Welches Netzteil für Anwendungen bei stark schwankenden Umweltbedinungen?

Gast #3454771
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Hallo,

bei uns auf dem Hof (Landwirtschaft, mittelgroß, 120 Rindviehcher) soll 
ich Funkschaltbare LED Scheinwerfer montieren.

Der Hof gehört meinem Vater und wegen der Montage haben wir die Auflage 
die Schaltkästen inkl. der Schalter (Funkschalter) außen an Stall, 
Scheune, Geräteunterstand und Futtersilo anzubringen. Wegen Brandschutz, 
so die Worte des Dorfelektrikers.

Ich bin selbst erst seit Februar Elektroniker für Betriebstechnik und 
will nun diese Funkschalter von Pollin in die großen Hensel 
Abzweigkästen einbauen und da dann auch die 12 Volt Netzteile mit 
einbauen.

Weil die Kisten das ganze Jahr Draußen hängen und daher viel warm und 
kalt werden wollte ich mal fragen, ob es besser ist ein Längsgeregeltes 
Netzteil mit 7812 und einfachem Trafo zu nehmen oder ob bei den 
Umweltbedingungen auch ein Schaltnetzteil aus einer "geschälten 
Wandwarze" lange läuft.

Der Dorfelektriker ist schon damit überfordert, an die 7 Stellen auf dem 
Hof jeweils ein 3x1,5qmm Kabel zu legen. Deshalb will ich den nicht auch 
noch mit solchen Details belästigen.

Wäre echt nett, wenn Ihr da Draußen mir helfen könnt.

Jakob
Gast #3454928
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Ein zentrales Netzteil wird schwierig, weil 3 von den 7 Stellen schon 
mit 3x1,5qmm versorgt sind. Die 50 Watt LED Strahler habe ich auch schon 
aufgehängt.

Ausserdem laufen die Versorgungskabel nicht alle von einer Stelle aus. 
Das wären sonst Strecken bis zu 250m.

@Roland ...
Die Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Allerdings scheinen die sehr widerstandsfähig zu sein. Einen habe ich 
mit einem kleinen Steckernetzteil zusammen in einem Henselkasten auf dem 
Balkon liegen und schalte immer wieder 2 der LED Strahler mehrmals pro 
Tag Ein und Aus.

Das funktioniert nun schon sehr lange bei warm, kalt, Reif, Regen und 
Sonne. Der Kasten liegt einfach auf dem nicht überdachten Balkon und der 
FI Schutzschalter hat noch nie ausgelöst.

Deshalb nun die Frage nach dem Netzteil

Jakob
#3455016
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Also robuster ist mit Sicherheit ein einfaches Netzgerät mit 
Traformator, Dioden und Kondensator. Allein schon aufgrund der Tatsache, 
dass weniger Bauteile nötig sind, können auch weniger ausfallen. Auch 
gibt es an so ein klassisches Netzteil weniger Anspruch bezüglich 
Temperaturänderungen. Alle Bauteile können selbst nach belieben 
überdimmensioniert werden, was bei fertigen Schaltnetzteilen nicht 
möglich ist.
#3455411
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Ah. Die 50W LED-Strahler brauchen ja sowieso 230V, oder? zumindest die, 
die ich hier überprüft habe, besitzen alle einen Wandler von 230V auf 
ca. 33V/1,5A.

Dann macht ein einfaches Netzgleichrichtergerät mit Trafo, Brücke, Elko 
Sinn. Das versorgt ja auch nur das bissel Elektronik. Und sowas gibts 
recht günstig gleich fertig für die Hutschiene.

Beispiel 
http://secure.effeff.de/index.php?key=produktkatalog&lang=de&c=effeff&treeID=1103

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