RFID Antenne 125 Mhz selber bauen

OP #3402233
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Hallo zusammen,
ich bin echt begeistert von diesem Forum und freue mich ein (neuer) Teil 
davon zu sein.
Nun aber zu meinem kleinen Projekt:
Ich habe mit einem Raspberry Pi und diesem Empfänger 
http://www.watterott.com/de/125Khz-RFID-Empfaenger-Modul
eine kleinen Türöffner gebaut. Nun istdie Reichweite aber noch ziemlich 
gering (max.10 cm). Wie kann ich eine Antenne in dieser Frequenz selber 
bauen um so die Reichweite maximal zu erhöhen? Hier stoße ich nämlich 
auf die Grenzen meines Wissens, da ich von Antennen nun gar keine Ahnung 
habe...
Sie darf maximal 25cm mal 35 cm groß sein, sollte eine Dicke von maximal 
5cm haben und in beide Richtungen abstrahlen...

Danke für Eure Hilfe.
Gast #3403652
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10cm ist schon ein guter Wert für Module dieser Art. Welches RFID IC ist 
denn verbaut? In den Appnotes kann man nachlesen, wie man Spule, 
Kondensator und evtl. Serienwiderstand berechnet. Im Grunde ist die 
Antenne eine Luftspule, die Du selber für den Bauraum gestalten kannst. 
Dabei muss man einen Kompromisse bilden:
- Induktivität muss zum Kondensator passen (Werte, Drift)
- Güte hoch, aber nicht zu hoch da dann zu hohe Spannung und Ströme für 
den Treiber
- wenn Güte zu hoch dann mit Serienwiderstand künstlich begrenzen.

Du siehst, das hängt an vielen Faktoren, pauschalisieren kann man das 
nicht. Mehr als ca. 20-30cm werden aber nicht realistisch sein.
Gast #3403708
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Bene K. schrieb:
> Wie kann ich eine Antenne in dieser Frequenz selber
> bauen um so die Reichweite maximal zu erhöhen?

Die Reichweite bewegt sich in ähnlicher Größenordnung wie die 
Antennengröße. Dein Modul arbeitest übrigen nicht, wie im Titel 
angegeben, mit 125 MHz ;-)
Gast #3403924
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RFID bei 125KHz ist keine Funkanwendung im klassischen Sinne 
(EM-Wellenausbreitung), da hier nur eine magnetische Kopplung der Spulen 
von Lesegerät und Tag erfolgt. Dabei wird bei batterielosen Tags auch 
die Energie für das Tag über das magnetische Feld übertragen. Somit ist 
das Ganze eigentlich "nur" ein lose gekopplter Übertrager (mit 
Resonanzanpassung).

Wenn du nun die Spulenfläche des Lesegerätes vergrösserst, muss auch die 
Tagfläche angepasst werden, sonst kommt nicht genug Energie zum 
betreiben des Chips im Tag an. Und dann ist da natürlich noch die 
zulässige Grenze an erzeugter unerwünschter Abstrahlung/Feldstärke zu 
beachten (EMV).

Daher wird bei gleichbleibendem Tag die Entfernung kaum/nur gering 
ansteigen.

Weiterhin wichtig für gute Reichweite: Kein Metall in der Nähe der 
Spulenflächen (vgl. "Kurzschlusswindung" beim Übertrager).

Gruss

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