Atmega Controller

OP #3399403
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Moin!



Zurzeit studiere ich Elektro- und Informationstechnik (im 1. Semester).
In dieser Hinsicht wurde mein Interesse zu den Mikrocontroller geweckt.


Ich habe mir fogende Schaltung überlegt:

Der Mikrocontroller (Link 1) soll als "Steuerung" dienen.
Im Internet habe ich folgende Grundschaltung

(Bild 800px-Avrtutorial_grundschaltung_mega32.gif)

gefunden


1. Wie müsste ich diese Schaltung modifizieren, sodass ich mehrere 
"Eingänge" und "Ausgänge" haben? An den Ausgängen sollen je nach Aufgabe 
folgende Betriebswerte geschaltet werden:

 5V - 1A
12V - 5A
24V - 5A

(P.S. Die Ausgänge sollen mit Transistoren bzw Mosfet-Transistoren 
verschaltet werden, sodass ich auf diese Betriebswerte komme)



2. Wie muss ich den Mikrocontroller verschalten um die Adapter (Link 
2/3) zu verwenden, den Mikrocontroller zu programmieren? (Bild: 
800px-Avrtutorial_grundschaltung_mitisp.gif) ?


Funktionieren diese Möglichkeiten mit der Software "Avr Studio 6"?
Wie sehe ein Beispiel Programm aus?



Grüße und Danke im Voraus!



Link 1:
http://www.reichelt.de/Atmel-ATMega-AVRs/ATMEGA-644V-10PU/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=68176&GROUPID=2959&artnr=ATMEGA+644V-10PU

Link 2:

http://www.reichelt.de/Programmer-Entwicklungstools/DIAMEX-ALL-AVR/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=110345&GROUPID=2969&artnr=DIAMEX+ALL+AVR

Link 3:

http://www.reichelt.de/Programmer-Entwicklungstools/DIAMEX-USB-ISP/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=110344&GROUPID=2969&artnr=DIAMEX+USB+ISP
#3399414
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Ich glaube da bist Du im Gedanken bzw. mit der Wunschfunktion weit vor 
dem aktuellen Wissen.
Fange doch einfach mal an und kaufe Dir Breadboard, die Teile für die 
Grundschaltung und baue es auf und experimentiere damit.
Danach kaufst Du Dir Transistoren und Mosfets und versuchst damit was zu 
schalten. Und wenn Du dort angelangt bist, sind alle diese Fragen 
beantwortet.
#3399429
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max mustermann schrieb:
>
> 1. Wie müsste ich diese Schaltung modifizieren, sodass ich mehrere
> "Eingänge" und "Ausgänge" haben? An den Ausgängen sollen je nach Aufgabe
> folgende Betriebswerte geschaltet werden:
>
>  5V - 1A
> 12V - 5A
> 24V - 5A
>
> (P.S. Die Ausgänge sollen mit Transistoren bzw Mosfet-Transistoren
> verschaltet werden, sodass ich auf diese Betriebswerte komme)

Open Drain bzw. Open Collector

> Link 1:

Immerhin kein Atmega8 oder 32 oder so. Sondern ein neuer, aber von denen 
auch schon wieder ein alter. Vor allen Dingen preislich völlig daneben.

https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller/ATmega1284-P::18.html?XTCsid=9ghkchef7r3rnqlio5u895bs70

> Link 2:

Kauf dir was Vernünftiges.

http://student.embedded-projects.net/product/Atmel_AVRISP_mkII_(UNI)

Du bist doch Student.

mfg.
#3400353
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max mustermann schrieb:
> Geht für den Anfang (um in die Materie einzusteigen) meine beiden
> Schaltungen bzw programieradapter?

Die Grundschaltungen sind tatsächlich sehr einfach.
Was braucht der Mega mindestens, damit er loslegt:
* Spannungsversorgung:
Vcc und GND müssen angeschlossen werden, AVcc und AGND müssen 
angeschlossen werden. Zwischen jeweils Vcc bzw. AVcc und dem "daneben" 
liegenden GND Anschluss setzt du noch einen 100nF Kondensator (Kerko) 
und damit ist dieser Teil erledigt. Wichtig: diese Kerkos kommen ganz 
dicht neben die Pins vom Mega, nur dann wirken sie.

Im Prinzip läuft der Mega damit schon. Ausser der Spannungsversorgung 
braucht er erstmal nichts. Atmel empfiehlt zusätzlich in verseuchter 
Umgebung, dass man dem Reset Pin einen 10k Pullup Widerstand nach Vcc 
spendiert, damit der Resetpin sauber auf Vcc gezogen wird. Unbedingt 
notwendig ist er nicht, er schadet aber auch nicht. Daher: bau ihn rein.

