig davon, ob ich 64 oder 1024 Messwerte aufnehme? Was mache ich denn dann, wenn mein Signal z.B. nur 1 ms lang auftritt, ich aber eine 100Hz Auflösung möchte, also 10 ms lang messen muss? Kann ich dann die übrigen 9 ms so tun also würde ich 0 messen? Bekomme ich dann noch vernünftige Ergebnisse? Das Ergebnis muss zumindest so sauber sein, dass ich die zweitstärkste Frequenz ermitteln kann. Der genaue Betrag ist unwichtig. Die stärkste Frequenz wir immer 50 Hz sein. Die Anzahl der Messwerte würde ich dann abhängig von den 10 ms und der maximal auftretenden Frequenz abhängig machen. Mal angenommen mein Signal kann bis zu 8 kHz annehmen, muss ich ja mit mindestens 16 kHz abtasten. In 10 ms muss ich also mindestens 160 mal messen. Das geht natürlich nicht, also würde ich in dem Beispiel auf 256 Messwerte hochgehen. Ist das soweit alles richtig?