Gast
#3406530
Moin, Ohne "konkrete Bauabsichten" kam gestern Abend mal die Diskussion auf, wie einfach sich eine möglichst hohe Schutzkleinspannung (also etwas <= 120V DC) aus üblicher 230V Netzspannung erzeugen lässt und wie dieses DC für die Schutzklasse III definiert ist. Nehme ich etwa einen einfachen Trenntrafo mit primär 230V, sekundär 115V und einen Brückengleichrichter, erhalte ich ja ohne Glättung eine gepulste Gleichspannung mit doppelter Netzfrequenz. Wo ist festgelegt, wie gut diese Spannung noch geglättet werden muss? Schließlich geht ja eine der Hauptgefahren neben dem Strom durch den Körper von der Frequenz aus... Letztlich ist dann ja die Frage, ob es lohnt (abgesehen vom Gewicht) ein geregeltes Schaltnetzteil zu verwenden oder ob es ein Aufbau aus Trafo, B2-Gleichrichter und ein paar Elkos schon tut. Hier gibt es doch sicher jemanden, der darauf eine qualifizierte Antwort geben kann. Vielleicht hat auch jemand Erfahrungen mit dem Ausgangsverhalten der verschiedenen Varianten, geregelt, ungeregelt, Leerlaufspannung, Effektivwert, etc.