ADCs mit 1GS und mehr, wie packt man die Daten weg?

Gast #3388111
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Morgen Zusammen,

ich habe vor ziemlich schnell Messdaten von einem Signal aufzunehmen 
(Osziähnlich) und möchte ADCs von TI und Co einsetzen, wo geworben wird, 
dass zB. 2.4GHz Hochfrequenzsignale mit 8-10bit noch direkt gesamplet 
werden... Doch wohin mit den Daten? Wie bewältigt man diese Datenmenge? 
Per FPGA und über USB an den PC? In Echtzeit, geht das? Oder muss man 
die Daten erstmal irgendwie zwischenspeichern? Die schnellsten USB Chips 
von FTDI können ja max. 1Mbyte (parallel)-3Mbaut(seriell). Wie macht man 
sowas heutzutage?
Bin für jede Info dankbar

Gruß Marco
#3388120
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Da kann man immer nur ganz kurze Snapshots in einen schnellen Puffer 
machen und dann übertragen. Und "die schnellsten Chips von FTDI" da 
meinst du wohl die lahmen UART Chips. Heutzutage ist USB 3.0 aktuell, da 
hab ich schon mit dem Cypress FX3 320MB/s in den PC übertragen. Aber für 
Echtzeit reichts natürlich trotzdem nicht.
Gast #3388125
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die frage alleine zeigt dass da noch ein weiter weg ist. mit steckbrett 
ist dann auch nichts... es gibt RAM die sind mit -1600 angeschrieben und 
512 bit breit. jetzt muss man sowas nur noch ansteuern koennen..
#3388126
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Der RAM, der in PCs und auf Grafikkarteb verbaut ist, schafft locker 
100GB/sec, Speicherbandbreite ist heute wirklich kein Problem mehr. Nen 
hinreichend großer FPGA mit vielen Pins für nen breiten Speicherbus und 
schon sind die Daten im Kasten. (mal stark vereinfacht). Den Puffer 
kannst du dann bequem über USB (bitte kein lahmes UART) oder Gigabit 
Ethernet an einen Computer zum Auswerten schaufeln.

Alternativ könntest du auch eine PciE-Karte mittels DMA direkt in den 
RAM deines Computer schreiben lassen.

Aber wenn du bei solchen Datenraten noch an USB-UARTs denkst, bist du 
wohl mit nem Digiskop oder Digitizer besser bedient.
Gast #3388931
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Hi Marco,
nix für Ungut, aber um dich mit solchen ADC und Takten zu befassen, da 
brauchst du wohl noch 5-8 Jahre Berufserfahrung und Meßtechnik für paar 
10 kEuro (mind.).
Vorher brauchst damit überhaupt nicht beginnen.
Gruss
Persönliche Seite #3389242
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Erich schrieb:
> Hi Marco,
> nix für Ungut, aber um dich mit solchen ADC und Takten zu befassen, da
> brauchst du wohl noch 5-8 Jahre Berufserfahrung und Meßtechnik für paar
> 10 kEuro (mind.).
> Vorher brauchst damit überhaupt nicht beginnen.
> Gruss

ja, ein deutscher ingenieur braucht messtechnik für mindestens 100k, 
dann natürich 2 jahre projektphase und 10 jahre berufserfahrung. Alle 
anderen nehmen was der hersteller schon vorbereitet hat und bauen 
dadrauf.

National Semi bzw. jetzt TI haben für deren Giga ADCs komplettes paket 
vorbereitet - mit gerber files für PCB, VHDL design für FPGA, firmware 
für Cypress FX2 (USB anbindung) und PC applikation. Und damit es nicht 
langweilig wird geht das ganze für 8-12bit ADCs und 500MS/s bis 3GS/s.

Andere hersteller (Hittite, Intersil) haben auch ähnliche deisgn 
packages vorbereitet, allerdings muss man erst NDA unterschreiben 
(Hittite EasySuite GigaADC) bzw. kontakt aufnehmen (Intersil Kenet Giga 
ADCs) um die sources zu bekommen.

Ein von den Ti/National design packages (mit sources) findest du z.b. 
hier:

http://www.ti.com/tool/adc08d1520rb

Nur für ADC08D502 (2 davon mit einem takt, inv und nicht inv, ergeben 
eine günstige 2 kanal je 1GS/s lösung) gibts keine sources, man kann 
aber mit leichten anpassungen das design package für ADC08D500 nehmen.

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