Erzeugung einer Bipolaren Spannungquelle

OP #3349009
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Hallo,

ich habe folgendes Problem. Ich habe eine polare Spannungsquelle, die 
0-50V und 0-16A liefert. Damit muss ich ein Signal erzeugen, welches 
bipolar +/-15V liefert und maximal 10A. Die Spannung soll im 50Hz-Takt 
"umgedreht" werden. Dabei dachte ich als erstes an eine H-Brücke. Das 
Problem dabei ist aber, dass die H-Brücken eine minimale 
Versorgungsspannung benötigen (etwa 2,7-5V). Ich brauch aber auch 
Signale, die zwischen 0V und 2V liegen.

Hat jemand eine Idee für eine passende Schaltung oder einen IC??

Wäre super, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
OP #3349045
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Eine H-Brücke ist vor allem für Motoren vorgesehen, um diese links- 
rechtsrumlaufen zu lassen. Die Motorversorgungsspannung beträgt dann 
entweder z.B. +12V und -12V. Der Motor wird also nie mit einer 
Versorgung kleiner 5V angetrieben. Ich denke das liegt an den Mosfets, 
dass diese unter 5V nicht schalten.

Ich benötige aber Spannungen, die kleiner als 5V sind.
#3349096
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Ramona B. schrieb:

> Ich benötige aber Spannungen, die kleiner als 5V sind.

Die Ausgangsspannung einer H-Brücke ist in erster Linie abhängig
von deren Betriebsspannung. Diese kann durchaus nur 2V betragen.
Die Ansteuerung muss davon unabhängig natürlich soviel Spannung
bzw. Strom zur Verfügung stellen, wie die dort verwendeten
Transistoren brauchen. Bei Fets also typisch 10V.
Gruss
Harald
Gast #3349157
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Dann musst du die Brückenspannung variabel vorregeln!
Dürfte allerdings nicht ganz so einfach sein, bzw nur über n 
Schaltregler.
~(15V-2V) * 10A = 130W die deine Spannungsreglung verheizen müsste mit 
nem Linearregler, das ist ganz schön heftig!



Ingo
Gast #3349160
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Harald Wilhelms schrieb:
> Die Ansteuerung muss davon unabhängig natürlich soviel Spannung
> bzw. Strom zur Verfügung stellen, wie die dort verwendeten
> Transistoren brauchen.

Das kann bei integrierten H-Brücken u.U. nicht möglich sein, weil die 
Anschlüsse nicht getrennt ausgeführt sind oder interne Treiber eingebaut 
sind, da muss Ramona wohl die H-Brücken diskret aus MOSFETs aufbauen und 
dabei beachten, dass die Versorgung bis nahe an 0V herankommen kann - 
also muss der Eingang des FETs im Minuszweig nicht wie üblich gegen GND 
geschaltet werden, sondern gegen eine ausreichend hohe positive 
Spannung, z.B. +12V. Andere Seite ebenso.

Gruss Reinhard
#3349270
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@ Ramona B. (ramons1991)

>Ich habe mal ein Bild gezeichnet, von der Spannung die ich als Ausgang
>benötige.

Muss die so eckig sein oder ist eine sinusförmige Spannung besser? Denn 
so eine gedämpfte Schwingung kann man recht einfach mit einem passenden 
LC-Schwingkreis erzeugen.
Gast #3349284
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> Ich habe eine polare Spannungsquelle

Wenn du bereits eine bipolate Spannungsquelle hast,
brauchst du nur diese entsprechend zu bedienen,
in der Hoffnug, daß die PC fernsteuerbar ist.

Bipolar heisst, daß die Spannungsquelle sowohl eine
positive als auch eine negative Spannung (gegenüber
dem anderen Anschluss, Masse) liefern kann.
#3349314
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Ist echt ziemlich anstrengend mit dir...
1. Gibt es das Signal schon? Wenn nein, musst du das auch machen oder 
interessiert dich erstmal nur die Leistungsseite?
2. Ist dein Netzteil schnell genug zu steuern, um die Spannungswerte 
ausreichend schnell einzustellen?

Wenn ja -> diskrete H-Brücke.
Wenn nein: Leistungs-OP, entweder auch 2 Stück als Brückenschaltung 
betreiben. Oder, da ja genügend Spannung da, nur eine aktive Endstufe 
und mit einem 2.OP und ein paar Transistoren einen virtuellen Nullpunkt 
erzeugen bei Ub/2.
Als Schmankerl kannst du ja die Betriebsspannung je nach aktueller 
gewünschter Amplitude runterregeln, um die Sache thermisch zu entlasten.

Lass dir doch nicht alles einzeln aus der Nase ziehen...

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