ULN2803 - Feststellen ob er durchschaltet

OP #3425538
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Hallo zusammen,

ich möchte mit einem ATtiny feststellen ob der ULN 2803 durchgeschaltet 
hat. Meine Überlegung: Am GND PIN des ULN einen PNP Transistor parallel 
schließen, der einen Port am AVR auf 5V schaltet. Nur wie dimensioniere 
ich jetzt den Vorwiderstand am Transistor? Den Artikel zum Thema 
Basiswiderstand im Wiki habe ich durchgelesen. Ich weiß nur nicht 
welchen Strom ich hier annehmen soll. Der ULN soll zwischen 5V und max. 
12V schalten.
Funktioniert meine Überlegung überhaupt? Gibts evtl. eine einfachere 
Lösung?

Gruß
Joachim
Gast #3425576
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Joachim J. schrieb:
> Gibts evtl. eine einfachere Lösung?
Ein Spannungsfühler über jeweils einen Widerstand vom Ausgang des 
ULN2803 an den Eingang des µC geht nicht? Funktioniert natürlich nur, 
wenn auch eine Last dran hängt, ggf. ein Pull-Up.

Aber warum sollte der ULN2803 nicht durchschalten, wenn er vernünftig 
angesteuert wird. Die wenigsten Schalter laufen als Zwei-Punkt Regler.
OP #3425645
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Ich habe wirklich "gemalt". Zeichnen kann man das nicht nennen ;-)

Ich will mit der Kontrolle auch eher schauen, ob das, was der ULN 
durchschaltet, noch da ist (kleines Lämpchen). Wenn das Lämpchen 
durchgebrannt und ein Kanal des ULN geschaltet ist, fließt ja auch kein 
Strom über GND des ULN. Das ist zumindest meine Theorie.

An einen Spannungsfühler über PullUp habe ich auch schon gedacht. Ich 
wollte die Kontrolle der 8 Leitungen über nur einen IO realisieren. Da 
weiß ich nicht wo ich mit einem IO das Signal abgreifen soll.

Gruß
Joachim
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Gast #3425661
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Joachim J. schrieb:
> Ich habe wirklich "gemalt". Zeichnen kann man das nicht nennen ;-)

Der Transistor in deiner Schaltung wird immer voll durchgeschaltet sein, 
weil in die Basis über den Widerstand immer ein Strom von Gnd her 
fließt. Folglich wird der Eingangs-Pin vom ATtiny immer auf High-Level 
gezogen.
#3425668
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M. H. schrieb:
> Das würde dann so aussehen...

Wozu die Verstärkung? Der ADC ist bei Verwendung einer internen Referenz 
wie 1,1V allemal empfindlich genug.

Ab besten fährt man kurz einen Lampentestmodus, der die Ausgängen 
einzeln durchgeht. Muss ja nicht lang dauern, im Millisekundenbereich 
stört das niemanden. Dann weiss man auch gleich, welche es ist.

Joachim J. schrieb:
> (kleines Lämpchen)

Wo verwedendet man heute noch Lämpchen statt LEDs?
OP #3425682
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Vielen Dank für die Antworten!

Roland ... schrieb:
> Der Transistor ist ja so im Dauerbetrieb, wie stellst Du Dir damit eine
> Lastdedektion vor?

In meiner Theorie war er das nicht, aber bei 4 gleichen Antworten (davon 
3 gleichzeitig!), lasse ich mich natürlich eines bessere belehren :-D

Die Lösung mit dem Shunt und der Schottky-Diode gefällt mir gut. Das 
muss ich mir einmal näher anschauen.

A. K. schrieb im Beitrag #3425676:
> Apropos: Wo verwendet man heute noch kleine Lämpchen statt LEDs?

In kleinen Oldschool Modellbau Beleuchtungen ;-)

Gruß
Joachim
#3425683
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A. K. schrieb:
> Wozu die Verstärkung? Der ADC ist bei Verwendung der internen Referenz
> allemal empfindlich genug.
Dann kann man das auch weglassen. Ich kenne mich mit Atmel µCs nicht 
aus.
Ich weiß jetzt nicht welche Auflösung und interne Referenzspannung der 
Attiny hat.

A. K. schrieb:
> Allerdings würde ich, wie geschrieben, eine Schottky-Diode zum
> Widerstand parallel schalten. Sonst wird etwas duster, wenn alle Lampen
> an sind.
Wenn man die Spannung am Shunt begrenz, kann man nicht mehr messen, wenn 
z.B. bei 1Ohm von 700 auf 600mA sinkt. Ich würde vorschalten dem Shunt 
so zu dimensionieren, dass der Strom einer Lampe den Ausgangswert des 
ADC um 10 verändert.

ICH kenne die Auflösung und Referenzspannung des Attinys nicht nehme 
aber für mein Beispiel an: 10bit, Uref=2.56V

Auflösung=2.56V/(2^10)= 2.5mV
Also würde ich am Shunt 25mV pro Lampe abfallen lassen.
Rshunt=25mV/Ilampe
Jetzt hat man wen alle 8 leuchten 200mV an Shunt, dann erübrigt sich das 
mit der Schottky.

Sollte der ADC des Attinys eine andere Referenzspannung oder Auflösung 
haben, muss man die Werte natürlich umrechnen.
OP #3425696
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M. H. schrieb:
> Nur aus Interesse: Stimmt meine Annahme von Uref und Auflösung?

Grundsätzlich für andere AVRs ja, aber der ATtiny 2313 hat nur einen 
Analog Komparator. Muss ich mir mal anschauen ob das auch damit geht. 
Wenn ich die nacheinaner kurz durchschalte... mal sehen.
Im schlimmsten Fall nehm ich dann doch einen anderen Tiny. Ich werde mir 
das noch einmal genauer anschauen.
Vielen Dank nochmal für eure Mühen!

Gruß Joachim

Edit: Typ geändert.
#3425704
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Joachim J. schrieb:
> Grundsätzlich für andere AVRs ja, aber der ATtiny 2313 hat nur einen
> Analog Komparator. Muss ich mir mal anschauen ob das auch damit geht.
> Wenn ich die nacheinaner kurz durchschalte...

Geht, mit externer Referenz am anderen AIN. Denk an die worst case 
Offset-Spannung von 40mV (typ <10mV). Wenn bei z.B. 100mV pro Lämpchen 
die kleinen Helligkeitsschwankungen abhängig von der Anzahl 
eingeschalteter Lämpchen stören sollten, dann wäre da doch die erwähnte 
Schottky-Diode zur Begrenzung sinnvoll.

In dieser Dimension solltest du aber drauf achten, dass in der Messphase 
kein grösserer Strom in einen Ausgang des µC hinein fliesst.

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