Festplatte Frage zu "schwebenden Sektoren"

OP #3402747
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ich versuche grade, eine humpelnde SATA Festplatte (Western Digital 
WD15EARS green") wieder einigermaßen herzurichten.

Alle Partitionen wurden gelöscht, sowie diverse high-level und lowlevel 
Formatier-Routinen [*1] aufgerufen, dennoch scheint die Platte immer 
noch nicht in dem Zustand in dem ich sie erwartet hätte.

Es werden weiterhin Sektoren als unkorrigierbar und schwebend angezeigt, 
aber anscheinend nicht "wiederzugewiesen".

--> wieso schwebt denn da noch was, und wird nicht wiederzugewiesen? 
(Momentan ist da gar kein Dateisystem drauf)

Bitte keine Diskussion lostreten: WD ist sch***e, schmeiss weg das Ding, 
keine wichtigen Daten da drauf etc. Ist mir alles bekannt, und soll 
nicht Thema des Threads sein oder werden.

Die defekten Sektoren befinden sich am Ende der Platte, und ich könnte 
eine "Sperr-Partition" einrichten, so daß das kaputte zeugst dort 
abgetrennt ist.

Mir geht es mehr um das generelle Verständnis, was da los ist....
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #3402757
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Interessant wäre es, die Programmausgaben auf englisch zu sehen, denn 
was "schwebend" sein soll, wird nur der Übersetzer wissen.

Die Platte wird es hinter sich haben. Und ja: Daten sollte man dann

> diverse high-level und lowlevel Formatier-Routinen [*1] aufgerufen

Da fehlt die Fußnote.

Ein richtiges /Lowlevel/-Format ist spätestens seit Einführung von 
Festplatten mit unterschiedlich vielen Sektoren auf unterschiedlichen 
Spuren ("Zone Bit Recording") nicht mehr möglich.
Das gab es zur Zeit der MFM- bzw. RLL-Controller, als man noch Aufkleber 
mit den ab Werk bekannt defekten Sektoren auf den Festplattengehäusen 
kleben hatte.

Defekte Sektoren bleiben defekte Sektoren, die können nicht "repariert" 
werden.
Die Platte verwaltet eine gewisse Menge von von außen nicht sichtbaren 
Reservesektoren, die bei Defekten automatisch als Ersatz verwendet 
werden. Ist der Vorrat an Reservesektoren erschöpft, gibt es von außen 
sichtbare defekte Sektoren -- spätestens da ist so eine Festplatte nur 
noch mit einer Zange anzufassen.

Ein "Lowlevel"-Format ändert nichts an dieser Tatsache.
#3402758
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Also als erstes mal würde ich das Prog auf Englisch umstellen, das ist 
ja ein Krampf ... schwebend, LOL. Das Beste ist ja Laden/Entladen ... 
facepalm.

Pending Sector bedeutet dass er als potentiell defekt erkannt wurde. 
Entschieden wird das aber erst, nachdem darauf geschrieben wird. Danach 
ist er entweder gut oder reallocated.

Wenn du also die Pending Sectors loswerden willst, musst du die ganze 
Platte einmal vollschreiben: dd if=/dev/zero of=/dev/sd[x] bs=1M
Gast #3402794
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Meine Erfahrung ist, dass Festplatten, die aus heiterem Himmel defekte 
Sektoren bekommen am Ende ihrer Lebensdauer sind. Ich würde der Platte 
nicht mehr trauen und sie in die Tonne kloppen, alles andere ist 
Glücksspiel.
#3402799
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Michael Appelt schrieb:
> Hallo,
>
> also wenn 200 Sektoren von 140 maximal möglichen neu zugewiesen wurden
> (ID=5), dann ist möglicherweise einfach mal Ende ?
>
> Ob die Bubbles rot, gelb oder grün sind ist bei solchen Programmen auch
> nach meiner Erfahrung ohne Sinn und Verstand.
>
> Gruß,
> Michael

Was faselst du? Es sind genau 0 Sektoren reallocated. (Rohwert).

