Schaltnetzteil brummt

Gast #3436102
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Hallo ins Forum!

Nach einem Wasserschaden habe ich bei 2 PAR64er-Scheinwerfern auf 
LED-Basis die Schaltnetzteile repariert. Jene sind um den 
L6561-Controller aufgebaut, der ebenso getauscht werden musste, wie der 
Schalttransistor. Nun funtkionieren beide Scheinwerfer wieder, 
allerdings gibt einer der beiden einen gut hörbaren Brumm ab - direkt 
von der Netzteilplatine. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand den 
Grund dieses Brummens und evt. eine Maßnahme zu dessen Behebung nennen 
könnte. Schon im Voraus: Herzlichen Dank!
(Firma: matzetronics) #3436374
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D. V. schrieb:
> Schaltnetzteil und Brummen passt iwie nicht wirklich.

Doch, das kann schon sein, wenn es sich z.B. um eine Art 'Elektronischen 
Trafo' handelt wie bei Halogen. Dort verzichtet man primär komplett auf 
Siebmittel und das SNT wird somit mit 100Hz aus dem Brückengleichrichter 
gepulst - am Ausgang stehen mit 100Hz modulierte kHz.
Wenn nun der Kern des SNT-Trafos ein wenig locker sitzt, brummt bzw. 
klappert das Netzteil mit 100Hz oder einer Harmonischen davon.
Gast #3436474
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Hallo Leute!

Vielen Dank für die ersten Antworten! Das SNT besitzt tatsächlich einen 
ungewöhnlich kleinen "Sieb"kondensator in Form eines 
470nF-Folienkondensators. Der Übertrager brummt mit 100Hz. Ob er Wasser 
schlucken musste, lässt sich leider nicht mehr feststellen, da mir die 
Scheinwerfer erst ein halbes Jahr nach der unfreiwilligen Dusche im 
Freien übergeben wurden als die Elektronik wieder trocken war. Ich kann 
nicht ausschliessen, dass der Scheinwerfer auch vorher bereits gebrummt 
hat. Bleibt nun die Frage, wie ich ihm das Brummen abgewöhne. Soll ich 
Lack in die Wicklungen gießen? Auffallend heiß wird übrigens auf der 
Platine kein Bauteil.

LG
Gast #3436640
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@oszi40: Vielen Dank für den Tipp mit dem Verbrauchsvergleichstest.
Tatsächlich gibt sich das gesunde Gerät mit 180mA zufrieden, während der 
"Brummbär" knapp 360mA zieht. Gebrummt wird erst, sobald ich die übers 
Gerätemenü die LEDs aufschalte.
Gebaut wurde der Scheinwerfer offensichtlich bei "Varytec", 
Schaltungsunterlagen ließen sich nicht finden.
Was mir bereits bei der Reparatur auffiel ist die Tatsache,
dass das SNT des "gesunden" Geräts am Trenntrafo mit einer 40W-Glühbirne 
als Vorwiderstand bereits ab 100V hochkam (100V, da Weitbereichsnetzteil 
100-240V), während das Problemkind pumpte und erst dann arbeiten wollte, 
wenn es ohne Vorwiderstand angeschlossen wurde. Die ESR-Werte der 
eingesetzten Elkos sind übrigens allesamt im grünen Bereich. Tjo, und 
nun bin ich leider etwas ratlos. Vielleicht findet jemand klärende 
Worte!

LG

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