Gast
#3374041
Hallo zusammen Schon lange ist das Thema Wechselstrom für mich irgendwie unverständlich. Nicht nur deswegen habe ich bisher tunlichst die Finger davon gelassen;) Ich habe aber kürzlich mit einem Kollegen diskutiert und glaube nun, einen kleinen Teil verstanden zu haben. Könntet ihr mir bitte sagen, ob das so in etwa richtig ist: 1.) An einer normalen (drei-poligen) Steckdose hat man 3 Anschlüsse: Phase (P) Neutralleiter (N) und Erde (E). Wenn man nun im Kopf das Bild der Sinus-Schwingung hat, dann ist die Phase der Graph von sin(x), sprich die Funktion die zuerst hoch (+230V) und dann runter (-230V) geht. Der Neutralleiter ist in diesem Bild die X-Achse, führt also 0V und dient als Referenz für die 230V (+-) so das ein Spannungsgefälle entstehen kann. Durch diesen Leiter fliesst derselbe Strom, der durch die Phase fliesst. (Also Strom im Sinne von Ampere). Welches Potenzial hat nun die Erde? Eigentlich ja auch 0V? Diese kommt aber nicht vom Stromversorger her ins Haus sondern von wo? 2.) FI-Schalter: Der soll ja vor gefährlichen Stromunfällen schützen. Sagen wir z.B.: wir haben einen Toaster an der Steckdose, der zieht bei 230V 2 Ampere. Der Strom fliesst vom Eingang durch den FI (momentan P-Leiter), dann durch den Toaster und hier in den Neutralleiter. Wenn es sich nun um einen 30mA-FI Schalter handelt löst dieser aus, wenn |Strom(P)-Strom(N)|>30mA. Ist das so korrekt? Ich hoffe, dass ihr mir hier helfen könnt dieses Mysterium ein bisschen besser zu verstehen;) Liebe Grüsse Hans