Arbeit in "pro Stunde" Einheit

Gast #3366950
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Servus,

sagen wir mal, ich habe eine Leistungsangabe mit 10W pro Stunde. Wie 
würde man daraus eine Leistung in Wattstunden bekommen?

Ich müsste ja einfach 10W/h * h^2 ausrechnen. Ich stehe momentan 
irgendwie auf dem Schlauch mit der Umrechnung, damit die Einheiten 
passen. Kann mir da jemand kurz weiterhelfen?
#3366987
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Deinen Angaben nach ist es irgendwie ziemlich schleierhaft, was du 
eigentlich willst. Aber vielleicht so viel: 1W = 1 J/s bzw. 3600 J/h. 
Multiplizierst du das mit einer Zeit kommst du auf 1Wh = 3600J.

Deine Multiplikation mit der quadrierten Zeit ist also hinfaellig, weil 
die Einheit Watt schon ein "durch Sekunde" beinhaltet.
#3366991
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Gregor R. schrieb:
> Ja, die Angabe ist falsch. Mich würde aber trotzdem mal interessieren,
> wie und ob man daraus eine richtige Angabe machen könnte.

Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Kannst du aus der Angabe "mein 
Auto fährt 50 Kilogramm schnell" eine richtige Angabe machen? Also ich 
nicht, weil die Einheit einfach nicht passt. Da kann man nur raten und 
sagen "der hat wohl nicht Kilogramm sondern km/h gemeint".
Gast #3367013
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lutz h. schrieb:
> Frag ich mal,  Berufswunsch ist Künstler ?

Nee, Mathematiker. Die machen immer solche realitätsfremde Annahmen.
Ich verstehe trotzdem nicht, wieso ich nicht einfach mit der quadrierten 
Zeit multiplizieren kann. Die Frage wäre nur, was die quadrierte Zeit 
ist...
Moderator #3367143
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W/h ist die Einheit einer zeitlichen Leistungsänderung.

Wh ist die Einheit der Energie.

Du kannst bspw. die Leistungsänderung zweimal über eine bestimmtes
Zeitintervall integrieren und erhältst als Ergebnis die in diesem
Zeitintervall abgegebene (bzw. aufgenommene) Energie. Das ist
physikalisch korrekt, und auch die Einheiten stimmen.
Gast #3367273
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Gregor R. schrieb:
> sagen wir mal, ich habe eine Leistungsangabe mit 10W pro Stunde. Wie
> würde man daraus eine Leistung in Wattstunden bekommen?

Leistung kann man nicht in Wattstunden angeben, weil - wie oben schon 
genannt "Wh" eine Energieeinheit ist.

Ansonsten:
"W/h" ist eine etwas unüblich Einheit. Eine übliche Größe wäre z.B. 
"MW/a". Bei Windkraftanlagen wird damit der Ausbau der Anlagenkapazität 
gemessen.

Die Angabe "100MW/a" würde bedeuten, dass pro Jahr Anlagen mit einer 
Nennleistung von 100MW installiert werden. Eine Integration über die 
Zeit liefert dann die zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbare Nennleistung, 
zweifache Integration die bereitgestellte Energie.
Gast #3367365
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Das hört wahrscheinlich nie auf:

Watt pro Stunde.

Das erste und letzte Problem der Elektroechnik ist wahrscheinlich nicht 
geschlossen lösbar.

Früher schon hatte ein noch als Glüh"birne" völlig falsch bezeichnetes 
Leuchtmittel angeblich "60 Watt pro Stunde".

Nochmal: Solch eine 'Birne' hatte die Leistung = Arbeit/Zeit

P = W/t = 60 Wattstunden pro Stunde = 60 W              ;-)
Gast #3367380
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U. B. schrieb:
> Das hört wahrscheinlich nie auf:
>
> Watt pro Stunde.
>
> Das erste und letzte Problem der Elektroechnik ist wahrscheinlich nicht
> geschlossen lösbar.
>
> Früher schon hatte ein noch als Glüh"birne" völlig falsch bezeichnetes
> Leuchtmittel angeblich "60 Watt pro Stunde".

Was ist da falsch dran?

