Die Probleme bei einem Schaltregler sind allerdings auch nicht nur
thermischer Natur.
Mit steigendem Laststrom steigt der Spitzenstrom in der Spule
überproportional. Ab einem gewissen Punkt gerät der Kern in Sättigung
und die Spule verliert an Induktivität. Bei solchen billig-Modulen ist
davon auszugehen, dass hier kaum Reserve vorhanden ist.
Gleiches gilt für die Strombelastbarkeit der Ein- und
Ausgangskondensatoren. Insbesondere die Elkos sind hier doch kritisch,
bei einem Modul mit höherer Schaltfrequenz (z.B. MP2307) sind hier
keramische Kondensatoren verbaut, welche wegen geringem ESR weniger
kritisch auf Stromripple reagieren. So ein Modul habe ich selbst gerade
durch Austausch der Induktivität gegen eine PISR von Reichelt auf den
Einsatz am Rande der Strombegrenzung des ICs fit gemacht - die liegt
beim LM2596 übrigens bei etwa 3,5-6,9A, so viel sollte die Induktivität
also aushalten, bevor der Kern sättigt. Der DC-Widerstand und die damit
einhergehende Erhitzung ist das kleinere Problem.