Gast
#3388112
Hallo, bei meinem Auto hat sich die Zündanlage etwas aufgelöst. Verbaut sind Doppelfunkenspulen, leider mit integriertem Treiber und der hat bei einer Spule einen Wackler. Mal zündets mal nicht. Der Fehler ist die Zündspule, tausche ich die auf einen anderen Zylinder wandert das Problem mit. Jetzt habe ich massig Spulen da ohne Treiber und wollte das Problem mal selbst lösen da das Problem beim Mazda MX-5 mit den sterbenden Spulen oft vorkommt. Das Stück kostet ca. 150€ das ist finde ich nen haufen Kohle. Gebrauchte aus eBay will ich keine kaufen da bin ich schon mal reingefallen. Meine Idee: Vom fridaZSG-Projekt (eigentlich für Motorrad Einzelfunkenspulen) verwende ich das Zündschaltgerät. Bau ist kein Problem, Mosfet IRFP460A mit anständigem Treiber und die übliche KFZ-Schutzbeschaltung dann sollte das kein Problem sein. Die Frage ist wie ich den Mosfet vor Überspannung schütze. Im fridaZSG werden über Drain-Source zwei 200V Z-Dioden in Serie geschaltet. Die Frage ist ob das reicht? defekte Zündkabel sind beim Mazda recht häufig der Fall, dann funkts gar nicht mehr und der Fet bekommt die gesamte gespeicherte Energie in der Spule übergebraten... Das hat der sicher nicht so gerne. Was nehme ich um den Fet zu Schützen? Z-Dioden, Transzorb oder lieber einen Varistor? Was ist da bewährt in diesem Fall? Ist es nicht besser das Überspannungsschutzelement über den Spulenanschlüssen anzubringen anstatt über dem FET? Wenn ich eine Transzorb Diode verwende, welche Leistung muss die Vertragen? Kann mir jemand seine Erfahrungen mit solchen Schaltungen mitteilen? Und nein eine Freilaufdiode hilft sicher nicht, dann hats sich mit Zündfunken... (zugegeben das Problem mit der Überspannung ist dann sicher weg :-D) Grüße Rolle