Bin über 50, z.Zt. selbständig, will mich aber im nächsten Jahr in der
Firma meines Sohnes anstellen lassen (eine UG). Damit die Firma etwas
von den zahlreichen Förderprogrammen (50 plus etc.) mitnehmen kann,
müsste ich mindestens 3 Monate arbeitslos ein (so meine Kenntnisse vom
Hörensagen für Brandenburg).
a) stimmt das, wer weiss dazu Näheres?
b) wie medet man sich abeitslos? War ich noch nie ...
c) Sozialhlfe wird wohl nichts werden, wegen Frau mit Einkommen und so.
Kann ich das gleich ignorieren oder sollte/muss ich es trotzdem aus
formalen Gründen versuchen?
Tipps? Danke.
Warum sollte die Firma etwas über Förderprogramme bekommen?
Offensichtlich bist du ja definitiv NICHT arbeitslos.
Also lass es bleiben! Alles andere wäre Mithilfe zu einer Straftat.
Frank schrieb:> Bin über 50, z.Zt. selbständig, will mich aber im nächsten Jahr in> der> Firma meines Sohnes anstellen lassen (eine UG). Damit die Firma etwas> von den zahlreichen Förderprogrammen (50 plus etc.) mitnehmen kann,> müsste ich mindestens 3 Monate arbeitslos ein (so meine Kenntnisse vom> Hörensagen für Brandenburg).>> a) stimmt das, wer weiss dazu Näheres?
Ruf beim Amt an. Behörden sind die einzigen, die Dir hieb- und stichfest
Informationen geben können (und müssen).
> b) wie medet man sich abeitslos? War ich noch nie ...
Hier hilft das Arbeitsamt. Dort anrufen, nicht hier.
> c) Sozialhlfe wird wohl nichts werden, wegen Frau mit Einkommen und so.
Gibts ja auch gar nicht mehr ;-)
> Kann ich das gleich ignorieren oder sollte/muss ich es trotzdem aus> formalen Gründen versuchen?
Dafür ist die Arge zuständig. Dort anfragen. Erfahrungsgemäß aber gilt
der Grundsatz: Die Arge ist nur dann zuständig, wenn sonst kein
Kostenträger vorhanden ist. Hast Du Anspruch auf irgendwelche
staatlichen Zuschüsse (Harz 4, Erwerbsminderungsrente, ... ) so besteht
kein Leistungsanspruch. ABer auch hier gilt: Ruf dort an.
Damian schrieb im Beitrag #3351003:
> www.HilfeFürSozialschmarotzer.de
Gut, dass du dich hinter deiner Anonymität versteckst, denn deine
Bemerkung ist dumm und substanzlos.
Wieso ist es anrüchig, ein bereitgestelltes Fördermittel
("Eingliedrungshilfe") in Anspruch zu nehmen, wenn man die Bedingungen
efüllt?
Ausserdem habe ich nicht die Absicht, mit Arbeiten aufzuhören, nur die
Umgebung ändert sich ...
Ich sehe das so:
Es gibt Menschen die gehen arbeiten, wenn diese Menschen arbeiten,
zahlen diese in mehrere Versicherungen ein. z.B. die
Arbeitslosenversicherung.
Wenn diese Menschen von dem Arbeitgeber gekündigt werden, erkalten diese
Menschen unter bestimmten Vorrausetzungen Leistungen aus dieser
Versicherung.
Diese Menschen heißen dann Arbeitslose.
Es gibt Menschen, die zahlen in so eine Versicherung nichts ein, worum
sollen diese dann Leistungen erhalten aus dieser Versicherung erhalten?
Frank schrieb:> Bin über 50, z.Zt. selbständig, will mich aber im nächsten Jahr in der> Firma meines Sohnes anstellen lassen (eine UG). Damit die Firma etwas> von den zahlreichen Förderprogrammen (50 plus etc.) mitnehmen kann,> müsste ich mindestens 3 Monate arbeitslos ein (so meine Kenntnisse vom> Hörensagen für Brandenburg).
Das ist eine schlechte Idee.
Wenn das Geschäft Deines Sohnes nicht genug abwirft, sollte es lieber
niemanden einstellen, anstatt Subventionen abzugreifen.
Ob sich "Subventionen mitnehmen" für kleine GmbHs rechnet, bezweifle ich
nämlich stark. Solche Dinge sind eher für Firmen, die unausgelastete
Verwaltungsmitarbeiter haben.
