Gast
#3423143
Hallo alle zusammen. Ich bin gerade dabei einen Schrittmotor aus einem alten Drucker anzusteuern. Aus dem Motor kommen 4 Leitungen --> 2 Spulen, jede 10 Ohm DC Widerstand. Also wird der Motor bipolar gesteuert. Ich habe auf http://www.strippenstrolch.de/4-0-5-schrittmotortreiber-erkunden.html eine fetige Platine gefunden und mir deshalb nicht mehr die Mühe gemacht, selbst eine zu layouten.Zumal diese Platine vom Ersteller selbst schon geätzt und ohne Probleme getestet wurde. Ich habe sie also "nachgeätzt" und bestückt. Bauteile waren alle neu, ich musste nur einen anderen Kondensator und einen anderen Widerstand benutzen, da ich 3,3nF nicht hatte. Ich habe hier 10nF und dafür nur 7,2K genommen. Die Zeitkonstante Tau ist also annähernd gleich, oder übersehe ich da etwas elementar wichtiges? Nach dem löten alles angeschlossen und festgstellt, dass sobald ich Logikspannung und Betriebsspannung anlege, das der LM298 warm wird! Also alle wieder abgesteckt. Lege ich nur EINE der beiden Spannungen an, bleibt der LM298 kühl. Egal welche der beiden ich anlege. Ich habe dann den Motor wieder abgelötet und das ganze nochmal angeschlossen. Was soll ich sagen, er wird immer noch warm. Aber bei weitem nicht so warm wie mit angeklemmten Motor. Das verwirtrt mich etwas und ich habe keine Erklärung dafür. Jemand von euch vielleicht? Den Takteingang habe ich nicht belegt, nur mit einem Taster. Wenn ich den Motor anschließe, dann reicht eine berührung der Kabel aus, um ihn drehen zu lassen. Wenn ich dann den Taster drücke hört er auf. Es müsste doch eigetlich genau andersrum funktionieren, oder liegt es am tasterprellen? 5V Kommen aus einem Meanwell Netzteil, die 12V aus einen 12V/2A Schaltnetzteil. Massen sind verbunden. Hat jemand eine Erklärung für das Phänomen? Vielen Dank für eure Hilfe