Watt pro Stunde = Leistungsverbrauch pro Zeiteinheit (du sagst doch auch 
mein Auto braucht 5l pro 100km)

Wattstunde = Energieverbrauch pro Zeiteinheit

Leistung und Energie hängen über einen bereits oben genannten 
Zusammenhang zusammen. Und natürlich sind die Einheiten konsistent.
Gast #3367397
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> Watt pro Stunde = Leistungsverbrauch pro Zeiteinheit (du sagst doch auch
> mein Auto braucht 5l pro 100km

Watt selbst ist schon Arbeit pro Zeiteinheit. Watt Pro Stunde wäre die 
"Beschleunigung" der Arbeit und macht in aller Regel keinen Sinn.
Persönliche Seite #3367407
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Watt pro Sekunde ist die Änderung der Leistung zu einem bestimmten 
Zeitpunkt. Ist beispielsweise interessant beim Anlauf von Geräten. Die 
Aussage könnte dann sein: wie lange dauert es, bis ein Motor seine 
Nennleistung erreicht. Durch die Spulen fährt der beispielsweise nicht 
sprunghaft auf 100W hoch, sondern in einer Rampe. Dann beginnt er sich 
zu drehen, verrichtet also Arbeit. Zweimaliges Integrieren der 
Leistungsänderung über der Zeit ergibt also die verrichtete Arbeit. Hat 
Yalu auch schon beschrieben.
#3367468
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Wolfgang schrieb:
> lutz h. schrieb:
>> Das ist die Geschwindigkeit  der Leistung.
>
> Das war nicht die Frage. Wo ist da der Unterschied zu sehen?

Dass MW/a idR von Leuten, die Ahnung haben, im richtigen Konext 
verwendet wird, während W/h meist völlig planlos in einem komplett 
falschen Kontext verwendet wird.

Peter schrieb:
> Watt pro Stunde = Leistungsverbrauch pro Zeiteinheit (du sagst doch auch
> mein Auto braucht 5l pro 100km)
>
> Wattstunde = Energieverbrauch pro Zeiteinheit

Wasn Schwachsinn.
Gast #3367518
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@Peter (Gast) um 11:50 :

> Watt pro Stunde = Leistungsverbrauch pro Zeiteinheit

Leistungs-Verbrauch ???

> du sagst doch auch mein Auto braucht 5l pro 100km

Hierbei handelt es sich aber um eine Fläche ...

qed.   ;-)

-----

@Wolfgang um 11.58 :

>> Watt pro Stunde.

> Wo genau siehst du den prinzipielle Unterschied zu MW/a?

Die Dimension ist natürlich die gleiche; Leistung/Zeit.

Leider werden die "kW/h" leider oft eingesetzt, wenn es sich um
kW mal h  handelt.
   ***

Dass z.B. ein Leistungsausbau bei Solaranlagen in  MW/a
angegeben werden kann, ist natürlich richtig.
#3367544
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Einfach mal mit Grundrechenarten beschäftigen. Das ist nicht schwer, das 
können schon 3 und 4 Klässler.

Leistung P
Arbeit oder Energie W
Zeit t

Leistung ist der Energieverbrauch pro Zeit.
Verbrauchte oder erzeugte Energie ist Leistung mal eine gewisse Zeit.

P = W/t  bzw. umgestellt P*t = W

Das heisst wenn ihr berechnen wollt wieviel Energie eure Lampe 
verbraucht
müsst ihr 60W mal 5h rechnen!

Wenn ihr jetzt P/t schreibt, dann habt ihr da die Zeit im Quadrat zuviel 
drin für das was ihr ausdrücken wollt.
Gast #3367716
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Ich werde das nie verstehen.

Wo Wh bzw. KWh richtig wäre schreibt man W/h

Wo Km/h richtig wäre schreibt man Kmh

Haben "normale" Menschen wirklich so große Probleme damit physikalische 
Einheiten richtig anzuwenden?
Moderator #3367803
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A-Freak schrieb:
> Wo Km/h richtig wäre schreibt man Kmh
>
> Haben "normale" Menschen wirklich so große Probleme damit physikalische
> Einheiten richtig anzuwenden?

Viele, vor allem ältere Leute, haben in der Schule nicht gelernt, mit
Buchstaben zu rechnen, sondern nur mit Zahlen. Andere haben es zwar
gelernt, aber sofort wieder vergessen, weil sie sowieso Journalist
werden wollten, wo man das alles ja (scheinbar) gar nicht braucht.
Einheiten werden aber nun einmal durch Buchstaben dargestellt.

