Messschaltung 400V Zwichenkreis

Gast #3357055
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Drei in Serie geschaltete Widerstände. Einfach zu besorgende, da 
Normwerte:

Zwei 560 kOhm-Widerstände, deren oberer an den 565 Volt angeschlossen 
ist, und ein dritter Serienwiderstand mit 10 KOhm vom unteren 560 
kOhm-Widerstand nach Ground.

Die 5 Volt bei 565 Volt am oberen Ende des Spannungsteilers stehen dann 
am Verbindungspunkt des "unteren" 560 kOhm- und des 10 kOhm-Widerstandes 
zur Verfügung.

Noch zu Beachten:

1. Die Widerstände müssen für die an ihnen liegenden Spannungen und 
Leistungen geeignet sein.

2. Die Genauigkeitsklasse der Widerstände ist den Anforderungen 
anzupassen.

3. Aufgrund des Innenwiderstandes der "Messeinrichtung" am "5 
Volt-Punkt" werden dort weniger als die alleine aufgrund der Widerstände 
im Spannungsteiler zu erwartenden 5 Volt anstehen. Bspw. bereits beim 
Anschluss eines Multimeters mit 10 MOhm Eingangswiderstand nur noch etwa 
4,995 Volt!

Am einfachsten zu korrigieren ist das mit einem Potentiometer zwischen 
dem Fußpunkt des 10 KOhm-Widerstandes und Ground. Dieses Poti sollte 
etwa den doppelten zum Ausgleich erforderlichen Widerstand aufweisen, 
sodaß in seiner Mittelstellung die Parallelschaltung aus 
"50%-Poti-Widerstand" plus den 10 KOhm des unteren 
Spannungsteilerwiderstandes auf der einen Seite und dem Innewiderstand 
der Messeinrichtung auf der anderen Seite die gewünschten 10 KOhm 
aufweist. Im Multimeter-Beispiel oben wäre so ein 2 Ohm-Poti 
erforderlich.

Wird das 5V-Sigmal bspw. nach A/D-Wandlung in einem Controller 
weiterverarbeitet, kann die Korrektur aber auch in der Firmware 
erfolgen.

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