Gast
#3425032
Hallo! Ich spiele schon länger mit dem Gedanken an intelligente Steckdosen. Mir ist aber nicht so ganz klar, welche Technologien man dafür verwenden könnte/sollte. Die Steckdose sollte sich mit einem Hausbus verbinden lassen (z.B. CAN oder RS485 o.Ä.), die Last schalten können und gleichzeitig die Leistungsaufnahme (grob) messen. Dimmen wäre super aber nicht unbedingt nötig. Das ganze sollte nicht sonderlich groß sein, so dass es in eine normale Unterputzsteckdose passt. Der Gedanke dahinter ist einerseits, dass man den Stromverbrauch im Auge behalten könnte. Viel interessanter ist aber, dass man auch außer Haus nachprüfen kann ob man zum Beispiel das Bügeleisen abgesteckt hat, und wenn nicht einfach den Saft abdrehen kann. In einem komplett vernetzten Haus könnte man zudem so recht einfach Lichtschalter oder bestimmte Terminal-Aktionen mit einer Stehlampe oder Ähnlichem verknüpfen. Ein Mikrocontroller und ein Transceiver für das Netzwerk sind ja nicht sonderlich groß oder teuer. Wie würde man die Leistung messen? Induktiv den Strom messen? Über einen Shunt würde ja arg viel Leistung abfallen. Oder die Leiterbahn selbst als Shunt nutzen? Wie würde man so etwas schalten? Relais sind zu groß und stromhungrig. Kann man für sowas (Opto-)Triacs nutzen? Braucht man einzelne Thyristoren? Etwas ganz anderes? Wie beschaltet man eine solch generische Lösung, ohne zu wissen ob die Last stark induktiv/kapazitiv sein wird? Die 230V Grundsatzdiskussion ist an der Stelle glaube ich unangebracht, zumal ich noch nicht weiß ob ich das Projekt überhaupt umsetzen werden. Die rechtliche und versicherungstechnische Lage ist jedoch meiner Meinung nach schon interessant. Wie sieht es dort aus?