Kontrastspannung mehrerer LCD einer Charge vergleichbar oder stark schwankend?

Gast #3425736
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Ist die nötige Spannung am "Kontrastspannungs-Eingang" bei LCDs einer 
Charge vergleichbar, oder muss die wirklich bei jedem Display 
individuell eingestellt werden? Gibt es da Erfahrungswerte?

Ich würde gern eine Schaltung mehrfach aufbauen und das Trimmpoti durch 
einen Spannungsteiler aus Festwiderständen ersetzen. Dazu würde ich gern 
die nötigen Widerstandswerte einmal mit Hilfe eines Potis ermitteln und 
auf den folgenden Platinen dann, wenn möglich, gern Festwiderstände 
bestücken.

Im speziellen würde ich gern das EA-DIP162 verwenden. Vielleicht gibt es 
ja auch Erfahrungen speziell zu diesem Display.
Bin dankbar für jede Info.
Gast #3425894
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Georg schrieb:
> Ich würde gern eine Schaltung mehrfach aufbauen und das Trimmpoti durch
> einen Spannungsteiler aus Festwiderständen ersetzen.

Wie sich Dein Display verhält weiß ich zwar nicht, allerdings hatte ich 
für diverse Anzeigen 2x16 immer nur eine 1N4148 in Durchlaßrichtung an 
den Pin zur Kontrasteinstellung geschaltet. In Verbindung mit einem 
internen Pullup (?) stellte sich eine Spannung von rund 0,5V ein und es 
gab nie Probleme wegen des Kontrastes oder der Ablesbarkeit bei Vcc=5V.

Vielfach hatte ich auch einen 4-Bit 2R2-DA-Wandler mit reduziertem 
Ausgangsbereich verwendet, mit dem der Kontrast angepaßt werden konnte. 
Durch serielle Ansteuerung im 4-Bit Modus mit 4094, waren immer 4 
Leitungen für den DAC frei.

Du solltest prüfen, ob die Displays bei Raumtemperatur betrieben werden, 
oder auch im Freien bei hohen Plus- und Minusgraden. Da sollte die 
Einstellung schon variabel sein. Eine Streuung des Kontrastes der 
Anzeigen untereinander würde ich zu 99,9% ausschließen.
Gast #3426264
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Wenn Du ein richtig vollständiges Datenblatt zu dem Display hättest, 
stünde da die Betriebsspannung bei verschiedenen Temperaturen drin, 
meist sogar als Kurve, denn die ist temperaturabhängig. Oft ist auch 
gleich eine passende Schaltung (Spannungsteiler aus NTC und 
Festwiderstand) angegeben.
Meist hat man so ein ausführliches Datenblatt allerdings nicht, aber 
auch dann gilt, daß die optimale "Kontrastspannung" nur von der 
verwendeten Chemie, den mechanischen Abmessungen (Dicke der 
Flüssigkristallschicht) und der Temperatur abhängt, und das ist 
innerhalb einer Charge konstant (naja, bis auf die Temperatur, da hat 
der Hersteller keinen Einfluß).

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