Schliesst du dann noch die ISP Leitungen an, dann muss sich der AVR 
schon programmieren lassen.

Nimm das erst mal so in Betrieb. An einige der Portpins kommen ein paar 
LED (samt Vorwiderstand) und du kannst deine ersten Schritte in der 
Programmierung machen. Die Sache mit dem 'mehr' Strom an den 
Ausgangspins: vertag das erst mal auf später. Nimm den Mega erst mal so 
in Betrieb.
(Firma: matzetronics) #3400402
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Carsten R. schrieb:
> Ich nehme an es geht dir
> darum, daß es eine Direktverbindung ist ohne Widerstand, auch wenn man
> es so schwer aus deinem Text herauslesen kann?!

Nö, es ist bloss so, das man bei den LCDs im 4-bit Modus die 
Datenleitungen D0-D3 einfach frei lässt. Der Controller kann damit 
bestens umgehen und der Stromverbrauch des Displays wird vorteilhaft 
beeinflusst. Die Legende, das die Leitungen auf Masse gelegt werden 
sollen, ist aber sowieso untötbar, Hinweise aufs Hitachi Datenblatt sind 
da genauso sinnlos wie gute Worte.
#3400429
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Matthias Sch. schrieb:
> Die Legende, das die Leitungen auf Masse gelegt werden
> sollen, ist aber sowieso untötbar, Hinweise aufs Hitachi Datenblatt sind
> da genauso sinnlos wie gute Worte.

Naja, ist aber auch kein Beinbruch.
Kein Grund, immer gleich Religionskriege anzuzetteln. Dann fließen eben 
durch die 4 internen Pullups einige 100µA. Wenn man IOs sparen muß, legt 
man ja auch gleich R/W auf GND, d.h. sie sind keine Ausgänge. Kaputt 
gehen kann also nichts.

Daß man es nicht darf, steht auch nirgends im HD44780U Datenblatt:
https://www.sparkfun.com/datasheets/LCD/HD44780.pdf

Manchmal sind doch längere Flachkabel zwischen LCD und MC. Und dann 
können sich die zusätzlichen 4 GND-Leitungen durchaus positiv auf die 
Störfestigkeit auswirken. Das wird vermutlich die Ursache für die 
Untötbarkeit sein.
#3400451
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Hab im Datenblatt dazu nichts finden können, weder zur Notwendigkeit 
noch zur Überflüssigkeit ein festes Potential anzulegen.

Ich kenne es auch nur so, daß man offene Eingänge per Pull-up oder 
Pull-down auf ein festes Niveau legen sollte, besonders bei CMOS. Daher 
ist es wohl auch kein Fehler das zu tun, aber es kostet Bauteile. Aber 
es ist wohl zumindest grenzwertig I/Os direkt auf ein Potential zu 
löten. Man muß dann immer garantieren, daß man nicht im 8-Bit Modus von 
dort liest, wenn auch nur versehentlich.
Gast #3400481
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Hi

>Ich kenne es auch nur so, daß man offene Eingänge per Pull-up oder
>Pull-down auf ein festes Niveau legen sollte, besonders bei CMOS. Daher
>ist es wohl auch kein Fehler das zu tun, aber es kostet Bauteile.

Die Datenleitungen haben interne Pullup-Widerstände. Also offen 
lassen.

MfG Spess
#3400683
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Nun habe ich es endlich auch gefunden, im letzten Viertel auf Seite 48. 
Na ja, das Datenblatt das er hatte ist auch in wenig ungewohnt und die 
elektrischen Parameter auf mehrere Tabellen an ganz verschiedenen Orten 
im Dokument verstreut. Wenn man nach Ohm anstatt µA sucht, wird es in 
dem Dokument auch nicht leichter. Darum drucke ich mir die Teile die ich 
benutze lieber aus. Auf die Schnelle kann man leicht was übersehen. Das 
kann jedem mal passieren. Darum muß er noch lange nicht völlig unfähig 
sein.
(Firma: matzetronics) #3401315
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Carsten R. schrieb:
> Nun habe ich es endlich auch gefunden, im letzten Viertel auf Seite 48.

Im Hitachi Datenblatt von 1998 ist auf Seite 54 auch ein Schaltbild der 
Eingangstufe für DB0-DB7 zu sehen, in der der Pullup MOSFet 
eingezeichnet und im Text erwähnt ist.
Ein Glaubenskrieg ist es sicher nicht, aber bei Batteriebetrieb eben 
einfach Verschwendung. Und sicher zeugt es auch nicht von Unfähigkeit, 
wobei ich schon sagen muss, das man das schöner hätte löten können:
http://ups.bplaced.de/AtmegaProjekt/LCD-Panel.htm

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