Gast
#3456329
Hallo Freunde, Ich möchte die paar freien Tage jetzt nutzen und ein wenig den Stoff von der Uni repetieren, bald habe ich ein paar Prüfungen.... Gerade bin ich digitale Signalverarbeitung am anschauen, konkret: das LMS-Filter. Während des Semesters war mir irgendwie total klar, wie das funktioniert, aber jetzt stehe ich total auf dem Schlauch! Ich habe hier ein Simulink-Modell, wo dem LMS-Filter folgende Signale eingespiesen werden: - als Input-Signal kommt Sprache + ein überlagerter, störender Ton. - als Desired-Signal wählt man ein Signal mit der selben Frequenz wie der Störton. - Am Error-Output kann man dann die Sprache ohne den störenden Ton entnehmen! - das selbe funktioniert auch mit Rauschen anstatt dem Sinusgenerator. Mir ist schon klar, wie das LMS-Filter funktioniert. Es ist ein FIR-Filter. Dann wird die Differenz vom Filterausgang und dem "Desired" Signal gebildet, und das ergibt den Error. Und der soll minimiert werden, also eigentlich soll er gegen 0 gehen. Und jetzt kommt meine "interessante" Frage! Wenn das LMS-Filter doch versucht, den Fehler gegen 0 zu bringen... Warum kommt dann beim Error Output die Sprache raus? Eigentlich müsste das LMS-Filter ja dort konstant eine 0 liefern, weil es ja versucht, den Fehler gegen 0 zu bringen. Da stehe ich jetzt momentan total auf dem Schlauch. Als es der Dozent erklärt hat, war es irgendwie klar :-) aber jetzt nicht mehr. Bitte um eure Hilfe! :-D Vielen Dank & Gruss: Albin. P.S.: dass im Simulink-Bild das ich angehangen habe ein "normalised LMS" drin ist, sollte ja eigentlich nichts zur Sache tun. Einzig der Algorithmus zur Minimierung des Errors ist da ja ein anderer.

