Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mediaplayer durchgeschossen?


von Andre' (Gast)


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Hallo liebe Leute,
mir ist heute ein Missgeschick passiert, ich habe an meinen Medieplayer 
12 Volt NT. anstatt 5 Volt angeschlossen.
Und jetzt geht nichts mehr. BZW. bei 12 Volt blinken die Power Led und 
digital Audioausgang LED ganz schnell, bei 5 Volt tut sich garnichts.
Habe ich eventuell noch ein Chance den wieder zu beleben?
Bin für jeden Tipp dankbar!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Andre' schrieb:
> Habe ich eventuell noch ein Chance den wieder zu beleben?

So bestimmt nicht. Du musst uns zumindest mal verraten, was das für ein 
Gerät ist (Mediaplayer gibt es geschätzte 1869 verschiedene) und dann am 
besten mal ein oder zwei Fotos des geöffneten Gerätes von der Oberseite 
und der Unterseite der vermutlich vorhandenen Platine liefern.

von Andre' (Gast)


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Bild1

von oszi40 (Gast)


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Gut, daß es NUR einen "Medieplayer" gibt. Kleines Foto?
Nimm das Backup oder einen anderen. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Mediaplayer

von Andre' (Gast)


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Bild2

von Andre' (Gast)


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Sorry, Der Player nennt sich AURA HD, baugleich mit MAG 250

von Herr Troll (Gast)


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Man könnte ja mal beim Händler fragen warum er blinkt?

von Andre' (Gast)


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Herr Troll schrieb:
> Man könnte ja mal beim Händler fragen warum er blinkt?

Der blink beim anschließen von 12 Volt. Der Player arbeitet 
normalerweise mit 5 Volt. Ich habe versehentlich NT vertauscht.

von Steffen (Gast)


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Ich würde da mal ganz schnell davon absehen, nochmals 12 V anzulegen.

von Steffen (Gast)


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An welcher Stelle wird der Player denn mit Strom versorgt?

von D. V. (mazze69)


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Is ja richtig teuer, das Ding!
https://www.youtube.com/watch?v=rYavoyfgU9w

von Herr Troll (Gast)


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Wenn der Spieler nicht spielt, sollte man den Trainer tauschen und sich 
fragen, ob es zufällig ein Garantiefall sein könnte.

von Andre' (Gast)


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Steffen schrieb:
> An welcher Stelle wird der Player denn mit Strom versorgt?

Stromversorgung ist unten in der Ecke, die schwarze Buchse vor dem 
Kondensator.
Garantie gibts keine mehr!

von oszi40 (Gast)


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Andre' schrieb:
> Stromversorgung ist unten in der Ecke, die schwarze Buchse vor dem
> Kondensator.

1.Dann verfolge gründlich diese Leiterzüge sofern sie noch nicht 
weggebrannt sind!
2.Das nächste 12V-Netzteil markierst Du ausreichend farbig um weiteren 
Irrtümern vorzubeugen!!!

von Steffen (Gast)


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Verfolge mal auf der Rückseite die +5V Bahn, wo die überall hingeht. So 
wie ich das sehe, wird mit der Spannung einiges direkt versorgt. Bei D10 
auf der Rückseite könnte es sich um einen Spannungsregler auf 3,3V 
handeln.

Ich vermute aber, dass durch die 5V einiges direkt versorgt wurde und 
durch die 12 V, v.a. wenn sie länger dran waren, einiges kaputt gegangen 
ist.

Wie ist denn die Bezeichnung des Chips D10?

von Andre' (Gast)


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Steffen schrieb:
> Verfolge mal auf der Rückseite die +5V Bahn, wo die überall

>
> Wie ist denn die Bezeichnung des Chips D10?

VCAQ soweit ich es erkennen kann.

von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Das ist doch fast schon fahrlässig, dass dort nicht einmal eine 
geeignete Spannungsregelung/-begrenzung drauf ist, oder?

Wenn ich das richtig sehe wird z.B. die Eingangsspannung direkt auf die 
USB-Schnittstelle durchgeschleift und kann so auch direkt die externe 
Peripherie mit zerschießen.

von Andre' (Gast)


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Also ich habe jetzt die ganze Platine beidseitig noch mal genau 
angeschaut, aber kein verschmortes oder verkohltes Bauteil entdeckt!

von kein Troll (Gast)


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Wahrscheinlich steht in der Gebrauchsanweisung, daß man nur das Original 
Netzteil verwenden darf. Damit ist der Hersteller auf der sicheren Seite 
und hat für evtl. Regressansprüche vorgesorgt.

von D. V. (mazze69)


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Daniel H. schrieb:
> Das ist doch fast schon fahrlässig, dass dort nicht einmal eine
> geeignete Spannungsregelung/-begrenzung drauf ist, oder?

Finde ich nicht. Schließlich kann jeder seine hundert Wandwarzen sowohl 
am Gehäuse und am Kabelende/Stecker mit einem Fähnchen markieren.
Für die Stromversorgungen externer Festplatten gilt das ebenfalls :-).

von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Sicherlich, aber bei sowas rollen sich mir da die Fußnägel auf. In fast 
allen "höherwertigen" Geräten die ich bisher in den Fingern hatte gab es 
zumindest irgendeinen Überspannungs- und Verpolungsschutz oder einen 
popeligen 78xx. Es muss ja nicht einmal wissentlich ein falsches 
Netzteil verwendet werden, wenn beide nebeneinander in der Steckdose 
hängen und zufällig den gleichen Steckern haben.

Aber ok, das hilft dem TO auch nicht, sorry für's hijacken ;)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Probier als erstes, ihn mal anzupingen, natürlich mit dem 5 Volt 
Netzteil. Schau, ob wenigstens ie Link Lampe an geht.
Viel Hoffnung besteht nicht, da gehen einfach zu viele Bauteile direkt 
auf die 5V Schiene. So wie ich das sehe, sind sowohl USB als auch 
Ethernet Chip direkt da angeschlossen. Damit sind die Verbindungen zur 
Assenwelt auf jeden Fall gekappt.

von Peter D. (peda)


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Also ich sehe in der Nähe der Netzteilbuchse keine Transzorbdiode. Daher 
ab in den Müll.

von J. W. (skorpi08)


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Bei mir habe ich das Problem gelöst.
Es sind die 2 kleinen NCP1597A, einmal 3.3V und einmal 1.2V am Output.
Habe da die China Stepdowns drangelötet, weil die NCP 15€ kosten würden.

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