Harald Wilhelms schrieb:
>
> Ein Schaltregler hat grundsätzlich einen deutlich besseren
> Wirkungsgrad als ein Linearregler und deshalb auch weniger
> Verluste.
Genau so isses.
MSP430 schrieb im Beitrag #3411325:
> Wie ich es oben berechnen habe oder ehr so +24V-15= 9V
> 9V*0,55A= 4,95W ?
Diese Rechnung gilt zu 100% bei einem Linearregler, welcher die
Differenz 'Ausgangsspannung - Eingangsspannung' * Strom verheizt.
Forget it.
Beim idealen Schaltregler ist die Ausgangsleistung = Eingangsleistung.
Egal, welche Differenz 'Ausgangsspannung - Eingangsspannung' vorliegt.
Beim realen Schaltregler ergeben sich die Verluste im wesentlichen:
- Verlustleistung im Schaltelement (Transistor, MOSFET)
- Rdc der eingesetzten Drossel
- Vf der Diode
- Auswahl der sonstigen Bauteile
- Design der Platine
Und nicht zu vernachlässigen:
Je höher die Differenz 'Ausgangsspannung - Eingangsspannung' ist,
desto mehr spielt die Vf der Diode eine Rolle, weil sie zeitlich
umso häufiger im Eingriff ist und zu höhereren Verlusten beiträgt.
Allgemein würde ich mal sagen, dass man bei einem durchschnittlichen
Schaltregler mit mindestens 80% Wirkungsgrad rechnen kann; eher mehr.
Beim TO wäre die Ausgangsleistung 15V * 0,55A = 8,25W
Die im Schaltregler verbratene Leistung wäre 8,25W * 20% = 1,65W
Und da muss nichts gekühlt werden.