Eigenbau Oszilloskop wo triggern?

#3378312
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Hallo Zusammen!
Ich habe mir mittels einer alten DG7-32 Röhre ein Oszilloskop gebastelt. 
Nun habe ich mir für die Zeitablenkung einen Sägezahngenerator 
gebastelt,
welcher auch bestens funktioniert. Die Schaltung spuckt ausserdem noch 
ein Triggersignal aus, damit ich letztendlich auch stehende Kurven 
kriege.
Ich habe das an einem normalen Oszilloskop ausprobiert, also Sägezahn in 
den Y Input und mit dem Triggersignal extern getriggert. Funktioniert 
soweit auch bestens.
Die Frage ist nur, wie speise ich dieses Triggersignal bei meinem 
Bastelaufbau ein? Ich wäre Dankbar für verständliche Hinweise für einen 
Laien.

Gruss Frank
Moderator Persönliche Seite #3378353
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Frank S. schrieb:
> Die Frage ist nur, wie speise ich dieses Triggersignal bei meinem
> Bastelaufbau ein?

Es gibt spezielle Sägezahngenerator-Schaltungen, die man triggern
lassen kann.  Der Strahl läuft dann also erst beim Eintreffen des
Trigger-Ereignisses los.  Eine solche Schaltung (von Harry Kühne)
habe ich von knapp 30 Jahren in meinem Eigenbau-Oszi verbaut.  Ich
könnte mal sehen, ob ich den Schaltplan noch finde.

Einen freilaufenden Generator kann man nur synchronisieren, indem
man mit einer leichten Mitkopplung einen Teil des Y-Signals in den
Signalweg des Oszillators einkoppelt.  Dann muss man die Frequenz
des Oszillators („Kippgerät“) manuell so nahe an die Signalfrequenz
bringen, dass die Synchronisation das Bild fängt.  So hat man das bis
in die 1960er Jahre gemacht, ist aber halt nicht so schön wie eine
echte Triggerung.  (So ähnlich funktioniert auch die Ablenkung in
Analogfernsehern.)
Moderator Persönliche Seite #3380419
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... schrieb:
> Der gute Mann hiess Harro...

Ah ja, stimmt!  Leider habe ich den Originalartikel auf die Schnelle
nicht gefunden, und bei meinen eigenen Schaltplänen ist das ziemlich
unübersichtlich, da sich Kippgenerator und Triggerverstärker über
zwei verschiedene Platinen erstrecken.  Auch scheint mir ein Stück
des Verdrahtungsplans abhanden gekommen zu sein. :-(
Moderator Persönliche Seite #3381239
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Jörg Wunsch schrieb:
> Leider habe ich den Originalartikel auf die Schnelle nicht gefunden

Jetzt habe ich die Kopie gefunden.  Quellenangabe steht drunter.

D172 = 7472
D100 = 7400
D110 = 7410
SZX 21/8,2 = Feld-, Wald- und Wiesen-Z-Diode, 8,2 V
SS106C = Kleinleistungs-Schalttransistor, h21E ~ 100
SF123 = 500 mW, 100 mA Transistor
SMY50 = p-Kanal MOSFET, Enhancement

Die zweite Schaltung zeigt den Triggerverstärker.  Der Eingang hängt
irgendwo im Y-Verstärker, der Ausgang geht zum 7472 Flipflop.  Das Poti
mit den Abgriffen stellt die Triggerschwelle ein, wobei durch die
Widerstände an den Abgriffen der Mittelbereich gespreizt wird.
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