"Galliumdampflampe" Überlegungen

Gast #3450963
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Hallo Forum,
Ich habe mir die Sache mit den Invertern angesehen und denke dass ich 
mich doch lieber einem anderen Thema zuwende. Dieses Projekt greife ich 
vielleicht in ein paar Jahren noch mal auf. Jedenfalls habe ich jetzt 
mal eine Frage anderer Natur. Könnte man wenn man etwas Gallium hätte 
sich einfach eine "Galliumdampflampe" daraus bauen ? Genauer gesagt wie 
viel Energie (Kapazität) müsste ein Kondensator bei 12 V/DC und 3,5 A 
haben um 1 bis 1,5 Gramm des Metalls zum leuchten zu bringen ? Die 
Berechnungen habe ich bereits teilweise durchgeführt aber irgendwie kann 
ich mich mit dem Ergebnis nicht anfreunden.
Insgesamt käme bei mir dann eine Kapazität von 8,7 µF raus. Könntet ihr 
mir da vielleicht mal ein bisschen unter die Arme greifen ? Ok, das 
waren dann dazu meine Fragen und ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen 
könnt,
euer Kabelsalat
Gast #3451354
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Mal abgesehen von deinem Geschwurbel zu Kondensatoren
(was soll die Größe eines Kondensator mit den Betriebsdaten einer 
Entladungslampe zu tun haben?):

Schon mal überlegt, dass man für eine Gallium_DAMPF_Lampe auch ein 
Entladungsgefäß mit nennenswerten Mengen Gallium_DAMPF benötigt?

Gallium hat bei Zimmertemperatur einen vernachlässigbar geringen 
Dampfdruck. Reines Gallium hat eine Siedetemperatur von ca. 2400 °C.

Jetzt zeig mir mal deine Konstruktion einer Metalldampflampe, bei der 
das Entladungsgefäß eine Temperatur von über 2000°C aushält. Selbst 
Entladungslampen aus Saphir (bei Natrimdampfhochdrucklampen verwendet) 
ist mit ca. 1000°C Betriebstemperatur weit unter diesem Wert.

P.S.:
Aus den oben beschriebenen Gründen werden in Metalldampflampen 
(Quecksilber ausgenommen) keine reinen Metalle, sondern 
Metallhalogenide, üblicherweise Jodide, verwendet.

P.P.S.:
Metallhalogenidlampen mit Galliumjodidzusatz gibts fertig zu kaufen:
http://www.heraeus-noblelight.com/de/products_1/uvprozesstechnik_1/uvp_mitteldruck_1.aspx

Ich glaube nicht, dass du das KnowHow und die technischen Möglichkeiten 
hast, eine Hochtemperatur-Entladungslampe selbst zu bauen.
#3452793
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oh. schrieb:
> Man kann natuerlich immer mit einem Elektronenstrahi draufhalten und
> kriegt das Metall dann schon gasfoermig. Die Effizienz ist dann knapp
> ueber Null.

So ähnlich macht man das auch. Halt nicht mit Elektronen, sondern mit 
Neon.

Diese Lampen gibts dann hier z.B. zu kaufen:
http://www.analytics-shop.com/de/942339020311ga-de.html

Für die Analytik reichts.


Gruß
Andreas

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