Gast
#3450564
Mahlzeit, ich habe in einer Schaltung (kann leider keinen Schaltplan zeigen) zwei 126er Buffer verbaut zur Ansteuerung zweier Avago Optotreiber die etwa 10mA Eingangsstrom über einen Vorwiderstand benötigen: http://www.farnell.com/datasheets/1763926.pdf Habe gestern meine Schaltung in Betrieb genommen, hat zunächst alles gut funktioniert, aber nach einigen Minuten kam es dann zu dem Problem, dass die 126er die 5V-Versorgung kurzgeschlossen haben (Strombegrenzung mit Labor-NT auf etwa 500mA) und auch entsprechend warm wurden. Nach entfernen der Buffer (5V-Steuersignal kam dann direkt aus dem Labornetzteil) hat wieder alles wie gewünscht funktioniert. Nachdem ich mir jetzt nochmal meinen Schaltplan angeschaut habe kann ich mir nicht erklären woher dieses Problem kommt, bin aber zu folgender Überlegung gekommen. Im Testaufbau wurden die Buffer direkt aus einem etwas älteren 30V-Labornetzteil versorgt, das nur analoge Anzeigen hatte. Die eingestellten 5V wurden nicht mit einem Multimeter o.ä. kontrolliert. Meine Theorie ist jetzt, dass die Spannung aus dem Labornetzteil die max. zulässigen 5,5V überschritten hat, und es deshalb zu o.g. Fehlverhalten gekommen ist. Frage ist: Ist das schlüssig, dass solche Treiber so empfindlich auf mutmaßlich geringe Überspannungen reagieren, und falls ja, passt das dazu, dass die Versorgung kurzgeschlossen wird?