Dein Sohn sollte dich so nur einstellen, wenn seine Verwaltung nicht
ausgelastet ist.
Wenn sich Dein Sohn nämlich auf solche ungewissen Spielchen einlässt,
kann es sein, dass er sich nicht mehr voll auf sein Geschäft, also seine
Kunden, konzentrieren kann.
Denn: Ein Geschäft sollte von seinen Kunden leben.
Die Kunden sind vermutlich nicht in der Arbeitsagentur oder bei der
Staatsanwaltschaft zu suchen.
Wenn es mein Geschäft wäre, würde ich mich nicht auf diese einlassen
wollen. Wenn man den Kopf gerade bei der Neugründung haben sollte können
solche Fälle belasten. Dann kann es nämlich auch so kommen, dass
Arbeitsagentur und Staatsanwaltschaft wieder abziehen, und das Geschäft
trotzdem pleite geht, weil Kunden fehlen. Oder Kunden abspringen, weil
die Kunden sowas nicht leiden können...
Kurz:
Ich würde dieses Spiel nicht Spielen. Es ist für die Existenz deines
Sohnes unnütz oder sogar gefährlich.
Subventionen fallen selten vom Himmel. Sie müssen erst beantragt werden.
Ob sich dieser kriminelle Aufwand überhaupt lohnt, habe ich Zweifel. Es
wäre sinnvoller, sich in dieser Zeit um weitere Kunden zu kümmern.
Wer die Selbständigkeit aufgibt und sich arbeitslos meldet, dann nach 3M
in die Firma eintritt, ist das nicht illegal. Ich bezweifle aber auch,
dass es sich rechnet. Sieht nämlich so aus, als ob da einer nichts
gefunden hat und dann beim Sohnemann unter kam, wenn man sich nochmal
bewerben muss, weil die Sohne-Firma nicht funzt.
Die obengenannten Absichten des TO sind durchaus legal. Allerdings
besteht keinerlei Rechtsanspruch eines Arbeitgebers auf die Gewährung
von Eingliederungshilfen. Es liegt im Ermessen der Agentur für Arbeit
oder des Jobcenters diese zu gewähren.
Wenn aber bekannt wird, dass es sich bei Arbeitgeber/Arbeitnehmer um
Sohn und Vater handelt, dann wird man entsprechende Leistungen eher
verweigern.
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Sonstiges/betriebliche-Eingliederungshilfen.pdf
>>Frank (Gast)>>Damian schrieb im Beitrag #3351003:>>> www.HilfeFürSozialschmarotzer.de>>Gut, dass du dich hinter deiner Anonymität versteckst, denn deine>>Bemerkung ist dumm und substanzlos.
Dumm und Substanzlos??? Hallo wenn jemand extra auf Arbeitslos macht und
Arbeitslosengeld bezieht, um danach dem Sohnemann noch Subventionen
zuzuschanzen, sorry dann fällt mir nichts anderes ein... Finde dieses
Verhalten absolut zum ko***
Damian schrieb:>>>Frank (Gast)>>>Damian schrieb im Beitrag #3351003:>>>> www.HilfeFürSozialschmarotzer.de>>>>Gut, dass du dich hinter deiner Anonymität versteckst, denn deine>>>Bemerkung ist dumm und substanzlos.>> Dumm und Substanzlos??? Hallo wenn jemand extra auf Arbeitslos macht und> Arbeitslosengeld bezieht, um danach dem Sohnemann noch Subventionen> zuzuschanzen, sorry dann fällt mir nichts anderes ein... Finde dieses> Verhalten absolut zum ko***
So was nennt man Steuerschlupflöcher.
Gr0ße Firmen haben für sowas ganze Abteilungen.
Gruß,
Matthias
Damian schrieb:> Dumm und Substanzlos??? Hallo wenn jemand extra auf Arbeitslos macht und> Arbeitslosengeld bezieht,
Das ist Quark, ich werde kein Arbeitslosengeld erhalten, weil ich nicht
Arbeitslosenversichert bin.
Frank schrieb:> Das ist Quark, ich werde kein Arbeitslosengeld erhalten, weil ich nicht> Arbeitslosenversichert bin.
Richtig. Betrifft erst mal nur AlG 1 (Arbeitsagentur).
Ansonsten käme da noch ALG 2 (Quasi Sozialhilfe für Arbeitsfähige)
über die Jobcenter, wo sowieso die Ex-Selbstständigen landen.