Die 200 Sind ein "Health Value" (0 = brennt lichterloh, 200 = 
einwandfrei). Die 140 sind der Schwellenwert, unterhalb gilt die Platte 
als defekt.

Eine moderne Platte hat hunderttausende Reservesektoren. Übrigens hat 
jede Platte ab Werk defekte Sektoren, die werden nur nicht angezeigt. Es 
ist vollkommen unmöglich, eine Festplatte fehlerfrei herzustellen.

Bei SCSI Platten konnte man noch die Factory Error List auslesen ...
Persönliche Seite #3402816
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Ossi Losskopp schrieb:
> Übrigens hat
> jede Platte ab Werk defekte Sektoren, die werden nur nicht angezeigt. Es
> ist vollkommen unmöglich, eine Festplatte fehlerfrei herzustellen.

Oh, zu Zeiten der MFM-Festplatten gab es gelegentlich Exemplare mit 
leerer Fehlerliste. Aber die hatten ja auch insgesamt nur mehrere 
zehntausend Sektoren und waren aus heutiger Sicht eher grobmotorisch 
veranlagt.
#3402843
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Ossi Losskopp schrieb:
>
> Was faselst du? Es sind genau 0 Sektoren reallocated. (Rohwert).
>
> Die 200 Sind ein "Health Value" (0 = brennt lichterloh, 200 =
> einwandfrei). Die 140 sind der Schwellenwert, unterhalb gilt die Platte
> als defekt.

Also neu zugewieser Sektor heißt für mich erst einmal neu zugewiesen.

Liest Du Deine Verträge auch so ? Liest was Du willst und nicht was im 
Text steht ?

Gruß,
Michayel
#3403113
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Die S.M.A.R.T. Angaben sind interpretationsbedürftig. Der Rohwert von 
05 ist die Anzahl der reallozierten Sektoren, und mit 0 nicht zu 
beanstanden. Die linken Werte sind jedoch keine Zähler, sondern 
normalisierte Qualitätsindikatoren, wobei hier 200 für "Top" steht, 140 
für "Obacht!" und 0 für "Schrott".

Michael Appelt schrieb:
> Liest Du Deine Verträge auch so ? Liest was Du willst und nicht was im
> Text steht ?

Dort lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Self-Monitoring,_Analysis_and_Reporting_Technology#Beispiel
https://en.wikipedia.org/wiki/S.M.A.R.T.#ATA_S.M.A.R.T._attributes
#3403143
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Ossi Losskopp schrieb:
> Danke. Kommt mir das nur so vor oder nimmt die Anzahl der Menschen, die
> Probleme haben Texte zu erfassen oder Tabellen und Diagramme zu
> verstehen, immer mehr zu?

Es ist eher ein Mangel bei der Recherche. Also gelesene Angaben zu 
hinterfragen und mal selber nachzusehen, was sie bedeuten. Direkt 
selbsterklärend sind diese hier eben nicht. Was mich auch immer wieder 
erstaunt ist die Weigerung vieler, die eigene Interpretation mal kurz 
durch so simpel zugängliche Quellen wie Wikipedia abzusichern.

Man muss die Wikipedia deshalb nicht als Hort der Weisheit verstehen. 
Aber wenn die eigene Ansicht von der dortigen abweicht, dann wärs ein 
Anlass, mal zu checken, wer Recht hat. Bevor man sich möglicherweise 
blamiert.
#3403273
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Ossi Losskopp schrieb:
> Danke. Kommt mir das nur so vor oder nimmt die Anzahl der Menschen, die
> Probleme haben Texte zu erfassen oder Tabellen und Diagramme zu
> verstehen, immer mehr zu?

Nicht nur das.
Wenn das Smartfone anzeigt, dass es Mitternacht ist, dann ist 
Mitternacht. Auch wenn grade die Sonne scheint. Die Auskunft vom 
Smartfone ist per se richtig und wird nicht hinterfragt.
Wenn das Navi sagt "links abbiegen" dann wird das gemacht. Auch wenn da 
grade eine Klippe ist ...
Welche Verkäuferin kann denn noch im Kopf ausrechnen, was 3 Semmeln à 35 
ct kosten. Das zeigt doch die Kasse an.
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen ...

