Hi,
wollte mal von jemanden der Erfahrungen mit den Auswahlverfahren in
Unternehmen hat wissen wie meine Chancen auf einen Arbeitsplatz (keine
Dienstleistungsunternehmen) sind.
Habe meinen Bachelor mit der Gesamtnote von 2,6 abgeschlossen.
Bachelorarbeit im Unternehmen geschrieben. Note 2,4. Also insgesamt
nicht so dolle.
Praktika hab ich natürlich das im Studium integrierte Praxissemester (14
Wochen) mit zugehöriger Arbeit (Note: 1,1). Desweiteren ein Monat
Mitarbeit in der Produktion eines Elektroherstellers. Und dann noch ein
Praktikum in einer Spedition (2 Monate) die die logistischen Prozessen
von der Auslieferung von Platinen plant und überwacht (mit eigenen Lager
usw.).
Was ist eure Meinung, wie stehen meine Chanchen?
Eigentlich ist es immer gut, wenn man bei der Firma beginn, bei der man
das Praktikum gemacht hat. Für andere Firmen sieht es immer komisch aus,
wenn dort einer DA gemacht hat und nicht übernommen wurde. War ein
anderer besser?
Was sollen ständig solche Themen?
Egal was Dir hier geantwortet wird, bewerben mußt Du Dich eh. Und dass
Deine Noten nicht so toll sind ist mir herzlich egal, ebenso welche
Erfahrungen du gesammelt hast.
Schreib einfach eine ordentliche Bewerbung und stelle Deine Erfahrungen
in einen Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle und gut ist.
Für diesen banalen Tip müßtest du eigentlich bezahlen...
Und übrigens: Willkommen im Leben! Die Verantwortung für Deins liegt
allein bei Dir!
Peterle schrieb:> Eigentlich ist es immer gut, wenn man bei der Firma beginn, bei> der man> das Praktikum gemacht hat. Für andere Firmen sieht es immer komisch aus,> wenn dort einer DA gemacht hat und nicht übernommen wurde. War ein> anderer besser?
Stimmt schon, aber ich bin eigentlich jemand der auch mal über den
Tellerrand blicken und in verschiedene Bereiche reinschnuppern will.
Diese Möglichkeit hat man eben nur im Studium, wo man relativ leicht an
Praktika usw. kommt. Später ist das ja nicht mehr möglich.
Dib schrieb:> Was ist eure Meinung, wie stehen meine Chanchen?
Sehr gut, denn wir haben ja Ingenieurmangel, besonders in der E-Technik
und im Maschinenbau, da ist Nachwuchs hochwillkommen. Bei Risiken und
Nebenwirkungen bitte den VDI fragen.
Dib schrieb:> Was ist eure Meinung, wie stehen meine Chanchen?
Ein abgeschlossenes Studium ist eben kein Garant für einen anständig
bezahlten Arbeitsplatz.
Dies gilt in besonderem Maße, wenn das Studium nur mäßig erfolgreich
war.
Versuchen musst Du es natürlich trotzdem. Erfolg versprechen wohl noch
am ehesten Bewerbungen bei den Dienstleistern - aber Vorsicht, die
nehmen auch nicht jeden!
Das Du aber schreibst:
> (keine Dienstleistungsunternehmen)
wird es sehr schwierig mit den erwähnten Noten, da musst Du schon massiv
auf der menschlichen Seite (soft skills) punkten können.
Dib schrieb:> Was ist eure Meinung, wie stehen meine Chanchen?
Bewirb dich dann weisst du es. Alles andere ist Orakeln, Weisssagen und
somit verschwendete Zeit.
Thema erledigt, Thread schliessen.
Mit Beziehungen zu potenziellen Firmen sollte das auch unter diesen
Umständen machbar sein. Am Anfang wird es wegen der fehlenden Erfahrung
noch schwer sein, später dann etwas besser/leichter bis es dann wieder
steil bergab geht. Die Zeit ist dabei der größte Feind. Letztendlich
entscheidet die Wirtschaft über dich, wie du bewertet wirst.
Ganz ehrlich, wenn ich mich hier in den Entwicklungsabteilungen umgucke,
ich finde nicht einen einzigen Bachelor. Dipl. oder Master gibts hier,
sonst nix. Auch bei keinem VG zu einen Job hier in der Entwicklung kam
jemals ein Bachelor.
Muss ja nicht repräsentativ sein, würde mich als Bachelor aber nervös
machen.
gruß cyblord
ja genau...ohne 1,0 ist man heutzutage ja nix mehr Wert.
Also ob nun jeder Bestnoten hätte. Die beschissene Panikmache hier ist
ja nicht zum Aushalten. Genauso wie das gemache das Ingenieure nur
Hightechzeug erfinden und in der Lage sind, selber zum Mond zu fliegen.
Es ist ein verschissenes Stuidum, mehr nicht.
Klar gibts Leute mit Bestnoten, was ich auch neidlos anerkenne, aber so
zu tun, als ob der Rest sich lieber gleich die Kugel geben sollte ist
nur lächerlich.
Ich hab ein Scheiss Diplom, hab die Regelstudienzeit um mehr als das
Doppelte überschritten und hab auch nen gut bezahlten Job. Das sich
grosse Firmen dann nicht unbedingt um einen reissen, da Noten dort noch
eher als Auswahlkriterium gelten...is halt so, oder wenn du Glück hast
eben nicht. Aber die Welt geht noch lange nicht unter und dieses Forum
ist für Job&Ausbildungsfragen sowieso net zu gebrauchen. Noch maximal 10
Postings und dann wird wieder ne Uni/FH Diskussion vom Zaun gebrochen.
Warts nur ab
A. B. schrieb:> eben nicht. Aber die Welt geht noch lange nicht unter und dieses Forum> ist für Job&Ausbildungsfragen sowieso net zu gebrauchen. Noch maximal 10> Postings und dann wird wieder ne Uni/FH Diskussion vom Zaun gebrochen.> Warts nur ab
Also ein Techniker ist Uni/Fh-Absolventen sowieso überlegen. Habe ich
schon das Meister-Masterstudium im Direkteinstieg erwähnt?
Schwen Gel schrieb:> A. B. schrieb:> Also ein Techniker ist Uni/Fh-Absolventen sowieso überlegen.
Klar, im Lila-Lummerland wird das schon so sein.
Der Techniker wird ja auch gerne Proleten-Studium genannt. Weil es dem
gemeinen Prolo das Gefühl vermittelt, er macht hier jetzt mal total
kompliziertes und total theoretisches, weil der Mathestoff so übel
schwer ist (klar geht ja auch über Dreisatz und damit über die
Berufsschule raus, und bewegt sich tatsächlich in Richtung
Oberstufenmathe). Daher sind Vergleiche mit einem Studium (also einem
echten und kein Bachelor) von vornherein unsinnig.
gruß cyblord
cyblord ---- schrieb:> Klar, im Lila-Lummerland wird das schon so sein.
War ja klar, dass du als erstes über sein Troll-Stöckchen springen
würdest.
Arbeite mal an deinem Selbstvertrauen, dann kannst du dir hier viele
Beiträge ersparen.
Schwen Gel schrieb:> Also ein Techniker ist Uni/Fh-Absolventen sowieso überlegen.
Nur blöd, dass der Absolvent nicht ewig (außer in Ausnahmefällen)
ABSOLVENT bleibt. Die Aufholjagd ist schnell gewonnen und der
Techniker landet auf den billigen Plätzen.