Wenn aber bei dir jemand in der Bedarfsgemeinschaft ist, der genug Geld
verdient, dann wird auch das nix werden. Bedürftigkeit ist nun mal
Voraussetzung. Allerdings kann man zwar arbeitslos gemeldet und trotzdem
arbeitsuchend sein, auch wenn man keine Leistungen erhält. Man kann dann
die Ü50-Forderung bekommen, wenn man vom Sohn (auch da muss das wegen
der Gleichbehandlung gehen) eingestellt wird. Allerdings möchte ich mal
bezweifeln ob da drei Monate reichen um als Vermittlungsgehemmt
eingestuft zu werden. Da werden einem dann erst mal auch Bewerbungen
abverlangt und wenn die nicht funzen, dann sind die Chancen nicht
schlecht in dieser Richtung das angestrebte zu bekommen, aber es ist
dann immer eine behördliche Ermessensentscheidung, kein Rechtsanspruch.
Wenn dein Sohn dich dann vorzeitig (vor Förderende)kündigt(kündigen
muss) kann auch eine Rückforderung möglich sein. Da machen die Behörden
schon Auflagen und achten auf Nachhaltigkeit. Ohne Gewähr.
Ansonsten würde ich mal in diesem Forum schauen, ob da dein Problem
nicht schon mal erörtert wurde. Ist viel kompetenter als dieses hier.
http://www.elo-forum.org/alg-ii/
Frank schrieb:> Das ist Quark, ich werde kein Arbeitslosengeld erhalten, weil ich nicht> Arbeitslosenversichert bin.
Das dürfte dein KO-Kriterium sein. Da du als Selbstständiger keine
Beiträge in die Arbeitslosenversicherung gezahlt hast, ist das "normale"
Arbeitsamt nicht für dich zuständig. Bliebe noch das Jobcenter (Hartz
4), doch wie du schon oben geschrieben hast, hat jemand in deiner
Bedarfsgemeinschaft offenbar ausreichend Einkommen. Also fühlen die sich
für dich auch nicht zuständig. Somit zählst du nicht als arbeitslos und
kommst nicht in den Genuss von Fördermitteln. Es gibt zwar die
Möglichkeit, sich arbeitslos ohne Leistungsbezug zu melden, doch das
geht mMn nur nach auslaufen von ALG1. Auch das dürfte bei dir nicht
zutreffen.
Am Besten mal einen Anwalt für Sozialrecht konsultieren oder etwas Zeit
investieren und mal auf dem Arbeitsamt nachfragen.
Jens PICler schrieb:> Es gibt zwar die> Möglichkeit, sich arbeitslos ohne Leistungsbezug zu melden, doch das> geht mMn nur nach auslaufen von ALG1.
Klarer Irrtum, weil es ja Menschen gibt, die nie Beiträge zur
Arbeitslosenversicherung zahlen mussten. Z.B. wer im Ausland
gearbeitet hat oder Geringfügig, oder Selbständig war, oder,
oder, oder. Früher sind solche Menschen bei Erwerbslosigkeit
in der Sozialhilfe gelandet womit Die dann auch nicht mehr
von der Arbeitsvermittlung profitierten, was mit der Agenda 2010
2005 geändert wurde. Somit können Arbeitsfähige die wenigstens
drei Stunden pro Tag arbeiten können, bei den regionalen Jobcentern
sich Arbeitslos melden, egal was sie vorher gemacht haben.
Z.B. Studenten, deren Bafög endet und die keinen Job finden,
haben auch die Möglichkeit auf soziale Unterstützung vom Jobcenter.
Und das gilt auch für ehemalige Selbstständige. Man muss sich zwar
erst mal einen Bescheid von der Arbeitsagentur besorgen, das man
auf ALG1 keine Ansprüche hat, aber das ist nur bei Erstantrag nötig.
Wenn man beim Jobcenter erst mal aktenkundig ist, wird es gleich
deutlich leichter. Um Förderprogramme nutzen zu dürfen ist eben
nur die Meldung und der Status Quo nötig. Gilt übrigens auch für
Fortbildung.
Denkste schrieb:> Somit können Arbeitsfähige die wenigstens> drei Stunden pro Tag arbeiten können, bei den regionalen Jobcentern> sich Arbeitslos melden, egal was sie vorher gemacht haben.
Das ist soweit richtig, setzt jedoch einen Antrag auf ALG2 (Hartz 4)
voraus. So wie ich den TO verstanden habe, wird das wohl nichts weil
seine Frau ein (zu hohes ?) Einkommen hat.
