realitätsnahe Messung von Leistungsinduktivitäten mit dem di/dt-Verfahren (DPG10 von ed-k H.Kreis)

Gast #3410142
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http://www.ed-k.de/media/Dokumente/Induktivitaetsmessung_bei_50Hz-Netzdrosseln.pdf
http://www.ed-k.de/media/Dokumente/Elektronik_Components_09-2008.pdf

Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln

Ermittlung der Induktivität und des Sättigungsverhaltens mit dem
Impulsinduktivitätsmeßgerät DPG10 im Vergleich zur Messung mit
Netzspannung und Netzstrom

Die Induktivitätsmessung von Leistungsdrosseln für den Netzbetrieb kann 
im
Wesentlichen auf 3 verschiedene Arten durchgeführt werden:
a) Elektronische Induktivitätsmeßbrücken (Kleinsignal-
   Festfrequenzmeßverfahren)
b) Messung mit Netzströmen und Netzspannungen
c) di/dt-Impulsmeßverfahren (Meßprinzip des DPG10)

Im Folgenden sollen die technischen Hintergründe der einzelnen 
Meßprinzipien anschaulich dargestellt und durch die Erläuterung der 
theoretischen Zusammenhänge untermauert werden.
Es wird gezeigt, daß nur das di/dt-Meßverfahren des DPG10 eine richtige 
und vollständige Aussage über die Induktivität erlaubt.

Von Hubert Kreis


Kennt jemand ein ähnliches Meßgerät, ich habe eine dunkle Erinnerung an 
einen anderen Hersteller, der das selbe Verfahren anwendet.
#3413118
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@ eProfi (Gast)

>http://www.ed-k.de/media/Dokumente/Induktivitaetsm...
>http://www.ed-k.de/media/Dokumente/Elektronik_Comp...

>Induktivitätsmessung bei 50Hz-Netzdrosseln

Hehe, ist das Forum telepatisch? Gerade vor zwei Tagen hatte ich exakt 
das Problem. Bei Reengineering von ein paar dicken Drosseln stimmen 
Rechnung und Messung der Induktivität nicht überein! So ein Mist! Und 
vor allem, entgegen der üblichen Steigerung der Induktivität mit 
steigender Frequenz, SINKT sie, bis man die Resonanz erwischt und es 
dann ins kapazitive kippt! Alles sehr merkwürdig.

OK, aber wenn man "richtig" misst, hat man immer noch ein Problem. Der 
Trafowickler hat nur ein normales Messgerät und misst falsch. Was macht 
man hier sinnvoll? Den falschen Wert definieren?
Persönliche Seite #3413425
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Ich habs auch länger:
Beitrag "Verhalten Überstrom Ferrittrafo, Selbstbau?"

Wir landen halt alle bei den gleichen Fragen des Lebens ;-) Du mußt nur 
alt genug werden, hi hi.


Bei deinem Trafowickler kann ich dir auch nicht helfen. Die benutzen 
sicherlich die Rechenschieber-Tabellen von 1950.

Wenn es für SPICE sein soll und eine ansich geeignete Drossel ist: Setz 
den R in der Sim auf den doppelten Wert des gemessenen bei DC. Das kommt 
gut hin, wenn die Drossel optimiert wurde. L müßte man bei der 
Arbeitsfrequenz des Wandlers messen. Obiges Verfahren mit der Rampe 
bringt praktische Werte.

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