Verstärker regelbar LMK

Gast #3400957
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Guten Abend,

vor allem stellt sich die Frage, ob du einen Empfangsvestärker suchst 
oder einen Sendeverstärker. Wieviel Verstärkung beim Empfang? Wenn es 
ein Sendeverstärker sein soll: Wieviel Leistung bei welcher 
Eingangsleistung?
Röhre oder Transistor? Viele Fragen.
Bis jetzt kann man nur in die berühmte Glaskugel schauen :-)
Gast #3401430
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Michael_ schrieb:
> Einen Sendeverstärker, der für LW ist, sucht er bestimmt nicht.
> Das lässt seine Haussicherung nicht zu.

Was hat die Frequenz mit der Haussicherung zu tun?
Im 137kHz-Band zum Bleistift ist sowieso nur eine Sendeleistung von 1W 
zugelassen, das schmeißt dir bestimmt nicht die Haussicherung. Und wenn 
doch, solltest du mal einen Elektriker holen ;-)
Gast #3405331
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Frank Wa schrieb:
> ich suche eine Schaltung für einen regelbaren Verstärker bis 30MHz.

Wenn du das Ding so breitbandig auslegst, solltest du dir Gedanken über 
Großsignalfestigkeit machen. Abends produziert dein Empfänger sonst auf 
Grund von Signalen z.B. aus dem 40m Band dermaßen viel Mischdreck, dass 
du dir einen Abschwächer wünscht.
#3405521
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Hallo Frank

>> Wird die Rahmenantenne in Resonanz oder breitbandig betrieben?
> 3. ja

???
Ich geh jetzt mal vom Resonanzbetrieb aus.

Falls Du den noch nicht benutzt:
http://www.dl0hst.de/magnetlooprechner.htm

Rechne Dir damit mal die Eigenresonanz der Loop-Antenne mit 9 Windungen 
aus. Die befindet sich bei ca. 1 MHz. Dies läßt sich noch ein wenig 
erhöhen, wenn man zwischen den Drähten einen kleinen Abstand läßt. Für 
eine Resonanz bei 150 kHz wird trotzdem schon eine Parallel-Kapazität 
von 1 nF und ein Drheko mit 4 nF benötigt. Das läßt sich umgehen, indem 
man die Windungszahl umschaltbar macht. Eine Anzapfung alleine reicht 
nicht, denn dann bleibt die Eigenresonanz mit der größten Windungszahl 
erhalten. Möglicherweise geht es mit 2 x 8 Wdg., die wahlweise parallel 
oder in Reihe geschaltet werden.

Neben der Resonanz läßt sich die Antenne auch benutzen, wenn sie durch 
den Verstärker stark bedämpft wird. Dann wird eine Breitbandantenne 
draus. Wenn das Konzept steht, dann findet sich bestimmt auch ein 
passender Verstärker.

Nachtrag:
Eine quadratische Loop mit 1 m Kantenlänge und 16 Windungen benötigt 
immerhin 64m Kupferdraht.
#3406719
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Hallo Frank

In der Simulation beträgt das Rauschen 0,8-0,9µV bezogen auf einen 
Eingangswiderstand von 3,5k und 8kHz Bandbreite. Die rechte Schaltung 
hat leichte Vorteile bezüglich Rauschen und Regelbereich des Potis -> 
man kann zurückregeln, bevor verstärkt wird. Auch hat die 
Ausgangsimpedanz der zweiten Schaltung ~50 Ohm.

Mit ca. 80% haben die beiden ersten Transistorstufen den größten Anteil 
am Rauschen. Da könnte man nochmal ansetzen.

PS
Die Koppelwicklung hat hoffentlich auch einen Durchmesser von 1 Meter, 
sonst war die ganze Arbeit für die Katz.
Angehängte Dateien:
#3411211
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Hallo Frank

Irgendwie stimmen die Werte nicht überein, die Loop hätte dann nur 20,5 
µH. Hat die 1 Meter Kantenlänge oder Diagonale? Auf welche Breite sind 
die 9 Windungen gewickelt? Selbst mit 1 Meter Diagonale komme ich auf > 
50µH, irgendwas stimmt da nicht.

War der Drehko in Reihenschaltung? Gab es eine weitere, 
parallelgeschaltete  Spule? War die Koppelwicklung kurzgeschlossen?

Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, 2 Drehko-Pakete parallelzuschalten. 
Für 500 kHz werden dann 500 pF * 3^2 = 4500 pF benötigt. 1000 pF haben 2 
Drehkopakete, also werden noch 3.5 nF zusätzlich benötigt. Der 
Abstimmbereich beträgt dann nur 100 kHz.

Für 500 kHz als untere Grenze würde ich auf jeden Fall versuchen, auf 
100 µH zu kommen. Dann reicht der Abstimmbereich mit 2 Paketen von 500 
kHz bis ~2 MHz.
#3413217
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Hallo Frank

> dreko 50-500pF
War das inclusive der Eigenkapazität der Loop-Antenne oder nur der 
Drehko alleine?

Nimm einfach den Loop-Rechner und gib Deine Daten nochmal ein. Ich nehm 
die quadratische, 1m groß, Draht 1mm, 9 Windungen.

Gewickelt auf 100mm Breite: L=141µH, C=60pF
Resonanz: C=110pF...560pF -> 1280...566kHz

Gewickelt auf 200mm Breite: L=101µH, C=50pF
Resonanz: C=100pF...550pF -> 1584...675kHz

Nach meine bisherigen Erfahrungen stimmen die Ergebnisse mit ein paar 
Prozent Abweichung recht gut. Die Messung war vermutlich für die Katz. 
Stell mal einen Weltempfänger (falls vorhanden) in die Loop und teste 
bei offener Koppelwicklung den Resonanzbereich.

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