Hallo,
Kann man an Stelle einer (externen) Festplatte auch einen USB-Stick am
Fernseher nutzen?
Welche Kapazität sollte dieser dann haben um ca. 4-5 Filme gelegentlich
aufzunehmen ( diese werden dann immer wieder gelöscht bzw.
überschrieben)?
Der Stick soll an einen Panasonic LED-Fernseher angeschlossen werden.
Viele Grüße
Ein USB Stick sollte funktionieren, je größer je besser. Die
Aufnahmekapazität hängt stark davon ab, ob Du SD (Standardauflösung)
oder HD Sender aufzeichnest. Bei SD kannst Du mit etwa 2GB pro Stunde
rechnen, bei HD etwa mit 6GB pro Stunde.
@sandboxgangster: Ich habe hier einen Samsung TV und verwende einen ganz
gewöhnlichen 64GB USB Stick und eine 2TB-Platte ohne Probleme.
Hallo,
will 'mal kurz berichten.
War Gestern einkaufen, da gab's für 12 Teuronen einen 32 GB Toshiba
Stick.
Ich habe diesen angesteckt, der Fernseher hat diesen als USB-Gerät
erkannt.
Leider funktioniert es nicht - lässt sich nicht formatieren. ):-(( (Am
PC funktioniert der Stick)
Viele Grüße
Dann sollte er am Fernseher funktionieren und damit dann am Fernseher
neu
formatieren. Es gibt auch Fernseher, welche mit propietärem Format
schneller
schreiben können als mit Fat32, dafür bekommst du die Daten dann nicht
mehr
raus, solltest du eine DVD wollen. In so einem Falle, nur/nochmals am
PC dann eine Fat32 Formatierung und am Fernseher keine Formatierung.
Hab das gerade in der c't gelesen bei einem Test, das meist keine Stick
gehen, sondern nur HD.
Und die kann man nur an diesen einen TV wiedergeben, nicht mal an einem
aus der gleichen Serie.
Das dürfte mit dem FS zuasmmenhängen. Wenn der TV selliges anlegt
(Formatierung selbst vornimmt) werden die Rechte bei einenm NTFS oder
Anderem Journalbaserten System diesem TV zugeordnet.
Bei FAT32 beist er damit aus. Allerdings müsste er das Format dafür
unterstützen und die Aufzeichnungslänge ist dadaurch auf das
größtmögliche FAT32 Volume begrenzt. Andererseits sollte der TV ein
soches Standartvormat mindestens lesen können(Abwärtskompatiblität).
Allerdings ist fraglich ob er Mitschnitte in diesem Format unterstützt?
Namaste
Michael_ schrieb:> Und die kann man nur an diesen einen TV wiedergeben, nicht mal an einem> aus der gleichen Serie.
Das ist so üblich. Alle Geräte mit CI+ Slot müssen eigene Aufnahmen mit
dem TPM-Chip auf dem Motherboard verschlüsseln.
Peter Dannegger schrieb:> Alle Geräte mit CI+ Slot müssen eigene Aufnahmen mit> dem TPM-Chip auf dem Motherboard verschlüsseln.
Wie sieht das denn mit Nicht-CI+ Sendern aus? Lassen diese sich
unverschüsselt aufnehmen und beliebig wiedergeben?
>Wie sieht das denn mit Nicht-CI+ Sendern aus? Lassen diese sich>unverschüsselt aufnehmen und beliebig wiedergeben?
am TV - ja
und wenn das CI Modul nicht grad das Original von HD+ ist gibts auch
keine Probleme mit den HD Sendern
wenn es am PC angeschaut werden soll wäre eine TV Karte für den PC die
einfachere Lösung
J.-u. G. schrieb:> Wie sieht das denn mit Nicht-CI+ Sendern aus? Lassen diese sich> unverschüsselt aufnehmen und beliebig wiedergeben?
Es wird alles verschlüsselt, ist vermutlich eine Forderung der
Filmindustrie.
Zumindest kenne ich keine Geräte ohne Verschlüsselung.
Für unverschlüsselte Aufnahmen nehme ich einen TV-Stick am PC, z.B. HVR
930C.
Da mein Fernseher weder über Aufnehm-Funktion noch über USB-Anschluß
verfügt benutze ich für Aufnahmen einen Satelliten-Receiver von
Technisat. Die Aufnahmen sind unverschlüsselt und lassen sich auf jedem
PC anschauen (MPEG-II Dateien).
Schön wäre ein Fernseher, der in DivX AUFNEHMEN kann...
Matthias schrieb:> in DivX AUFNEHMEN
Das erfordert einiges an Rechenleistung, da das Videomaterial neu
komprimiert werden muss. Es ist erheblich einfacher, den MPEG2- bzw.
HD-Datenstrom ohne weitere Kompression aufzuzeichnen; dieser Datenstrom
ist ja bei digitalem Fernsehen (DVB-T,-C und -S) sowieso vorhanden.
Das ist alles richtig, doch der eigentliche Grund dürfte in der
Lizenzierung liegen. Zumindest durften deshalb 'früher' die Hersteller
von DVD-Rekordern das DivX-Format abspielen, aber nicht aufnehmen.
(daß DivX vernünftigerweise 2 'Passes' benötigt, sei hier
vernachlässigt)
Chris schrieb:> Stick mit FAT32 am PC formatieren, dann sollte es funktionieren.