Das Hirn wird quasi outgesourced und wird nicht mehr gebraucht.
Gast #3403307
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Mal zurück zum Thema: Schwebend mit der ID C5 steht
für Current_Pending_Sector. Davon hast du 16 Stück.
Laut Smart Dokumentation Sind das Sektoren die die
Platte nicht mehr lesen kann und sie wartet drauf
dass diese entweder wieder lesbar werden oder vom
OS neu geschrieben werden.

Die Unkorrigierbaren Sektoren hat die Platte bereits
aussortiert, aber noch nicht gegen Reserve Sektoren
getauscht. Wann sie das macht weiss nur WD allein.
Davon hast du 8.

Die "Wiederzuweisungsereignisse" (Ich liebe LANG=C)
sind die Tatsächlich genutzten Reserve Sektoren.
Davon hast du 0.

Also die Platte kann 24 Sektoren nicht lesen.
Wenn Daten drauf waren dann Pech. Theoretisch
kann man die Platte komplett Vollschreiben und
so dafür sorgen das sie die Sektoren gegen die
Reserve ersetzt. Bis zum nächsten Defekt.
OP #3403861
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nach Partitionierung, Formatierung und "beschreiben aller Sektoren mit 
Nullen" Schwebt nix nmehr, aber es wurde (wieso?) auch nix zugewiesen.

Ich habe eine Sperrpartition eingerichtet in dem Bereich, wo die 
defekten Blöcke liegen.

Als Aufnahmeplatte für den SAT-Receiver ist die Platte allemale noch zu 
verwenden.
Angehängte Dateien:
OP #3403873
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A. K. schrieb:
> Zum "wieso" lies die Anmerkungen zu C5 in

schön, aber wo steht denn nun, WIESO da nix remapped wird?


Count of reallocated sectors. When the hard drive finds a 
read/write/verification error, it marks that sector as "reallocated" and 
transfers data to a special reserved area (spare area). This process is 
also known as remapping, and reallocated sectors are called "remaps". 
The raw value normally represents a count of the bad sectors that have 
been found and remapped. Thus, the higher the attribute value, the more 
sectors the drive has had to reallocate. This allows a drive with bad 
sectors to continue operation; however, a drive which has had any 
reallocations at all is significantly more likely to fail in the near 
future.[2] While primarily used as a metric of the life expectancy of 
the drive, this number also affects performance. As the count of 
reallocated sectors increases, the read/write speed tends to become 
worse because the drive head is forced to seek to the reserved area 
whenever a remap is accessed. If sequential access speed is critical, 
the remapped sectors can be manually marked as bad blocks in the file 
system in order to prevent their use.
#3403876
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
>> Zum "wieso" lies die Anmerkungen zu C5 in
>
> schön, aber wo steht denn nun, WIESO da nix remapped wird?

Das hättest du leicht rausgefunden, wenn du wie ich erwähnte den Text zu 
C5 statt 05 gelesen hättest:

"... instead the drive will first attempt to write to the problem sector 
and if the write operation is successful then the sector will be marked 
good".

M.a.W: Wenn ein "pending" Sektor erfolgreich geschrieben werden kann, 
zählt er nicht (mehr) als Fehler, wird also nicht remapped.
#3404021
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> sowie diverse high-level und lowlevel Formatier-Routinen aufgerufen

Wenn tatsächlich ein LowLevel Format durchgeführt worden wäre, dann wäre 
auch das Überschreiben mit Nullen nicht nötig gewesen. Bei einer Low 
Level Formatierung werden alle Sektoren beschrieben. Dann wären auch die 
Bad Sectors schon verschwunden gewesen. Deswegen dauert ein Low Level 
Format auch "etwas" länger.
Hierzu gibts übrigens Tools von WD.
Dennoch wird sich die Platte wohl in Kürze verabschieden. Wenn also die 
3 Jahre Garantie (bei diesen Platten waren es glaube ich 3 Jahre) um 
sind, würde ich keine wichtigen Filme mehr auf der Platte speichern. Ob 
die Platte noch irgendwelche Garantie hat, kann man rausfinden indem man 
die Seriennummer auf der WD Homepage eingibt.