Das "/" in "km/h" wird von den oben genannten Leuten nicht als
Divisionssymbol wahrgenommen, sondern nur als Trennzeichen zwischen "km"
und "h". Da könnte genauso gut ein Bindestrich oder eben auch gar nichts
stehen, was unsereins sofort als eine Subtraktion bzw. Multiplikation
interpretiert.

Wolfgang schrieb:
> Eine übliche Größe wäre z.B. "MW/a". Bei Windkraftanlagen wird damit
> der Ausbau der Anlagenkapazität gemessen.

Leider wird die in dem von dir genannten Zusammenhang richtige Einheit
in den Medien auch oft falsch verwendet, nämlich für die Leistung eines
Kraftwerks. So liest und hört man sehr oft, dass da irgendwo eine neue
Windkraft- oder Solaranlage in Betrieb genommen wurde, die soundsoviele
Megawatt pro Jahr Strom liefert. Noch schlimmer: Einmal stehen die MW/a
einfach für MW, ein anderes Mal aber für MWh/a. Zum Glück liegen diese
beiden Einheiten fast vier Größenordnungen auseinander, so dass man
meist erraten kann, welche von beiden tatsächlich gemeint ist.
#3368014
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Na, machen's die Zehennägel noch mit?

Die sind schon beim Eingangspost nach oben geklappt ...


Gregor R. schrieb:
> sagen wir mal, ich habe eine Leistungsangabe mit 10W pro Stunde. Wie
> würde man daraus eine Leistung in Wattstunden bekommen?

Also bei einer Stunde 10W/h, bei 2 Stunden 5W/h, bei 3 Stunden 3,33W/h 
...?
... dann musst Du es eigentlich nur noch mit der quadratischen 
Stundenzahl multiplizieren.

Also
10W/h * 1h² = 10Wh
5W/h * 2h² = 20Wh
3,33W/h * 3h² = 30Wh
:
:


Gruß

Jobst
Gast #3368187
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Leute was regt ihr euch auf? Die Welt ist in dieser Hinsicht doch voller 
Schwachsinn, und egal wie oft man die Sache erklärt, jeden Tag steht 
einer auf, der es nicht begreift. Und wir wissen doch was gemeint ist.

Da gibt es mMn auch andere akzeptierte und allgemein angewndete 
Einheiten, die wirklich Blödsinn sind, die aber niemand bemängelt. Z.B. 
die oben genannten km/h. Wer kann sich denn 3600 Sekunden lang hinsetzen 
und sich eine irgendwo gefahrene Strecke von 72 km vorstellen? Sicher 
niemand. Warum nimmt man nicht die viel anschaulicheren 20m/s?
Moderator #3368224
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ArnoR schrieb:
> Da gibt es mMn auch andere akzeptierte und allgemein angewndete
> Einheiten, die wirklich Blödsinn sind, die aber niemand bemängelt. Z.B.
> die oben genannten km/h. Wer kann sich denn 3600 Sekunden lang hinsetzen
> und sich eine irgendwo gefahrene Strecke von 72 km vorstellen? Sicher
> niemand. Warum nimmt man nicht die viel anschaulicheren 20m/s?

So blödsinnig ist das gar nicht: Eine Autofahrt dauert üblicherweise
deutlich mehr als ein paar Sekunden und geht deutlich weiter als ein
paar Meter. Um schnell ausrechnen zu können, wie lange eine Fahrt an ein
mehrere Zehn oder Hundert Kilometer entferntes Ziel dauert, nimmt man
sinnvollerweise km/h als Einheit. Auch bei einem Radfahrer ist km/h die
praktischere Einheit. Bei einem Kurzstreckenläufer hingegen sind m/s
passender. Wenn man dessen Geschwindigkeit allerdings mit der eines
Radfahrers vergleichen möchte, sind wir wieder bein den km/h.

Georg Ious schrieb:
> mMn... milli Mangan?

Das ist IMO auf Oldschool-Deutsch ;-)
Gast #3368479
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Yalu X. schrieb:
> Um schnell ausrechnen zu können, wie lange eine Fahrt an ein
> mehrere Zehn oder Hundert Kilometer entferntes Ziel dauert, nimmt man
> sinnvollerweise km/h als Einheit.