Jens PICler schrieb:> Das ist soweit richtig, setzt jedoch einen Antrag auf ALG2 (Hartz 4)> voraus. So wie ich den TO verstanden habe, wird das wohl nichts weil> seine Frau ein (zu hohes ?) Einkommen hat.
Er kann doch trotzdem einen Antrag stellen, auch wenn er weiß das
er kein Geld bekommt. Allein das er Arbeitsuchend ist, ist doch
entscheidend und nicht, obs ALG2-Leistungen gibt. Förderungen sind
eine ganz andere Schiene. Ich hab die Regeln nicht gemacht.
@ Autor: Denkste (Gast) + andere hier
ich verstehe nicht ganz wieso Ihr dem TO eine Gratisanleitung über die
Möglichkeiten zum Sozialhilfebetrug offerieren möchtet - darum geht es
ja im Wesentlichen, wenn er ein Pseudo-Arbeitsverhältnis eingeht - das
ist Schmu hoch drei! Spätestens hier würde meine kostenlose Hilfe enden
!
Okay, was man per Rechtsanspruch bekommen kann, sollte man sich holen;
das wird ja auch von ganz oben so vorgelebt, insofern stimmt das mit der
Moral überein.
Aber der TO sollte sich vielleicht mal kostenpflichtigen Rat bei einem
Anwalt holen, denn Geld hat er ja und Schlupflöcher gibt es immer ...
die müssen hier aber nicht in aller Breite dargelegt werden,
unglaublich.
Ich kenne Leute, die sind auf Sozialhilfe angewiesen und durch solche
Schlupflöcher wird das Sozialsystem untergraben ... insofern brauch ich
da keine Anleitungen zu liefern, was denn alles so geht - darauf muß er
schon selber kommen, und wenn nicht gibt es Anwälte, die davon leben.
> Ansonsten würde ich mal in diesem Forum schauen, ob da dein Problem> nicht schon mal erörtert wurde. Ist viel kompetenter als dieses hier.> http://www.elo-forum.org/alg-ii/
schick was mittlerweile so geht - da kann man nur auf ein System so wie
in USA plädieren.
A&B Dilemma schrieb:> und Schlupflöcher gibt es immer ...> die müssen hier aber nicht in aller Breite dargelegt werden,> unglaublich.
Warum nicht? Solange es nicht jeder macht, werden sie nie gestopft
werden.
A&B Dilemma schrieb:> schick was mittlerweile so geht - da kann man nur auf ein System so wie> in USA plädieren.
Du hast mitbekommen das die USA kurz vor der Staatspleite stehen?
A&B Dilemma schrieb:> wenn er ein Pseudo-Arbeitsverhältnis eingeht
Das ist Quark. Ich will durchaus ein "richtiges" Arbeitsverhältnis
eingehen. Wie kommst du auf diese haltlose Unterstellung?
> Das ist Quark. Ich will durchaus ein "richtiges" Arbeitsverhältnis> eingehen. Wie kommst du auf diese haltlose Unterstellung?
ist kein Quark, siehe Deine Aussage weiter oben:
> will mich aber im nächsten Jahr in der> Firma meines Sohnes anstellen lassen (eine UG). Damit die Firma etwas> von den zahlreichen Förderprogrammen (50 plus etc.) mitnehmen kann,> müsste ich mindestens 3 Monate arbeitslos ein (so meine Kenntnisse vom> Hörensagen für Brandenburg).
also gegenseitiges Interesse, wie auch immer dann das Arbeitsverhältnis
aussieht.
Kannst sofort anfangen in meiner Firma, wenn Du umzugswillig bist und
ich garantiere Dir Du wirst schon in der Einführungsphase rausgekeult,
weil das kein easy job ist wie bei der Firma Deines Sohnes.
Insofern sei froh, wenn die Show so läuft wie Dir das vorschwebt - ist
ja schon richtig was Du machst, aber hier dann noch um Hilfe zu fragen
ist echt dreist.
> Du hast mitbekommen das die USA kurz vor der Staatspleite stehen?
das wär jetzt eine politische Diskussion, in diesem Forum aus guten
Gründen nicht zugelassen ist - wenn Du ein unzensierteres Forum in
Deutschland kennst ohne Anmeldung, dann bitte, ich kenne keines.
Ich kannte mal ein schwedisches Satforum; da ging es damals um 9/11 -
das war wirklich unzensiert - keine Ahnung, ob die heute noch
existieren.
