Assembler der auf einem AVR läuft ?

Gast #3418729
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Hallo,
gibt es eine Entwicklungsumgebung auf AVR-Basis (mit Vga o.ä. , 
PS2-Tastatur, SD-Karte) mit der man AVR-Assambler auf einem AVR 
programmieren und ausführen kann ?
Also ohne einen PC (als standalone Platine).
Bin für alle Hinweise dankbar.

Gruß Peter.
Gast #3418756
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PeterMiller schrieb:
> mit der man AVR-Assambler auf einem AVR
> programmieren und ausführen kann ?

Vielleicht findest du irgendwo einen Sourcetext in C für einen 
AVR-Assembler, dann kannst du dir so ein System selber stricken. Eine 
sinnvolle Verwendung gibt es dafür nicht. Schliesslich ist es mit dem 
Assembler ja nicht getan, am besten schreibst du dir gleich ein 
AVR-Windows oder wenigstens was DOS-Ähnliches. Oder du nimmst Linux auf 
AVR, aber:

"uARM is certainly no speed demon. It takes about 2 hours to boot to 
bash prompt "

Gruss Reinhard
Gast #3418778
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Hi

>Schliesslich ist es mit dem
>Assembler ja nicht getan, am besten schreibst du dir gleich ein
>AVR-Windows oder wenigstens was DOS-Ähnliches. Oder du nimmst Linux auf
>AVR, aber:

Ach. Früher gab es für jeden popligen Heimcomputer Assembler die auf dem 
gleichen Prozessor liefen. Ohne Windows, DOS, Linux und Konsorten.

Für AVRs müsste aber das Programm im RAM geschrieben und übersetzt 
werden in dann in den Flash geschoben werden.

MfG Spess
Gast #3419104
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PeterMiller schrieb:
> spess53 schrieb:
>
>> Ach. Früher gab es für jeden popligen Heimcomputer Assembler die auf dem
>> gleichen Prozessor liefen. Ohne Windows, DOS, Linux und Konsorten.
>>
>
> Das dachte ich mir auch ,zumal der HW Aufwand nicht so groß wäre. (siehe
> Link oben).

Eine Maschine mit Assembler hat wenig Sinn. Zumindest muss man ja noch 
Source-Texte editieren können und abspeichern, also braucht man ein 
Dateisystem usw.. Also eben als Minimum sowas wie CP/M oder DOS. Auf der 
Basis habe ich eine Menge Software entwickelt. Aber eben nicht mit NUR 
einem Assembler.

D.h. genau genommen schon, noch früher, vor CP/M, F8-Assembler mit 
Lochstreifen mit Source rein, Hexfile auf Lochstreifen raus, Source mit 
der Teletype direkt auf Lochstreifen getippt, nix Editor, 
Fehlerkorrektur nicht möglich. Das ist doch wohl etwas zu primitiv und 
vor allem sehr fehleranfällig. Wollt ihr das wirklich so wieder 
einführen?

Wahrscheinlich bin ich eh der einzige, der sowas mal tatsächlich gemacht 
hat.

Gruss Reinhard
#3419107
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Reinhard Kern schrieb:
> Wahrscheinlich bin ich eh der einzige, der sowas mal tatsächlich gemacht
> hat.

Hier wird es wohl einige geben die noch auf MFA-Computer gelernt haben.
-Code auf Papier schreiben
-in Maschinensprache übersetzen(von Hand)
while(code zu ende){
-Data auf codierschalter einstellen
-Adresse auf Codierschalter einstellen
-Store drücken
}

Assembler auf dem AVR:
mit 2 AVR könnte es gehen.
einer auf dem der Assembler läuft
und einen als Target.
Gast #3419117
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PeterMiller schrieb:
> da wird ein Z80 Proz. ,bzw ZX81 emuliert. Ich denke mit einem Assembler
> könnte man damit Z80 Programme erstellen und ausführen.

Du wolltest doch ausdrücklich kein Cross-Development. Wenn du AVR auf 
Z80-Basis entwickelst ist das das gleiche wie auf einem PC, nur mit 
weniger Komfort. Und dazu müsstest du erst einen AVR-Assembler in 
Z80-Code haben. Es gab zwar unter CP/M zahlreiche Cross-Assembler, bloss 
gab es damals meines Wissens AVR noch nicht.

Gruss Reinhard
#3419119
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spess53 schrieb:

>>Schliesslich ist es mit dem
>>Assembler ja nicht getan, am besten schreibst du dir gleich ein
>>AVR-Windows oder wenigstens was DOS-Ähnliches. Oder du nimmst Linux auf
>>AVR, aber:
>
> Ach. Früher gab es für jeden popligen Heimcomputer Assembler die auf dem
> gleichen Prozessor liefen. Ohne Windows, DOS, Linux und Konsorten.

Damals kriegten die "Entwickler" aber auch noch keinen Weinkrampf, wenn 
man ihnen ihnen einen Zeileneditor vorsetzte. Heute scheint ja gar 
nichts mehr ohne IDE (mit GUI - die Betonung liegt auf dem G!) zu gehen.

Einen Assembler für AVR-Opcodes findet man sicher als C Quellcode - den 
kann man dann auch auf dem AVR laufen lassen. Aber einen 
standalone-Computer auf AVR-Basis dürfte man doch recht lange suchen. 
Und nein - alles was dann doch wieder einen PC als Terminalemulator 
voraussetzt - ist gemogelt und zählt nicht.


XL
Gast #3419181
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Hi

>Eine Maschine mit Assembler hat wenig Sinn. Zumindest muss man ja noch
>Source-Texte editieren können und abspeichern, also braucht man ein
>Dateisystem usw..

Source-Text? Ich habe einen Teil meiner Progammieranfänge auf einem MC80

http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/mc80.htm

gemacht. Der hatte einen Objektcode-Editor. Das, was auf dem Bildschirm 
angezeigt wurde war der disassemblierte Code. Es gab lediglich eine 
zusätzliche Markentabelle mit der die Labels verwaltet wurden.

MfG Spess

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