Hallo ihr,
ich versuche für meine Masterarbeit ein Trainingsgerät zu entwickeln.
Der Fokus liegt zwar bei der Marktforschung, dennoch muss die Technik
auch passen.
Ich möchte zwischen 3 und x Sensoren am Körper und auf den
Trainingsgeräten anbringen und möchte wissen, ob von oben gesehen, alle
diese Sensoren auf einer Linie sind. verlässt einer dieser Sensoren die
Linie, soll er rückmelden. Von der Seite gesehen befinden sich diese
Sensoren auf unterschiedlichen Höhen, dies interessiert mich bei der
Bestimmung aber nicht.
Dadurch, dass dieses Trainingsgerät eine Erweiterung zu einem bereits
bestehenden System ist und dieses mit Bluetooth kommuniziert, wäre es
von Vorteil wenn man hier auch eine Bluetoothlösung implementieren
könnte.
Bitte gebt mir Tipps, wie man das umsetzen könnte.
Danke jetzt schon mal für eure Zeit.
lg
Oliver
In einer Linie? - Ganz einfach:
Entweder sind die X-Koordinaten alle gleich, oder die
Y-Koordinaten. Eventuell mit erlaubter Abweichung.
Die Z-Koordinaten (Höhe) ignorierst du einfach.
Das ist in Bluetooth genau so einfach, wie mit RS232,
RTTY, Morse-Funk, oder Buschtrommel.
Kleine Frage:
Wie bekommst du denn die X-Y-Z-Position der Sensoren?
Hallo Erwin,
danke für deine schnelle Antwort. Ich hab die Frage schlecht gestellt,
denn genau die Frage die du mir gestellt hast, wäre eigentlich das, was
ich wissen will ;-)
Bracuhe ich einen Endpunkt und einen Anfangspunkt als Referenz, reicht
ein Anfangspunkt? ein Empfänger? 3 Empfänger? Triangulierung?
lg
Oliver
Oweh, jetzt weiß immer noch niemand, wo dein Problem
ist.
Geht es nur um die geometrische Erfassung / Berechnung?
Beschreibe doch mal,
- was für Sensoren das sind,
- woher sie ihre Position kennen,
- wie sie ihre Position melden,
- ...
Erwin schrieb:> Beschreibe doch mal,> - was für Sensoren das sind,> - woher sie ihre Position kennen,> - wie sie ihre Position melden,> - ...
Genau das weiß er ja nicht.
Es ist halt wieder mal ein Projekt nach dem Muster:
Man nehme einen Computer, hänge da irgendwas drann und dann passt das
schon. Schliesslich ist da ein Computer beteiligt und die können ja
bekantermassen alles.
Danke Karl Heinz!
Ich habe bei einem Gespräch mit dem der das Basisteil entwickelt hat
darüber gesprochen, dass ich sein Basisgerät erweitern möchte. Er
meinte, mit seinen Magnetsensoren funktioniert das nicht und er kann
sich nciht vorstellen, wie das überhaupt funktionieren soll. Deswegen
frage ich euch und habe meine Frage relativ allgemein gehalten, um Ideen
zu bekommen.
Es geht mir nur darum, dass hier jemand sagt zb Mit folgendem Sensor und
einer Antenne kannst du das folgend lösen. Es wird nciht nachgebaut
werden, deswegen werden die Sensoren nciht gekauft oder sonst was. Es
geht nur darum, ob es machbar wäre. Wenn ja wirds in meine
Marktforschung aufgenommen, egal wie es jetzt technisch lösbar ist oder
was es kostet ( es sollte halt schon im Haushaltsbudget drinnen sein).
Also würde ich mich über verschiedene Varianten freuen.
Kernaussage von dem Kollegen mit dem Basisgerät war halt, dass es
Bluetooth sein sollte. Wenns funktioniert ists super wenn nicht, dann
nehm ich gern andere Möglichkeiten auf.
lg
Oliver
Du willst indoor die Position einiger Markierungen im Raum feststellen.