> Warum nicht? Solange es nicht jeder macht, werden sie nie gestopft> werden.
im Prinzip ja, weil die Moral ja in der Spitze vorgelebt wird - aber
dafür möchte ich die Leute schon persönlich kennen.
Gibt Du hier jeden Wildfremden auf Anfrage eine Anleitung zum Bau eines
elektronischen Zünders nur weil der das unbedingt wissen möchte?
Ich tippe mal darauf, daß nach Paretoprinzip 80% Ihr vorhandes Wissen
ohne Nachfrage weitergeben ... und darüber sollten vielleicht mal alle
nachdenken?!
A&B Dilemma schrieb:> also gegenseitiges Interesse, wie auch immer dann das Arbeitsverhältnis> aussieht.
Ich denke, jedes freiwillige Arbeitsverhältnis ist im gegenseitigen
Interesse.
> Kannst sofort anfangen in meiner Firma, wenn Du umzugswillig bist und> ich garantiere Dir Du wirst schon in der Einführungsphase rausgekeult,> weil das kein easy job ist wie bei der Firma Deines Sohnes.
Woher nimmst du die Gewissheit, dass es eine "easy firma" ist? Wir
machen Netzwerktechnik, IP-Telefonanlagen, Digital Signage,
Hausautomation ...
> Insofern sei froh, wenn die Show so läuft wie Dir das vorschwebt - ist> ja schon richtig was Du machst, aber hier dann noch um Hilfe zu fragen> ist echt dreist.
Ich verstehe deine Entrüstung nicht und nicht die Unterstellungen. Das
ist keine Scheinfirma, da wird sogar richtig gearbeitet und ich habe das
auch vor. Was ist falsch daran, wenn ich über 50 bin und dafür gibts
Fördermittel, die auch in Anspruch zu nehmen?
Frank, du mußt halt suchen, ob es irgend einen Weg für dich gibt.
In Unternehmen gibt es z.B. auch Altersteilzeitregelungen ab 54, die
sind bestimmt auch irgend wie subventioniert. Einer mit 66 bringt eben
nicht mehr die Leistung wie mit 18. Das kann man drehen und wenden und
beschimpfen und bashen, wie man will.
Gesetze durchforsten. Ich sah einmal bei der Arbeitsagentur nur die
SGB-Bücher. Es ist ein Werk, wie eine Wohnzimmer-Schrankwand mit 10
Quadratmetern Vorderansicht. Boooah, wer das wohl mal alles erstellt
hat! Der Sachbearbeiter müßte sie normalerweise in- und auswendig
kennen, tut er aber nicht. Wie sollte er auch?
> Ich denke, jedes freiwillige Arbeitsverhältnis ist im gegenseitigen> Interesse.
mehr oder weniger, deshalb gibt es auch den schönen Ausdruck freiwillig
gezwungen, okay anderes Thema.
> Woher nimmst du die Gewissheit, dass es eine "easy firma" ist? Wir> machen Netzwerktechnik, IP-Telefonanlagen, Digital Signage,> Hausautomation ...
unter "easy" verstehe ich das Arbeitsverhältnis an sich - Du wirst
sicherlich nicht wegen jeder Kleinigkeit angemeckert werden und auch die
notwendige Zeit bekommen, also familiäre Verhältnisse denke ich mal ...
das ist aber alles andere als selbstverständlich - insofern sei froh,
wenn das klappt!
> Ich verstehe deine Entrüstung nicht und nicht die Unterstellungen. Das> ist keine Scheinfirma, da wird sogar richtig gearbeitet und ich habe das> auch vor. Was ist falsch daran, wenn ich über 50 bin und dafür gibts> Fördermittel, die auch in Anspruch zu nehmen?
ja, dann geh doch zum Jobcenter und versuche das mal mit denen zu klären
wie man die bekommt ... die beißen nicht, aber helfen werden sie Dir
auch nicht, wenn die hören was Du vorhast - die knallen Dich dann
bestenfalls zu mit Infomaterial und je nach Berater gibts dann auch ein
paar Fragen ... laß das besser Deinen Sohn machen und überlegt Euch wie
man das macht.
Du bist hier einfach im falschen Forum und das kommt auch nicht gut
rüber, weil es hier auch Leute gibt, so wie ich und andere, die einen
Kotzjob haben und denen die Galle hochkommt, wenn sie solche Probleme
hören, sorry.