Dafür ist das auch in Ordnung, aber nicht zum Abschätzen der momentan 
gefahrenen Geschwindigkeit, was weitaus öfter nötig sein dürfte; da ist 
es viel sinnvoller sich auf ein paar Meter und eine Sekunde zu beziehen. 
Wird ja in allen physikalischen Betrachtungen, in denen es um 
vergleichbare Geschwindigkeiten geht, auch so gemacht.
Moderator #3368573
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ArnoR schrieb:
> Dafür ist das auch in Ordnung, aber nicht zum Abschätzen der momentan
> gefahrenen Geschwindigkeit, was weitaus öfter nötig sein dürfte; da ist
> es viel sinnvoller sich auf ein paar Meter und eine Sekunde zu beziehen.

Zur Abschätzung der Momentangeschwindigkeit gibt's den Tacho. Und der
zeigt ebenfalls km/h an ;-)

Auch die externe Schätzung bei Geschwindigkeitskontrollen erfolgt ohne
Zuhilfenahme von Meterstab und Stoppuhr. Auf der Rechnung sind auch hier
km/h angegeben.

BWL (Kaufmann) schrieb:
> GLÜHBIRNEN IN ALLEN WATTAGEN

Bei den Engländern und Amis gibt es analog zur Wattage die Voltage.

Gibt es eigentlich auch eine Ohmage?
Gast #3369174
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...mir wurde zugrtragen, dass es Leute gibt, die ihr Gehalt in dBp€ 
angeben...

Ernsthaft: die Einheiten für Arbeit und Leistung werden (vor allem von 
Laien) immer wieder falsch (eigentlich gar nicht) verstanden. Der 
Klassiker ist kWh als Kilowatt-pro-Stunde zu missinterpretieren.
Hatten wir erst wieder vor einigen Monaten innerfamiliär anläßlich eines 
Heizungsanlagenausbaus...
Gast #4279213
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Moin,

auch wurde imho in diesem Thread die in meinen Augen wichtige Frage: 
"Was kommt raus, wenn ich die elektrische Leistungsstaerke (gemessen 
eben in W/h) dividiere durch die Stromspannung?" nicht mal 
angeschnitten, geschweige denn der Versuch einer Loesung unternommen :-P

Duck - und wech...
WK
Gast #4279244
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Nicht der prolligste GTI-Fahrer käme auf die Idee zu behaupten, seine 
aufgemotzte Karre habe 150 "PS pro Stunde".

Warum müssen wir uns dann tatsächlich von Ingenieuren immer wieder 
"Kilowatt pro Stunde" anhören? :-(
Gast #4279272
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Stromspannung (nicht zu verwechseln mit Wattspannung) ist eine Erfindung 
von technisch völlig ahnungslosen Laien, die nicht einmal die 
einfachsten Grundkenntnisse in Physik haben. Falls überhaupt, wird die 
Stromspannung grundsätzlich in Kilowattstunden oder Volt, manchmal auch 
in Ampere oder Ohm angegeben, was im Grunde - angesichts dieses 
Ausdrucks - auch völlig egal ist: Einig ist man sich darüber, dass da 
etwas fließt, wovon man keine Ahnung hat.

Die Stromspannung darf weder mit der elektrischen Leistung P = U*I; in 
Watt [W] (Produkt aus Spannung und Strom) verwechselt werden, noch mit 
dem elektrischen Widerstand R = U/I; in Ohm [Ω] (Quotient aus Spannung 
und Strom). Da die Stromspannung nicht existiert, hat man es mit einer 
Geistereinheit bzw. Deppeneinheit zu tun.

Entstanden ist die Stromspannung durch ein Verständnis-Defizit von 
technisch und naturwissenschaftlich völlig ahnungslosen Personen. Was 
diese üblicherweise meinen, ist die elektrische Spannung oder die 
elektrische Stromstärke. Meistens sind sie auch der Auffassung, dass die 
Stromspannung prinzipiell böse und gefährlich ist. Zumeist sind diese 
Menschen auch davon überzeugt, dass man Energie und Strom verbrauchen 
kann, dass man an einer herkömmlichen 12 Volt Autobatterie einen 
elektrischen Schlag bekommen kann und dass Autos nach einem Unfall 
unweigerlich explodieren müssen.
Moderator #4279321
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Trollprotokoll schrieb:
> Stromspannung (nicht zu verwechseln mit Wattspannung) ist eine Erfindung
> von technisch völlig ahnungslosen Laien, die nicht einmal die
> einfachsten Grundkenntnisse in Physik haben.

