Lebenslauf-Tuning, und so.

OP #3481204
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Einfach mal so als Gegenpool zur hunderttausendsten Frage, welche Farbe 
die Krawatte beim Vorlesungsgespräch haben sollte oder wie man seinen 
Lebenslauf schönredet: 
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/uni-loser-felix-dachsel-erklaert-campus-aengste-a-941444.html

"Dass man im ersten Semester aber darüber spricht, welche Socken man 
beim Vorstellungsgespräch anziehen sollte, hat mehr mit Sklavenerziehung 
zu tun als mit sinnvoller Vorbereitung aufs Leben."
Gast #3700882
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P. M. schrieb:
> "Dass man im ersten Semester aber darüber spricht, welche Socken man
> beim Vorstellungsgespräch anziehen sollte, hat mehr mit Sklavenerziehung
> zu tun als mit sinnvoller Vorbereitung aufs Leben."

Farblich passend zu den Schuhen. Also in der Regel schwarz oder 
vielleicht dunkelblau.
Gast #3701063
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Na, wenigstens einer, der sich auskennt!   ;)

Aber zum Thema:

"Lebenslauf-Tuning" würde ich nur dann machen, wenn problematische 
Punkte vorhanden sind, die üblicherweise die Einstellungschancen stark 
vermindern.

Besser mit Tricks an einen Jaob kommen, als keinen gekommen.
Gast #3702099
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Ganz genau, die Farbe der Unterhose spielt auf IBN keine Rolle, auch 
nicht, wenn sie braun ist und man irgendwo in der Pampa einfach auf die 
Schnelle keinen Ersatz findet. Alles schon erlebt. Larifari ;-)
Gast #3702116
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Ich habe knapp 14~15 Semester studiert (Informatik auf Uni-Diplom), eben 
weil ich nicht fertig werden wollte, denn so viel Freizeit und 
Freiheiten, wie im Studium, werde ich im Berufsalltag wohl nie wieder 
genießen können. (Und so war es dann auch). Finanziell abgesichert durch 
Nebensjobs, konnte ich mir das erlauben. Nebenbei hat man sich noch 
fachfremde Vorlesungen angehört - ob nun mal in Medizin oder bei den 
Japanologen, überall gab es was spannendes zu lernen, was einem jetzt 
nicht unbedingt den Lebenslauf optimiert.

Okay, hinzu kam die Faulheit und der durch mangelnden Druck und Ehrgeiz 
nahezu unüberwindbare innere Schweinehund, sich mehr anzustrengen. 
4-Gewinnt hieß es für die Klausuren. Bei den wichtigen Prüfungen, wie 
(Vor-)Diplom, habe ich mich mehr anstrengt, um am Ende ein 1 vor dem 
Komma zu haben. Aber kaputt und gestresst habe ich mich eigentlich nie 
im Studium.
Gast #3702178
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Informatiker0815 schrieb:
> Okay, hinzu kam die Faulheit und der durch mangelnden Druck und Ehrgeiz
> nahezu unüberwindbare innere Schweinehund, sich mehr anzustrengen.
> 4-Gewinnt hieß es für die Klausuren. Bei den wichtigen Prüfungen, wie
> (Vor-)Diplom, habe ich mich mehr anstrengt, um am Ende ein 1 vor dem
> Komma zu haben. Aber kaputt und gestresst habe ich mich eigentlich nie
> im Studium.

und heute spielst du den Hampelmann für einen Verleiher und 
Subverleiher, der dich für 100-120 Euro die Stunde verkauft und dich für 
39k im Jahr im teuren und reichen FFM bei einer Bank malochen lässt ...

Wahrscheinlich bekommt in der selben Bank schon jemand hinterm Schalter 
mit etwas BE oder definitiv ein junger "Privatkundenbetreuer" der der 
Oma eine Riesterrente + Ausbildungsversicherung für ihre erwachsenen 
Kindern aufschwatzt, schon deutlich mehr.
Gast #3702429
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>viel Geld auf dem Konto zu haben oder das Leben als Student viele Jahre >genossen 
zu haben?

Ausreichend Geld ist die Grundvoraussetzung, um gut leben zu können.
Und mit 39k ist das in FFM definitiv nicht gewährleistet.
Gast #3702540
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gasdfgasdf schrieb:
> und heute spielst du den Hampelmann für einen Verleiher und
> Subverleiher, der dich für 100-120 Euro die Stunde verkauft und dich für
> 39k im Jahr im teuren und reichen FFM bei einer Bank malochen lässt ...

Mich wundert, wie gut du Bescheid weisst über Informatiker0815..

Einem ehem. Kommilitone geht's ähnlich:

Techn. Informatik studiert, war auf IBN, und schafft jetzt auch über 
einen Headhunter in ner Bank. Zwar in ZRH und als Applikationsmanager 
aber ist glaub ich ähnlich gagge und das mit seinen rund 9k CHF brutto 
im Monat exkl Bonus..

Als Privatkundenbetreuer reiche Omas betreuen bringt weit mehr..
Gast #3726024
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asdf schrieb:
> Socken gehen gar nicht. Wer sich ein wenig mit Stil und Etikette
> auskennt,  traegt Struempfe. Da sieht man dann auch keine nackte Haut,
> wenn das Hosenbein beim Hinsetzen etwas hochrutscht.

Ich trag nur Strapse. Passend dazu auch gerne mal ein Monokel mit 
Zylinderhut.

PS: wenn nackte Haut unerwünscht sei, was ja oben als Begründung dafür 
herhalten muss Strümpfe statt Socken zu tragen, warum vermummt man dann 
nicht das ganze Gesicht und trägt Handschuhe?
Gast #3726432
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> PS: wenn nackte Haut unerwünscht sei, was ja oben als Begründung dafür
> herhalten muss Strümpfe statt Socken zu tragen, warum vermummt man dann
> nicht das ganze Gesicht und trägt Handschuhe?

Warum nackte Haut unerwünscht ist, weiß ich auch nicht. Aber das habe 
ich auch schon gehört, das man Socken eher meiden und stattdessen 
Kniestrümpfe nehmen soll.

Kann man auch googeln, zum Beispiel:
http://www.knigge-rat.de/themen_kleidung.html
Gast #3727461
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Wattestäbchen schrieb:
> P. M. schrieb:
>> "Dass man im ersten Semester aber darüber spricht, welche Socken man
>> beim Vorstellungsgespräch anziehen sollte, hat mehr mit Sklavenerziehung
>> zu tun als mit sinnvoller Vorbereitung aufs Leben."
>
> Farblich passend zu den Schuhen. Also in der Regel schwarz oder
> vielleicht dunkelblau.

Und am besten frische Socken oder Strümpfe oder Strumpfhose oder 
Strapse, damit es nicht so in der Nase beißt.


Logger schrieb:
> Besser, man trägt ein Holster und die passende Wumme dazu
> und Erfahrungsgemäß wird man die auch bitter nötig haben.

Genau! Hoffentlich wird es dann kein "Sockenschuss"

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