Gruß
OP #3404106
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Die Platte war aus einem Medion PC, und Medion und WD gaben darauf 2 
Jahre Garantie. Diese Garantie-Frist ist seit April 2013 oder so 
vorbei...

Die angewandten Formatier-Routinen haben auch tatsächlich mächtig lange 
auf der Platte rumgemacht (keine Ahnung was genau da geschrieben wurde). 
WIe ich schon Eingangs schrub, "entschwebte" da jedoch nix, sondern erst 
mit "Nullen schreiben"
#3404132
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Hallo,

es ist nicht wichtig, wie viel Garantie Medion gibt. Eventuell gibt WD 
eine längere Garantie. Einfach mal bei WD eingeben. Um die Seriennummer 
der Platte herauszufinden muss sie nicht ausgebaut werden. Auch dies 
kann man mit WD Tools auslesen. Nur wenn es sich um ein spezielles OEM 
Laufwerk handelt kann es sein, dass WD gar keine Garantie gibt. Aber 
auch das erfährt man durch die Eingabe der Seriennummer.
Ich hatte auch mal ein Problem mit einer WD Platte. Nach Eingabe einer 
Kreditkartennummer bekam ich von WD vorab eine Austauschplatte. Nach 
Rücksenung der alten Platte mit vorfrankiertem Aufkleber innerhalb der 
Frist wurde die Karte nicht belastet.

Gruß
OP #3404995
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nach Formatierung (NTFS), sowie "schreiben der gesamten Platte mit 
Nullen", habe ich nun folgenden Status:

A. K. schrieb:
> M.a.W: Wenn ein "pending" Sektor erfolgreich geschrieben werden kann,
> zählt er nicht (mehr) als Fehler, wird also nicht remapped.

naja, und für die unkorrigierbaren Sektoren hatte ich ein remapping 
erwartet. Macht aber scheibbar die Platte nicht.

von 16 schwebend  8 defekt ist sie auf 0 schwebend  14 defekt

Mir ist nicht klar wann die Platte was remappt.
#3405017
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Etwas zu remappen, was man nicht lesen kann, ergibt zunächst wenig Sinn. 
Der Inhalt kommt dadurch nicht wieder, im Gegenteil. Man könnte 
natürlich diesen Sektor beim nächsten Schreibzugriff remappen, weil er 
dann wieder sinnvollen Inhalt hat.

Unter der Annahme, dass etliche Lesefehler nicht durch die Qualität der 
Oberfläche, sondern durch einen suboptimalen Schreibvorgang verursacht 
werden, ergibt das Verhalten der Platte Sinn. Denn dann wäre Remapping 
kein Vorteil, wenn es sich um solch einen Fall handelt.
#3405040
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Etwas Statistik: SATA Disks haben laut Datasheet eine Rate von nicht 
korrigierbaren Lesefehlern von (bis zu!) 10^14 Bits. Das sind 12,5 TB. 
Bei einer 4TB Disk entspricht das also einem nicht behebbaren Lesefehler 
bei drei kompletten Lesevorgängen. Da lohnt es sich, mit den 
Reservesektoren sparsam umzugehen.

Wenn die Hersteller geradewegs so weiter machen, dann kann man in 
wenigen Jahren nicht mehr damit rechnen, unter den Bedingungen, unter 
denen dieser Wert gilt, eine Disk auch nur einmal wieder vollständig 
lesen zu können.

Bei SATA-RAID Systemen ist das nicht ganz unwichtig, weil die 
Wahrscheinlichkeit eines solchen Fehlers auf einer der intakten Disks 
bei der Wiederherstellung aufgrund einer defekten Disk mittlerweile 
recht hoch ist. Weshalb da im professionellen Bereich mittlerweile 
RAID-5 aus der Mode kommt, und durch RAID-6 ersetzt wird.