Die Herkunft der "Stromspannung" kann ich aber gut nachvollziehen:

"Spannung" alleine ist mehrdeutig, da es ja auch mechanische Spannungen
und die Spannung in einem Roman oder Spielfilm gibt. Der richtige
Begriff, um diese Mehrdeutig aufzulösen, wäre "elektrische Spannung".

Nun wird aber oft – insbesondere auch von den meisten Physikern und
Elektroingenieuren – synonym zu "Elektrizität" fälschlicherweise der
Begriff "Strom" verwendet, wohl deswegen, weil ein einsilbiges Wort
leichter auszusprechen ist als ein fünfsilbiges.

Diese Synonymisierung wurde von unwissenden Laien übernommen, wodurch
schließlich aus der "elektrischen Spannung" die "Stromspannung" wurde.

Für die "Stromspannung" sollte man also eine bestimmte Gruppe unter den
Physikern und Elektroingenieuren verhauen und nicht die ahnungslosen
Laien, die einfach nur einen von den Experten falsch verwendeten Begriff
– in einem anderen Kontext – ebenso falsch verwenden.
#4279328
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@ Marek N. (bruderm)

>> Wo denn?

>Hier im Forum taucht ja diese Unsitte leider öfter auf.

Das war gar nicht die Aussage!

"Warum müssen wir uns dann tatsächlich von Ingenieuren immer wieder
Kilowatt pro Stunde" anhören? :-("

Die meisten (alle?) Schreiber von W/h sind sicher KEINE Ingenieure!

>Auf Arbeit leider auch.

Welche Firma? Baumschule? ;-)
#4279332
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Yalu X. schrieb:
> Für die "Stromspannung" sollte man also eine bestimmte Gruppe unter den
> Physikern und Elektroingenieuren verhauen und nicht die ahnungslosen
> Laien, die einfach nur einen von den Experten falsch verwendeten Begriff
> – in einem anderen Kontext – ebenso falsch verwenden.

Welche Physiker oder Elektroingenieure sprechen von "Stromspannungen"? 
Jedenfalls kaum solche, die als Quelle für irgendwelche Journalisten 
dienen. Und von den Journalisten selbst würde ich erwarten, dass sie 
zumindest die Begriffe "Strom", "Spannung" und "Leistung" richtig 
verwenden können.

Aber leider ist es so, dass es gerade in "hippen" Berufen wie Journalist 
halt schon fast als schick gilt, wenn man eine Niete in 
Naturwissenschaften war - hier wir, die coolen Kids, und dort die 
Mathe-Nerds...
Gast #4279347
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Falk B. schrieb:
> "Warum müssen wir uns dann tatsächlich von Ingenieuren immer wieder
> Kilowatt pro Stunde" anhören? :-("

Was passt dir daran nicht. Der Quotient aus Leistung und Zeit wird z.B. 
verwendet, um in der Energietechnik die Änderung der Anlagenleistung zu 
beschreiben. (Wachstumrate der verfügbaren Windenergie auf Grund von 
Neuinstallationen, gemessen in GW/a)
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4279350
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Falk B. schrieb:
> Die meisten (alle?) Schreiber von W/h sind sicher KEINE Ingenieure!
Und viele Ingenieure schreiben das erschreckenderweise einfach ab und 
nach...  :-o

Yalu X. schrieb:
> Nun wird aber oft – insbesondere auch von den meisten Physikern und
> Elektroingenieuren – synonym zu "Elektrizität" fälschlicherweise der
> Begriff "Strom" verwendet, wohl deswegen, weil ein einsilbiges Wort
> leichter auszusprechen ist als ein fünfsilbiges.
Esa geht noch sparsamer: statt Spannung wird oft auch Strom verwendet. 
Auf dem Bau prüft der Elektriker gern mal, ob "Strom" auf der Leitung 
ist. Und er ruft dann laut zum Lehrling: "Schalt mal den Strom ab!"

