Tonübertragung via Bluetooth

OP #3429568
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Hallo,

Ich bin gerade daran, ein E-Cello zu bauen. Dabei möchte ich im Cello 
ein Modul einbauen, welches das Tonsignal via Bluetooth an die 
Stereoanlage übertragen kann.

Der Ton wird über einen elektromagnetischen Tonabnehmer (Single-Coil 
Pickup) abgenommen. Das Tonsignal wird dann verstärkt und sollte dann 
via Bluetooth-Sender an ein Bluetooth-Empfänger gesendet werden. Beim 
Empfänger kann dann das Tonsignal via AUX an die Stereoanlage 
angeschlossen werden. (siehe Blockschema)

Was Software angeht, kenne ich mich mit PIC’s einigermassen aus und bin 
im Stande, eine UART-Schnittstelle zu benutzen. Was Bluetooth angeht, 
bin ich totaler Neuling.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich das anstellen könnte? Was für 
BT-Module kommen in Frage, auf welche Kennwerte muss ich achten? Wie 
funktioniert die Tonsignalübertragung via Bluetooth?

Ich freue mich auf Antworten!

Gruss,
Raphi
Angehängte Dateien:
OP #3431024
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Vielen Dank, HF-Werkler

Die Zeitverzögerung ist mir bewusst. Das ist aber für mich kein Problem, 
weil mein E-Cello wohl nie Auftritte haben wird ;-)

Ich habe ein Modul gefunden, welches das A2DP Profil unterstützt.
So wie es aussieht, ist das Modul auch extra für Audioübertragungen 
konzipiert.

Bluegiga WT32 Bluetooth® Audio Modules:

http://ch.mouser.com/ProductDetail/Bluegiga-Technologies/WT32-A-AI4/?qs=bzgYiMiT8X2DX9CyAv1GzA==

Könnte das passen?

Das Modul hat einen Mikrofon-Eingang, welcher ich wohl benutzen werde. 
Kann mir vielleicht jemand in groben Zügen erklären, wie oder was ich da 
programmieren muss?

Gruss,
Raphi
Gast #3431069
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Der WT32 ist auf jeden Fall geeignet. Du brauchst noch einen beliebigen 
Controller mit UART, dann kannst Du den WT32 über die serielle 
Schnittstelle (voreingestellt sind 115200 Baud) steuern. Der WT32 
enthält eine Art "Betriebssystem" namens iWRAP (aktuell iWRAP5, soweit 
ich weiß). Dieses iWRAP nimmt Befehle in Textform (ASCII) entgegen und 
gibt Statusmeldungen und Antworten ebenfalls in Textform zurück. Viele 
Einstellungen kann man fest ablegen, danach ist das Herstellen einer 
Verbindung ein Kinderspiel.

Es gibt dafür auch ein Evaluation Board, damit kann man praktisch sofort 
loslegen. Eine Einarbeitungszeit wird aber auf jeden Fall erforderlich 
werden.
Gast #3434607
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Trockenes Holz ist eher unkritisch. Problematisch sind leitfähige 
Stoffe, oder Stoffe mit hohen dielektrischen Verlusten (also 
Nichtleiter, die in der Mikrowelle warm werden). Auch der Benutzer des 
Cello hat sicher einen Einfluss, daher würd ich die Position eher nach 
rechts oder links im Korpus legen, je nachdem wo die Gegenstation sitzt.

Gruss

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