Wäre es möglich, eine ganze Gruppe von Mikroprozessoren virtuell in
einem FPGA zu realisieren, diese mit embedded Linux auszustatten, um sie
dann in Hardware durchzusimulieren?
Es geht um eine Baugruppe für die ein Doppel-MCU-System auf 4fach
umgestellt wird. Diese Prozessoren sollen miteinander kommunizieren und
das soll getestet werden. Leider sind die Bussysteme der echten
Baugruppe zu langsam geworden, deshalb soll es jetzt in einen FPGA. Wenn
alles geprototyped ist, soll aus dem FPGA ein ASIC werden, damit wieder
Strom gespart wird.
Kennt sich da jemand mit aus?
Was soll denn das Bitte für ein fpga sein in das mehrere linux softcores
passen ?
Mal ganz abgesehen davon, dass du die softcores zwar simulieren kannst
aber du dadurch nichts gewonnen hast, da die validierung der Software
fehlt....
Außerdem hört sich das Problem eher an nach "wir haben keine Ahnung was
wir tun"...
Evtl solltest du mehr Infos posten damit man dir hier alternative
Lösungsvorschläge unterbreiten kann..
och Linux auf FPGA gibts z.B. hier:
http://chokladfabriken.org/projects/orpsoc-atlys (einfach mal weiter
nach ORSOC oder OR1K googlen). Mit welcher Taktfrequenz das laeuft,
weiss ich aber auch nicht. Aber auf ein High-End FPGA passen bestimmt
ein paar von den Cores...
Moin,
> Wäre es möglich, eine ganze Gruppe von Mikroprozessoren virtuell in> einem FPGA zu realisieren, diese mit embedded Linux auszustatten, um sie> dann in Hardware durchzusimulieren?>
Möglich schon. Aber die Simulation in plain VHDL macht keinen Sinn, das
würde Jahre dauern, bis dein virtuelles System hochgebootet ist :-)
Mit einer funktionalen Simulation (qemu, oder teurer) gehts noch eher.
> Es geht um eine Baugruppe für die ein Doppel-MCU-System auf 4fach> umgestellt wird. Diese Prozessoren sollen miteinander kommunizieren und> das soll getestet werden. Leider sind die Bussysteme der echten> Baugruppe zu langsam geworden, deshalb soll es jetzt in einen FPGA. Wenn> alles geprototyped ist, soll aus dem FPGA ein ASIC werden, damit wieder> Strom gespart wird.>> Kennt sich da jemand mit aus?
Es gehen schon mehrere 32 bit CPU cores auf ein bezahlbares FPGA, aber
dann geht's schon los: Taktfrequenz? Memory-Anbindung?
Kommunikations-Interfaces? Interne Busse?
Da gibt's eine Menge Flaschenhälse, bei denen (uC)linux auf einer
Soft-CPU keinen Sinn macht, vom akademischen Spass mal abgesehen.
Eher ist das noch mit einem Hard-CPU featured FPGA zu erschlagen
(Zynq-Reihe?)
Für die ASIC-Entwicklung brauchst Du schon mal, IP-Core-Einkäufe mit
eingerechnet, 0.5-1 M€ in der Portokasse. Und ein paar Jährchen Atem von
Seiten der Investoren, vom zig-köpfigen Entwicklungsteam abgesehen.
Aber schwierig, eine treffende Aussage zu machen, wenn die
Problemstellung nicht bekannt ist. Und wenn Du uns darüber mehr erzählen
würdest, müsstest Du uns anschliessend töten...
Martin S. schrieb:> vom akademischen Spass mal abgesehen.
Das wäre überhaupt der einzige Grund, sowas auszuprobieren. Denn dass
es geht ist klar. Es ist also nur eine Spielerei, herauszufinden, wie
gut.
Georg Buschke schrieb:> eine ganze Gruppe von Mikroprozessoren virtuell in einem FPGA zu> realisieren
Wie willst du etwas virtuell "realisieren". Das ist ja irgendwie
gegensätzlich...
Mann kann mehrere CPU-Kerne in einem FPGA realisiseren, daran ist dann
aber nichts virtuell.
a: $10K für einen eigenen CHIP.
Mentor Graphics Tool
Validierung
ViaDesigner Intro
http://www.youtube.com/watch?v=V2Eb9g3QpK8&list=WLBA756082FE070AF7
Demonstration of Triad Semiconductor's
ViaDesigner EDA software showing the
design and simulation of a sigma-delta ADC,
decimation filter, DAC, switch capacitor filter,
continous time filter,
gain stages and analog output all in less than 8 minutes.
Sign up for the
ViaDesigner Beta Program here: http://www.triadsemi.com/viadesigner/
ViaDesigner contains a powerful set of design wizards
that simplify the development
of sophisticated mixed signal functions.