Dass du das nur 2D brauchst vereinfacht die Sache nicht wirklich.
Dann sieh dir mal an, wie die Profis das machen. Beim Motion Capture
muss man ebenfalls Positionen (allerdings dann wirklich im Raum)
feststellen. Sieh dir den Aufwand an, den die treiben und dann überdenk
nochmal die Machbarkeit für dich als Amateur.
Ja Motion Capture arbeitet mit Kameras und ohne Sensoren.
Gibt es einen Weg mit Sensoren?
Einer meienr Lektoren meinte heute,ich soll mal an Gyros denken. Einfach
vorher einrichten und dann die gyroskopbewegungen auswerten. Ist das ein
denkbarer Weg ?
lg
die blauen LEDs der sensoren eignen sich möglicherweise als Marker für
eine kamerabasierte Erfassung :D
spaß beiseite. Klar können die Sensoren auch am "Messobjekt" angebracht
werden. Aber ich sehe da keine Vorteile, wenn man auf begrenztem Raum
Groud Truth daten benötigt
Oliver schrieb:> Einer meienr Lektoren meinte heute,ich soll mal an Gyros denken. Einfach> vorher einrichten und dann die gyroskopbewegungen auswerten. Ist das ein> denkbarer Weg ?
In einem Trainingsgerät, in dem die Positionen auch nach 1 Stunde noch
stimmen sollen?
Einen schönen Gruss an deinen Lektor. Er soll sich mal überlegen, warum
Initertial-Plattformen für Flugzeuge ein heiden Geld kosten.
rava schrieb:> die blauen LEDs der sensoren eignen sich möglicherweise als Marker für> eine kamerabasierte Erfassung :D>> spaß beiseite. Klar können die Sensoren auch am "Messobjekt" angebracht> werden. Aber ich sehe da keine Vorteile, wenn man auf begrenztem Raum> Groud Truth daten benötigt
funktionieren auch rote leds oder ist dass dan redtooth? ;-)
vorteile hin oder her. sinnfrei hin oder her.. ich versuch es halt in
diese richtung zu lösen aus wissenschaftlicher sicht und aus
produktsicht und wenn ich drei empfänger aufstellen muss um die
position der sensoren zu bestimmen, dann stell ich drei empfänger auf...
mir gehts drum, ein trainingsgerät zu entwickeln, mit dem man alleine
trainieren kann und sofortige rückmeldung bekommt, ob einer der punkte
nicht auf der linie ist..... wenn ich das mit video mache, wie man es
aus diversen computerspielen kennt (animation und bewegungsabläufe von
figuren), dann brauche ich dafür mehrere kameras und viel geld eine
greenbox und sonstige installationen... dann seh ich als spieler
trotzdem immer erst alles nachdem ich mich bewegt habe, in einer
aufzeichnung und genau das soll das 2te feature sein von dem
trainingsgerät, aber das erst soll eine sofortige haptische rückmeldung
während der bewegung sein zb ein vibrieren.
jetzt nochmals meine frage ... würde sowas funktionieren (egal obs
sinnfrei ist oder nicht? und wenn ja wie genau?
sorry, dass ich lästig bin, aber es würde viele erfindungen oder
produkte heute nicht geben, wenn man frühzeitig aufgibt ;-)
lg
Oliver
Udo Schmitt schrieb:> Wir sehen: Das Marketing ist wieder ganz nahe an der Realität :-)
ich bin ein hybrid ... ich studiere wirtschaftsinformatik ...
ich hab eine htl für softwareengineering abgeschlossen und bewege mich
jetzt im masterstudium richtung wirtschaft ... und ja ich bewege mich
mit sensoren auf absolutem neuland für mich sorry
Eine mögliche Vereinfachung wäre es, die Marker am Körper und drei oder
vier Referenzpunkt-LEDs im Raum aus blinkenden LEDs zu machen, evtl. in
versch. Farben.