P. M. schrieb:
> Und von den Journalisten selbst würde ich erwarten, dass sie zumindest
> die Begriffe "Strom", "Spannung" und "Leistung" richtig verwenden
> können.
Du hast aber ein hohes Ansehen von dieser Berufssparte und zugelich 
extrem hohe Anforderungen an sie. Die plappern doch ohne jeglichen Hauch 
einer Plausibilitätsprüfung jeden Schmarrn nach, den ein Fundraiser vor 
sich hinplappert. Oder was ist aus dem revolutionären Fahrraddynamo und 
der tragbaren Brennstoffzelle geworden. Die müssten jetzt doch beide 
ausgeliefert werden...
#4279370
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> "Schalt mal den Strom ab!"

Wenn man etwas genauer drüber nach denkt, dann bleibt das natürlich 
physikalisch falsch, aber die das sagen, interessieren sich für die 
Wirkung der Elektrizität. Und die kommt vom Strom. Eine 
Potetialdifferenz allein bewirkt nicht viel, und wird eigentlich nur 
gebraucht, um die Elektronen gegen die vorhandenen Widerstände durch 
unsere Maschinen zu pressen. Der Strom erzeugt das Magnetfeld, das 
Motoren loslaufen läst.

Alle die jetzt protestieren, haben natürlich recht, nur ist es nicht 
schlimm, wenn Ings auch mit normalsterblichen kommunizieren können. Ich 
z.B. schalte auch den "Strom" ab, wenn ich blanken Kabelenden zu nahe 
komme. Und dazu "dreh" ich dann die Sicherung raus. Gestern hab ich eine 
LED-Lampe "angeklemmt", also den Hohlstecker in die Buchse geschoben.

Und ich könnte die oben gelesenen KWh auch als Kelvin*Watt*Stunde 
mißverstehen, wenn nicht meine innere Autokorrektur ein "kWh" draus 
machen würde.

Manchmal ist weniger Ernst besser ;-)
Gast #4279393
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Die Wetterfritzen in den Medien schaffen es anscheinend sogar, einer 
Temperatur mit einem Temperatursensor zu Leibe zu rücken. Oder wie 
stellen sie sonst fest, ob eine Temperatur warm oder kalt ist.

Selbst der Schilderwald unseres Verkehrswesens musste es lange Zeit 
hinnehmen, dass die Geschwindigkeit in Einheiten von Strecke * Zeit 
angegeben wurde. Inzwischen ist man immerhin so weit, unter Missachtung 
der "Ausführungsverordnung zum Gesetz über Einheiten im Messwesen" 
(EinhV), dort die Höchstgeschwindigkeit ganz ohne Einheit anzugeben.
Bei jedem Kaufmann würde das im geschäftlichen Verkehr als 
Ordnungswidrigkeit geahndet.
#4279399
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Lothar M. schrieb:
> Du hast aber ein hohes Ansehen von dieser Berufssparte und zugelich
> extrem hohe Anforderungen an sie. Die plappern doch ohne jeglichen Hauch
> einer Plausibilitätsprüfung jeden Schmarrn nach, den ein Fundraiser vor
> sich hinplappert.

Naja, vielleicht bin ich einfach nicht ganz so zynisch und habe noch 
einen Glauben an die Menschheit ;-) Und qualitativ höherwertige Blätter 
schaffen es ja durchaus, wissenschaftliche Forschung auf einem 
anständigen Niveau wiederzugeben, ich denke z.B. an die NZZ.
Gast #4279419
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Lothar M. schrieb:
> P. M. schrieb:
>> Und von den Journalisten selbst würde ich erwarten, dass sie zumindest
>> die Begriffe "Strom", "Spannung" und "Leistung" richtig verwenden
>> können.
> Du hast aber ein hohes Ansehen von dieser Berufssparte und zugelich
> extrem hohe Anforderungen an sie. Die plappern doch ohne jeglichen Hauch
> einer Plausibilitätsprüfung jeden Schmarrn nach, den ein Fundraiser vor
> sich hinplappert.
So ganz verallgemeinern sollte man es nicht. Es gibt meiner Erfahrung 
nach zwei Hauptgruppen von Journalisten. Die einen sind 'die' 
Journalisten, die nichts können, in Deutsch gut waren, weil sie das 
hinschreiben konnten, was der Lehrer hören wollte, aber irgendwas 
studieren wollen.
Die anderen sind Fachleute, die ihr Wissen vermitteln wollen und auch 
können. Die haben nicht (unbedingt) Journalistik, werden aber auch als 
Journalisten bezeichnet. Ein Beispiel dafür ist Ranga Yogeshwar. Der hat 
definitiv Ahnung.
#4279434
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@ KW (Gast)

>> Ein Beispiel dafür ist Ranga Yogeshwar. Der hat
>> definitiv Ahnung.