Wizards allow you to create a range of useful
functions such as: filters, analog to digital converters,
sigma delta modulators, linear regulators,
etc. without the need for full-custom IC know-how.
ViaDesigner will allow you to design complete mixed-signal
circuits at a system-level quickly in a
powerful design and simulation environment
Georg Buschke schrieb:> Wäre es möglich, eine ganze Gruppe von Mikroprozessoren virtuell in> einem FPGA zu realisieren, diese mit embedded Linux auszustatten, um sie> dann in Hardware durchzusimulieren?
Mixed Signal Circuit Generators for ViaDesigner
Analog & Digital.
ca: $10K für einen eigenen CHIP.
http://www.viadesigner.com/viawizards/dac/http://www.viadesigner.com/viawizards/comparator/http://www.viadesigner.com/viawizards/https://www.viadesigner.com/register/one-year-free-trial/
The ViaDesigner Service.
The Website facilitates users who have created an account (“members”)
sharing,
building and collaborating on design and other elements of hardware and
electronic development.
If you become a member of the Website you will be able to browse (and
download) designs,
access crowdsourced libraries of hardware components
and explore new ideas and developments with other
members on the license terms specified by the user
who has made their design available to the community.
#############
Gruss Holger.
#############
Georg Buschke schrieb:> deshalb soll es jetzt in einen FPGA. Wenn alles geprototyped ist
Muss die Verifikation unbedingt auf dem FPGA laufen oder geht es da um
das VHDL Design? Eigentlich müssen die Cores ja nur verbunden werden
und Peripherie bekommen. Die Software wird sicher nicht mitsimuliert,
oder?
Konzept mit dem Design Forum usw..
How To Save 99% On Your Next Mixed Signal ASIC Design —
http://www.youtube.com/watch?v=jd2tO8oE_gw
In part 1 of this 3-part series,
we talked about how you can save 75% on your next mixed-signal chip
design
which was great, but we think we can do better than that.
In this episode of Chalk TalkHD
Amelia chats with Reid Wender of Triad Semiconductor
about how you can dramatically reduce design costs and complexity even
more.
In this second epsiode of our 3-part Chalk TalkHD series,
Amelia and Reid tell you how to save up to 99% on your design
Gruss Holger.
@Holger:
Das ist für analog/digitale Signalverarbeitungsgeschichten (Mixed
Signal) - nicht für die Rechenleistungsklasse die Du für'n gescheites(!)
Linux brauchst ;-)
Lothar Miller schrieb:> Mann kann mehrere CPU-Kerne in einem FPGA realisiseren, daran ist dann> aber nichts virtuell.
Insofern richtig, ja, aber das "virtuell" bezieht sich darauf, dass
später im Zielsystem die CPUs in anderer Weise realisiert werden.
Getestet werden soll ja die Funktion der Interaktion der Cores und nicht
die Cores oder deren Implementierung. Letztlich gehen wir davon aus,
dass die Dinge, so wie sie im FPGA funktionieren, später auch im ASIC
funktionieren (sollen).
Georg B. schrieb:> Insofern richtig, ja, aber das "virtuell" bezieht sich darauf, dass> später im Zielsystem die CPUs in anderer Weise realisiert werden.> Getestet werden soll ja die Funktion der Interaktion der Cores und nicht> die Cores oder deren Implementierung.
Sicher geht eine Menge. Du musst wissen, was ist zum Schluss der
Schiedsrichter für eine Abnahme, sonst ist das ein Faß ohne Boden.
Einmal willst du vier Cores und jetzt sind die Interaktionen dir
wichtig. Dann doch mehr die Peripherie testen.
Es werden zu Testen von Designs für ASIC FPGAs eingesetzt. Das sind
diese Boards mit so vielen schweineteuren FPGAs.
Bei dem Stichwort muss ich unwillkü+rlich wieder an diese 10x10 Matrix
aus FPGAs von der Firma Enterpoint denken. War aus Spartan 3 DSP FPGAs
erstellt, meine ich. Immerhin mit der Webversion programmierbar. :-)
Ich kann schon nachvollziehen, warum der eine oder andere FPGA-Experte
hier Bedenken hat, wegen der Vorgangsweise. Leider ist es so, dass wir
uns das nur begrenzt aussuchen können. Da stecken zum Teil
Kundenvorgaben dahinter. Ein realer Cluster aus inzwischen 16 Bausteinen
wurde in einer 4x4-Matrix aufgesetzt und zum Laufen gebracht. Die
Plattform ist ein Stratix GX Entwicklungsboard. Die dafür benötigte VHDL
zum Verlinken der Bausteine wurde extern entwickelt.