Das diese Sache nicht jetzt schon gewaltig zum Himmel stinkt, dürfte 
einzig daran liegen, dass diese 10^14 in der Praxis meist weit 
überschritten werden.

NB: Die im produktiven professionellen Bereich verwendeten 2,5er SAS 
Disks liegen bei 10^16.
OP #3405078
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ich hab mir das Verhalten der Platte bei Problemsektoren so vorgestellt:

Sektor schlecht lesbar --> rein in die pending Liste

Schlechter Sektor wieder lesbar -> rausgenommen aus Pending Liste

schlechter Sektor immer schlechter lesbar ->
rausgenommen aus pending liste, reingenommen in remap liste. Der 
entsprechende Bereich in der Platte scheint dann wieder durchgängig ok, 
und anhand der remapping-Liste wüßte man, daß einige schäbige Sektoren 
durch was anderes ersetzt wurden.

Wann aber kommt der Sektor in die "unkorrigierbar" Liste?

Wlches Sinn macht es, einen Sektor "unkorrigierbar" zu kennzeichnen, und 
denn dann derartig mitten in der Platte stehen zu lassen? Da wäre ein 
kooperatives Verhalten doch angesagt, welcher aus einen unkorrigierbaren 
Sektor "mitten drin" einfach wieder (durchs remapping) einen 
Reservesektor zuzuweisen.
OP #3410315
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villeicht drücke ich mich undeutlich aus, oder wir reden aneinander 
vorbei:

Ich habe auf die Platte alle möglichen Putz- und Schreib- und Formatier- 
und sonstewas Programme drauf angewandt.

Nach Abschluss der Aktionen habe ich laut dem 2. Screenshot 14 
unkorrigierbare Sektoren.

Ich deute das so, daß nun an den entsprechenden Stellen (die mir ja auch 
aufgezeigt werden) die unkorrigierbaren Sektoren als 
defekt/unkorrigieerbar markiert sind, und das Betriebssystem nun also 
selber diese markierten Sektoren in seiner Verwaltungssystruktur 
(Dateisystem) als nicht zu benutzenden Block einzusortieren hat.

Wieso also werden diese unkorrigierbaren Sektoren nicht einfach durch 
die Platte selbst remappt, so daß mir eine scheinbar durchgängige 
"unkaputte" Plattenblock-Nutzung möglich ist?

Das wäre genau meine Erwqartungshaltung: Kaputte Sektoren werden erst 
mal (sofern noch genügend Reserve ist) durch "heile" Sektoren ersetzt 
(resp. Eine Verwaltungs-Geschichte innderhalb der Platte greift beim 
angeforderten Zugriff auf Sektor 1234567 statt dessen auf den remappten 
Sektor 9876543 zu ...
#3410324
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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Nach Abschluss der Aktionen habe ich laut dem 2. Screenshot 14
> unkorrigierbare Sektoren.

Meine Interpretation geht anders. Häng dich nicht so wörtlich an dem 
deutschen Text von C6 auf. Ein unkorrigierbarer Sektor ist nicht das 
Gleiche wie ein defekter Sektor.

Du hast 14 Fälle von Sektoren, die bei aller Mühe nicht gelesen werden 
konnten. Aber da anschliessend die ganze Disk neu geschrieben wurde, 
wurden auch diese Sektoren neu geschrieben, und - weil pending - danach 
kontrolliert. Offenbar wars erfolgreich. Case closed, aus Sicht der 
Platte.

Du hast also keine 14 defekten Sektoren. Sondern hattest seit Kauf 
insgesamt 14 unkorrigierbare Lesefehler.

Der Witz an dieser Strategie liegt vermutlich darin, zwischen Fehlern 
der Oberfläche und Fehlern beim Schreibvorgang zu unterscheiden. Beides 
führt zu unlesbaren Sektoren, aber nur bei Fehlern in der Oberfläche ist 
das an der gleichen Stelle wiederholbar. Fehler beim Schreibvorgang sind 
nicht reproduzierbar und ein Remapping wäre sinnlos.

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