Dann machen zwei Kameras je eine Aufnahme mit ein- und eine Aufnahme mit
ausgeschalteten LEDs. Die beiden Teilbilder lassen sich recht einfach
miteinander verrechnen, so dass nur noch die LEDs zu sehen sind. Aus
diesen beiden Differenzbildern (nur noch bunte Punkte auf Schwarz)
lassen sich dann die Positionen im Raum ermitteln.
Die Aufnahmefrequenz muss der Bewegungsgeschwindigkeit angepasst werden.
Oliver H. schrieb:> sorry, dass ich lästig bin, aber es würde viele erfindungen oder> produkte heute nicht geben, wenn man frühzeitig aufgibt ;-)
Nur mit dem einen kleinen Unterschied, dass die Erfinder zumindest eine
gesicherte theoretische Basis hatten, auf der sie losgearbeitet haben,
bzw. erst mal in die Theorie investiert haben. Und selbst dann hat es
meistens Jahre gebraucht. Ein Herr Diesel ist nich eines Tages
aufgewacht und am Abend ist sein neuer Motor gelaufen.
Kurz gesagt: ausser optisch gibt es IMHO kein (nicht-mechanisches)
Messprinzip, welches dir eine gesicherte Genauigkeit im
Millimeterbereich über einen derart langen Zeitraum, bei den in einem
Training unumgänglichen Bewegungen und Beschleunigungen ermöglichen
würde. Absolute Positionen aus der Ferne festzustellen ist nun mal
sauschwer.
AM ehesten noch Ultraschall.
Siehe zb die Schiffsteuerung im MiWuLa
http://www.miniatur-wunderland.de/anlage/technik/schiff-system/steuerung/
Mach dich aber auf eine etwas 'längere' Entwicklungszeit gefasst. So was
gibt es nicht von der Stange. Und die Schwierigkeiten sind groß.
Michael L. schrieb:> Wie genau muss den die Messung überhaupt sein ?> Sprechen wir von mm, m oder Km ?
wir reden vom cm bereich toleranz ca 1cm nach links und 1cm nach rechts
Karl Heinz schrieb:> Oliver H. schrieb:>>> sorry, dass ich lästig bin, aber es würde viele erfindungen oder>> produkte heute nicht geben, wenn man frühzeitig aufgibt ;-)>> Nur mit dem einen kleinen Unterschied, dass die Erfinder zumindest eine> gesicherte theoretische Basis hatten, auf der sie losgearbeitet haben,> bzw. erst mal in die Theorie investiert haben. Und selbst dann hat es> meistens Jahre gebraucht. Ein Herr Diesel ist nich eines Tages> aufgewacht und am Abend ist sein neuer Motor gelaufen.>> Kurz gesagt: ausser optisch gibt es IMHO kein (nicht-mechanisches)> Messprinzip, welches dir eine gesicherte Genauigkeit im> Millimeterbereich über einen derart langen Zeitraum, bei den in einem> Training unumgänglichen Bewegungen und Beschleunigungen ermöglichen> würde. Absolute Positionen aus der Ferne festzustellen ist nun mal> sauschwer.> AM ehesten noch Ultraschall.> Siehe zb die Schiffsteuerung im MiWuLa> http://www.miniatur-wunderland.de/anlage/technik/schiff-system/steuerung/>> Mach dich aber auf eine etwas 'längere' Entwicklungszeit gefasst. So was> gibt es nicht von der Stange. Und die Schwierigkeiten sind groß.
wie gesagt, das produkt selbst und die prototypen wird es bis zum ende
meienr masterarbeit nicht geben. es sollte nur theoretisch
funktionieren.
wenn ich heute in meiner masterarbeit erwähne, dass es theoretisch
möglich wäre aber erst in 1-2 jahren ausgereift ist, dann ist das
vollkommen ok. das ziel meiner arbeit ist die marktforschung um zu
sehen, ob der need da ist. ich gebe zu, wenn ich mit der arbeit
fertig bin würde i natürlich gerne versuchen sowas wirklich zu
entwickeln (sofern die marktforschung sagt, dass die leute sowas gerne
hätten).
lg
Oliver