>Wie kannst du das beurteilen? Der bringt doch fachlich auch nur maximal
>Unterstufenniveau.

Man könnte es vermuten, schließlich hat der gute Mann Mal Physik 
studiert. Bei seinen Sendungen hat er sich bisher keine groben Schnitzer 
geleistet, wenn gleich zugegebenermassen das päsentierte Niveau eher 
massentauglich niedrig ist.
Gast #4279449
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>wenn gleich zugegebenermassen das päsentierte Niveau eher
>massentauglich niedrig ist

Was erwartest du? Vorlesungen Mathe VII, Vertiefung in Quantenmechanik?

Wenn du im wirklichen Leben genauso toll bist wie im Besserwissen, Hut 
ab.
#4279454
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@ Kolophonium (Gast)

>>wenn gleich zugegebenermassen das päsentierte Niveau eher
>>massentauglich niedrig ist

>Was erwartest du? Vorlesungen Mathe VII, Vertiefung in Quantenmechanik?

Nö. Aber es ging um die Frage des tieferen Fachwissens. Und letztendlich 
die Feststellung, dass eine derartige popoulärwissenschaftliche Sendung 
dieses tiefere Fachwissen gar nicht abbilden kann.
Gast #4279508
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Falk B. schrieb:
> Und letztendlich
> die Feststellung, dass eine derartige popoulärwissenschaftliche Sendung
> dieses tiefere Fachwissen gar nicht abbilden kann.

Das soll sie vermutlich auch nicht. Und wenn sie es täte, dann wären 
vermutlich 90% der jetzigen Zuschauer überfordert und würden abwandern.
Es soll doch wohl der interessierte, aber fachfremde Zuschauer 
angesprochen werden und das vermittelte Wissen soll auch für den 
verständlich und nachvollziehbar bleiben. Damit ist aber 
Oberstufenniveau ausgeschlossen.
Ich habe bei solchen Sendungen damit auch nie ein Problem, solange das, 
was gesagt wird, auch in der einfachen Form richtig ist.
#4279530
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Falk B. schrieb:
> Und letztendlich
> die Feststellung, dass eine derartige popoulärwissenschaftliche Sendung
> dieses tiefere Fachwissen gar nicht abbilden kann.

Nein, aber sie kann ein Gefühl für die Sache vermitteln. Beispielsweise 
ist die Wasser-Analogie (Druck=>Spannung, Fluss=>Strom, 
Trägheit=>Induktivität, Stauhöhe=>Kapazität, Rohrquerschnitt=>Leitwert) 
sehr simpel, aber bis zu einem hohen Grad korrekt. Auch eine 
Fourier-Analyse kann man auf 9.-Klasse-Niveau erklären, natürlich nicht 
die Mathematik dahinter, aber einige der Ideen.
#4280402
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@ P. M. (o-o)

>> Und letztendlich
>> die Feststellung, dass eine derartige popoulärwissenschaftliche Sendung
>> dieses tiefere Fachwissen gar nicht abbilden kann.

>Nein, aber sie kann ein Gefühl für die Sache vermitteln.

Sicher. Aber das war gar nicht der Streitpunkt sondern

>> Ein Beispiel dafür ist Ranga Yogeshwar. Der hat
>> definitiv Ahnung.

>Wie kannst du das beurteilen? Der bringt doch fachlich auch nur maximal
>Unterstufenniveau.

Es ging um die Beurteilung der Kompetenzen von Ranga Yogeshwar.
Gast #4280437
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Falk B. schrieb:
> Es ging um die Beurteilung der Kompetenzen des ...

Physiker und Schauspieler müssen ALLES machen für's TV??? Letztens ging 
mir der Hut hoch, als für eine Kinder-Bastelsendung Beton eingerührt 
wurde. Wahrscheinlich hat die Regie sie verpflichtet das Riesenrührgerät 
für diese EINE Schippe Beton zu benutzen. Kopfschüttel. Hauptsache 
€€€€/h.
#4281174
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Wolfgang schrieb:
> Die Wetterfritzen in den Medien schaffen es anscheinend sogar, einer
> Temperatur mit einem Temperatursensor zu Leibe zu rücken. Oder wie
> stellen sie sonst fest, ob eine Temperatur warm oder kalt ist.