... und Musterdatei.jpg drauf um zu prüfen ob überhaupt was erkannt
wird. Nicht jede SD-Karte spielt überall. Mehr sollte im Handbuch zu
lesen sein.
Muster.jpg trifft auch auf USB-Sticks zu.
Wenn der TV den Stick formatieren kann, sollte er theoretisch auch was
aufnehmen können. Es bleibt bloß die kleine Frage ob der Müll
verschlüsselt wird.
Mein Vater hat 2 Fernseher, sowie ein DVB-S und DVB-T empfänger.
Drei davon können aufnehmen, auch über 4GB, bei 4GB oder etwas weniger
werden halt 2-6 Dateien gemacht mit je ca 4Gb.
Mit Fat32 Stick/Festplatte kann ich alle Aufnahmen recodieren und auf
DVD
brennen. Was nicht geht, von einem Fernseher/Gerät auf das andere zu
wechseln. Es geht nicht weil andere Verzeichnisse gewählt wurden.
Es geht, mit Linux ein Hard link zu machen, damit alle dasselbe
Verzeichnis
nutzen, Softlink wird nicht unterstützt. Mit Windows Mitteln ist dies
nicht möglich.
Gleichzeitig sind die Dateien umzubenennen, da das eine Gerät diese
Namensgebung forciert, das andere ein andere. Ginge auch mit Hardlinks.
Wenn man diese umbenennt oder umkopiert, dann geht die Wiedergabe
problemlos
auf einem anderen Gerät.
Verschlüsselung ist da nicht, es geht nur um Pfade und Namensgebung.
Dies bei Fat32, wenn man den Stick/Festplatte propietär formatieren
lässt,
Datendurchsatz wäre dabei höher, dann kommt man nicht mehr an die
Dateien ran, ev. auch nicht mehr nach einem automatischen FW-Update
(OTA).
Schon bei bekannten erlebt.
Samsung:
"Die aufgezeichneten Videos sind DRM (digital
rights managements) geschützt und können
nicht auf einem PC oder anderem Gerät
wiedergegeben werden. Beachten Sie bitte,
dass die auf dem Fernsehgerät gespeicherten
Dateien nach einem Austausch der Hauptplatine
nicht verwendet werden können."
Peter Dannegger schrieb:> Die aufgezeichneten Videos sind DRM (digital> rights managements) geschützt und können> nicht auf einem PC oder anderem Gerät
Erinnert mich an die TIA-Norm, die ich heute morgen erhalten habe:
Ein kopiergeschütztes PDF, das sich nur auf dem Rechner lesen läßt, auf
dem es zum ersten Mal geöffnet wurde. Weiterhin waren nur zwei Ausdrucke
möglich (nur in s/w), danach wird das Ausdrucken verweigert.
Mit derartigen Fernsehern aufgezeichnete Filme sind doch wertlos ?
>danach wird das Ausdrucken verweigert>Mit derartigen Fernsehern aufgezeichnete Filme sind doch wertlos ?
Ja, das ist der technische Fortschritt durch HD+, der auch das Spulen
der Werbung verhindern soll und manchen Leuten erst auffällt wenn die
CI-Karte nach einem Jahr abgelaufen ist.
... und bei defekter TV-Platine sind die Filme wegen der wunderbaren
Verschlüsslung verloren. Muß man diesen Dreck wirklich kaufen?
Oszi 40 frug:
>Muß man diesen Dreck wirklich kaufen?
Nein, das muß man nicht. Da das CI+ Verfahren nur dazu dient, den Leuten
Sackgang zu bereiten, kann man gut darauf verzichten, ein damit
ausgerüstetes Gerät zu kaufen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Common_Interface
MfG Paul
oszi40 schrieb:> Muß man diesen Dreck wirklich kaufen?
Naja, sowas wird einem beim Kauf natürlich nicht verraten. Ich habs eher
zufällig im Kleingedruckten entdeckt.
Ich hätte das Gerät natürlich zurück bringen können. Aber woher weiß
ich, ob ein anderes Gerät besser ist?
Auch die üblichen Testberichte breiten den Mantel des Schweigens
darüber.
Beim TV-Stick gehts ja auch nur, weil der TPM-Chip von Windows noch
nicht benutzt wird, eingebaut ist er ja schon. Ist also nur noch eine
Frage der Zeit.
oszi40 schrieb:>>Mit derartigen Fernsehern aufgezeichnete Filme sind doch wertlos ?>> Ja, das ist der technische Fortschritt durch HD+, der auch das Spulen> der Werbung verhindern soll und manchen Leuten erst auffällt wenn die> CI-Karte nach einem Jahr abgelaufen ist
Aber es sollen doch auch unverschlüsselte SD-Sender betroffen sein, so,
dass diese sich nicht vom Fernseher auf andere Wiedergabegeräte
übertragen lassen. Das kann dann doch nichts mit diesen unsäglichen HD+
und CI+ zu tun haben.
Ja, Bekannter hat eine 2TB-USB-Test-HD angesteckt, die dann in höchst
rätselhaften Format formatiert und UNlesbar war. Selbst Linux und
Windows wollte sie nicht so einfach löschen. Mit einem Diskeditor habe
ich sie dann zum Löschen überlistet, indem ich den Partitionstyp auf auf
einen üblichen verbogen habe.