Symmetrie der Gegeninduktivität - wann gilt diese nicht?

Gast #3350354
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Joe G. schrieb:
> Bei linearen Systemen JA.

Linearität und Reziprozität sind verschiedene Dinge. Ein lineares System 
ist nicht unbedingt reziprok und auch ein nichtlineares System kann 
reziprok sein.

1. Beispiel: Ein Netzwerk, das gesteuerte Quellen oder Gyratoren 
enthält, ist immer noch linear aber nicht mehr reziprok.

2. Beispiel: Ein realer Übertrager mit ferromagnetischem Kern ist 
nichtlinear, aber er bleibt reziprok, solange der Ferrit nicht 
vormagnetisiert ist.
Persönliche Seite #3350751
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Benn123 schrieb:
> Heißt das, dass beim Einsatz von weichmagnetischen Stoffen
> (Ferritkerne...), M_12 = M_21 nicht mehr gilt?

Nein heißt es nicht. Die Reziprozitätsbedeutung auf die sich Plasmon 
stützt beruht auf einer Formulierung elektrischer Netzwerke. Dort sind 
beliebige Netzwerke mit gesteuerten Quellen nicht mehr reziprok, passive 
hingegen immer.  Ein Übertrager oder  Wandler in 2-Torform ist jedoch 
ein Spezialfall eines Wandlers mit gesteuerten Quellen welcher trotz 
gesteuerten Quellen reziprok ist. Die hier auftretende Reziprozität 
basiert auf dem Onsagerschen Reziprozitätsgesetz.

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