AVRStudio6 - Klammern schließen automatisch

Gast #3377907
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Hallo Leute,
ich versuche gerade verzweifelt code im AVR Studio 6 zu schreiben und 
diese Wunder-IDE schließt mir automatisch meine geschweiften klammer, 
ohne zu wissen, wo ich die klammer geschlossen haben möchte. gerade beim 
nachträglichen editieren von code ist das extrem nervig und bedeutet 
wesentlichen Mehraufwand.

Ich finde einfach unter den gefühlt 100 tausend einstellungen nicht 
diejenige, die für dieses übertrieben automatisierte verhalten 
verantwortlich ist.

Ich erwarte die Einstellung eigentlich unter "Text-Editor" bzw ggf noch 
unter "Text-Editor -> GCC"

Google sagt mir diese Funktion ist teil einer 
"Productivity-Power-Tools"-Erweiterung für Visual Studio, aber das ist 
nicht im Erweiterungs-Manager zu finden.

Man könnte auch vermuten, dass dies Teil der Intellisense-Funktion ist, 
aber auch dafür finde ich keine Einstellmöglichkeiten - zumindest nicht, 
wenn man dort sucht, wo es die VisualStudio-Tutorials es angeben.

Mich kotzt es an!
Kann jemand helfen, die super tolle IDE halbwegs brauchbar zu machen? 
:-)
Gast #3377937
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Mich nervt viel mehr, dass er seit dem Update von 6.0 auf 6.1, folgendes 
falsch einrückt:
if(i>1) {
    } else {
}

WTF...

Außdem stürzt es nun nicht jede halbe Stunde, sondern nur noch jede 
Stunde auf Win7 ab... naja, wenigstens was...

Aber wie war das mit dem geschenkten Gaul? :-/
Gast #3377966
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geschenkt ist gut. aufgedrängt triffts eher. aber gut. Danke erstmal, 
das mit dem VAssistX ist ok.
Naja. vllt bin ich selbst schuld. ich habe mich IMMER um VS gedrückt. 
bin mit Borland großgeworden. Deswegen habe ich andere Bedienmuster im 
hirn als andere.
Gast #3379503
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StudioHasser schrieb:

> Naja. vllt bin ich selbst schuld. ich habe mich IMMER um VS gedrückt.
> bin mit Borland großgeworden. Deswegen habe ich andere Bedienmuster im
> hirn als andere.

Tja, das Schöne am VS ist, daß man ALLES nach seinem eigenen Geschmack 
umbauen kann, weil das Objektmodell der IDE selber zugreifbar und mit 
.net-Sprachen auch problemlos benutzbar ist.

Man könnte also z.B. (Gott schütze mich) dem VS das Verhalten der 
Borland-IDE von Delphi5 einbleuen.

Aber schon beim Nachdenken darüber, wie man das implementiert, wird 
einem schnell klar, wie GROTTENSCHLECHT diese Delphi-IDE eigentlich 
war...

Alles was bleibt, ist die schlechte Gewohnheit. Mehr ist es wirklich 
nicht. Ich selber habe auch eine ganze Weile gebraucht, um das in dieser 
ganzen Schärfe zu erkennen.

Das VS ist ohne Zweifel eines der wenigen wirklich guten M$-Produkte. 
Zwar nicht fehlerfrei (welche Software ist das schon?) aber von Grund 
auf systematisch durchdacht und auf maximale Modularität (bei konstant 
guter  Benutzbarkeit) getrimmt, also genau so, wie moderne Software sein 
sollte.

Leider sind die Innereien recht lausig dokumentiert. Da muß man sehr 
viel Zeit einplanen, wenn man eine eigene Sprache für eine eigenes 
Zielsystem auch nur annähernd so gut unterstützt bekommen will, wie es 
z.B. die .net-Sprachen oder C++ für Windows als Zielsystem derzeit sind.

Atmel hat definitiv viel zu wenig Zeit da rein gesteckt. Bis heute würde 
ich jedes Atmel-Studio der 5er und 6er Reihe als Technologie-Preview 
oder bestenfalls Alpha-Version betrachten, nicht aber als benutzbare 
Software.

Deswegen benutze ich für AVR auch immer noch das 4er Studio. OBWOHL ich 
ansonsten inzwischen seit Jahren das VS gewohnt bin.

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