Stromoberwellen und Dreileiternetz-Netz

#3422782
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Hallo Leute,

ich habe mal eine theoretische Frage zu Stromoberwellen.
Im normalen Vierleiternetz habe ich eine Addition der Stromoberwellen 
der n*150Hz Oberwellen auf dem Sternpunktleiter, also bei symmetrischer 
Belastung einen dreimal höheren Strom als in den Außenleitern.
Ich frage mich, wie das nun bei einem Dreileiternetz aussieht, wo sich 
auf einem Außenleiter die Ströme von immer zwei Zweigen addieren. Hier 
sollte ich bei symmetrischer Belastung doch eine Verdopplung des Stromes 
haben, oder irre ich da?

Danke schonmal für eure Aufklärung ;)
Gast #3423703
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> oder irre ich da?
Ja.

> also bei symmetrischer Belastung einen dreimal höheren Strom
> als in den Außenleitern.
Bei symmetrischer Belastung fließt im N überhaupt kein Strom.

Die hohen N-Ströme entstehen erst bei nichtlinearen Lasten wie z.B. 
Gleichrichtern in Frequenzumformern (FUs).

Tip:
Lade Dir LTspice herunter und simuliere.
Gast #3424781
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(Auch) beim 3~50Hz-System ohne Nullleiter gilt Kirchhoff I:

Die Stromsumme in jedem Knoten ist Null, in jedem Moment.

Beispiel:
Liefert in einem Augenblick eine Phase in die angeschlossene Last einen 
positiven Strom mit maximalem Betrag, fliesst dieser Strombetrag in die 
beiden anderen Phasen -je zur Hälfte- wieder zurück.

Das gilt natürlich auch für die Teilschwingungen mit n*150 Hz.

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