Ja, mittlerweile haben sich die Meisten davon von ihren Winkelmessern 
getrennt und verwenden Thermometer.

Wirklich erschreckt war ich, als ich kürzlich die "kmh" in einer 
Kindersendung des durch Zwangsabgaben finanzierten öffentlich 
rechtlichen Fernsehens hörte.
Kinder lernen schnell, und da lernen sie das Falsche!
Bestimmt hatten sowohl der Moderator, der diesen Quark verzapfte sowie 
der Autor Abitur und es hätten sich ihnen die Fußnägel hochrollen 
müssen.
Warum, so frage ich mich, setzt man diesen Kinderverderbern nicht den 
Stuhl vor die Tür?

Wen wundert es dann, wenn der Schwachsinn zum Gesetz wird.
Obige Grafik fand ich auf der Verpackung von LED-Lampen.
Vermutlich basiert das alles ja auch auf irgendwelchen EU-Verordnungen 
zum Intelligenzsparen.
Angehängte Dateien:
Gast #4281195
Lesenswert?

Hp M. schrieb:
> Bestimmt hatten sowohl der Moderator, der diesen Quark verzapfte sowie
> der Autor Abitur und es hätten sich ihnen die Fußnägel hochrollen
> müssen.

Abi ist nicht gleich Abi. Die hatten dann halt LK Kunst und Deutsch.

Mich wundert da nichts mehr, seitdem ich im Verbrauchertipp des DLF zum 
Thema Wasserkocher gehört habe: Dann nehme ich den mit 1kW Leistung, da 
spare ich noch gegenüber dem mit 2kW. Das haben die so durchgehen 
lassen.

Eine plausible Erklärung für die Unterrepräsentation der MINT scheint 
mir: Wer Naturwissenschaften studiert, geht damit in die Forschung oder 
in die Industrie. Wer Geisteswissenschaften studiert, geht damit - ja 
wohin eigentlich? Die paar Forschungsplätze sind schnell besetzt, 
bleiben Medien wie Zeitung, Rundfunk, und die Verwaltung. Und da wird 
dann wieder entschieden, was wie gefördert wird.

Nun glaubt wohl keiner, daß ein Schöngeist sowas Profanes wie Mathe und 
Physik für wichtig erachtet. Und entsprechend werden die Gelder 
verteilt.
Gast #4281202
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A-Freak schrieb:
> Ich werde das nie verstehen.
>
> Wo Wh bzw. KWh richtig wäre schreibt man W/h
>
> Wo Km/h richtig wäre schreibt man Kmh
>
> Haben "normale" Menschen wirklich so große Probleme damit physikalische
> Einheiten richtig anzuwenden?
Meiner Erfahrung als Nachhilfelehrer nach: Ja!

Wo das herkommt, ist glaube ich, auch leicht zu erklären: von dem 
Schlampigen Sprachgebrauch bei der Geschwindigkeitseinheit "Kilometer 
PRO Stunde", welche fälschlich abkürzend "Stundenkilometer" genannt 
wird, was wiederum eigentlich Stunde mal Kilometer heißt (nach der 
Konvention, dass zwei Dinge multipliziert werden, wenn man sie einfach 
hintereinander schreibt oder spricht).
Dummerweise wissen nun manche Leute gerade noch, dass "Stundenkilometer" 
eigentlich "Kilometer PRO Stunde" heißt und übertragen das fälschlich 
auf Kilowattstunde.
Gast #4281339
Lesenswert?

Hp M. schrieb:
> Ja, mittlerweile haben sich die Meisten davon von ihren Winkelmessern
> getrennt und verwenden Thermometer.

Das man Temperaturen mit einem Thermometer misst, ist wohl jedem klar. 
Jeder, der das schon mal versucht hat, weiss, dass es schwierig genug 
ist, die Lufttemperatur vernünftig zu messen. Wie schwierig muss es dann 
erst sein, von einer Temperatur die Temperatur zu messen, um damit 
festzustellen, ob die Temperatur warm oder kalt ist - und davon reden 
sie oft genug. Bei Luft ist das noch irgendwie hinzukriegen, aber bei 
einer Temperatur?

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