> Wie würdet ihr die Widerstände und den Kondensator dimensionieren?
Die sind das kleinste Problem.
> 2. Wie könnte statt dem Spannungsfolger ein spannungsgesteuerter
> PWM-Ausgang aussehen?
In dem die Analogspannung U mit einer Dreieckspannung eines
Dreieckoszillators per Komparator vergleiche wird, und dessen
Ausgangssignal die PWM erzeugt.
Dreieckgenerator Komparator
+-------------------+---- +
| |
47k +---47k--+ |
| | | |
+--+--|+\ | |
| | >--+ |
| +--|-/ 47k U --|+\
| | | | >-- PWM
| +--------+------|-/
47k | |
| 100nF |
| | |
+-----------+-------+---- GND
> eines Scheibenwischermotors
Hast du eine Ahnung, wie viel Strom der im Anlaufmoment zieht ?
Das kann man messen oder ausrechnen: Betriebsspannung / Innenwiderstand.
Ihc schätze, sie liegt bei 20A.
Dafür braucht man erst mal eine ausreichende Vollbrücke.
Bipolare Billigtransistoren tun es da jedenfalls nicht,
für 20A brauchen die 2A Basistrom den erst ein vorgeschalteter
Transistor (Darlington) aus 100mA machen kann, und diese 100mA
liefert kein Komparator, sondern es muss ein dreitter Transistor
her. Also ungünstig. MOSFETs sind einfacher, vor allem wenn es
ums Schalten per PWM geht.
Bei Analogverstärkung musst du noch aufpassen, daß nicht beide
Transistorejn zur gleichen Zeit leiten, also so etwas wie eine
Klasse B Endstufe bauen. Das bringen deine verknoteten Transistoren
nicht. Daß deiner Schaltung Freilaufdioden fehlen, ist noch das kleinste
Problem.
hier mal ein paar professionelle Servo-ICs (nicht für 20A):
TLE4206 und TDA3629 geht bis 0.8A, MC33030 bis 1A,
DRV590/591/593/594 regeln Motoren bis 3A durch PWM
Desweiteren ist es sinnvoll, eine PI(D)-Reglercharacteristik
zu erreichen, sonst regelt deine Schaltung mit Overshoot oder
erreicht nicht das Ziel. Shcnell abschalten kannst du nämlich
vergessen, man muss shcon vor dem Ziel bremsen.