Daten sichern von altem IBM-XT PC

OP #3487532
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wie sichert man Daten von einer 20MB-Festplatte wenn der Rechner kein 
USB, keine CD und kein Netzwerk hat?

Ich hätte ein paralleles Laplink-Kabel. Der TotalCommander hat meines 
Wissens eine Betriebsart um einen Rechner als Master und den anderen als 
Slave zu schalten über das parallele Kabel.

Nur wie bringe ich das Programm auf den PC wenn es nicht auf einer der 
alten 360kB-Disketten passt?
#3487588
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Dann könnte das ja auch funktionieren

they developed the connector, the signaling protocols, and so on with 
the goal of remaining software compatible with the existing ST-506 hard 
drive interface.


aber nicht wenns das ist

A short-lived, seldom-used implementation of ATA was created for the IBM 
XT and similar machines that used the 8-bit version of the ISA bus. It 
has been referred to as "XT-IDE", "XTA" or "XT Attachment."[10]
#3487607
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Stephan K. schrieb:
> they developed the connector, the signaling protocols, and so on with
> the goal of remaining software compatible with the existing ST-506 hard
> drive interface.

Wo kommt das her?

ST506 war bitseriell zur Disk, vgl. Floppy-Controller, nur schneller. 
Der MFM-Datenseparator war also Teil des HD-Controllers. HD-Controller 
für 8-Bit ISA waren zudem nicht kompatibel zu den späteren 
HD-Controllern für AT und nur diese stecken im IDE-Protokoll noch drin.

Im Grunde braucht man hilfsweise eine Kiste, die mit den 5,24" 
FD-Laufwerken noch was anfangen kann. So circa Generation Win95.
#3487613
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Matthias W. schrieb:
> man braucht halt ein kleines schlankes Programm.

Man braucht auf dem XT ein Programm. Wenn das da nicht schon drauf 
liegt, dann muss es da hin. Was ungefähr der gleiche Vorgang ist, wie 
Daten vom XT zu holen. Wenn man also eine Möglichkeit gefunden hat, ein 
Transferprogramm auf den XT zu wuchten, dann braucht man es dort nicht 
mehr, weil man auf die gleiche Art auch den umgekehrten Weg gehen kann.
Gast #3487622
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Meine Idee ist, einen alten SCSI-Kontroller aufzutreiben und eine 
"kleine" HD von 500MB.
ebay 261370317361
Die kann man dann in einen neueren PC auslesen.
Damals wegen des Preises kaum realisierbar.
#3487641
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Stephan K. schrieb:
>>Wo kommt das her?
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Parallel_ATA

Anno PC/AT gab es einen HD-Controller von WD. Dessen Register-Interface 
am 16-Bit ISA-Bus landete in der PATA Spezifikation und damit in den 
IDE-Disks. Dies beglückte die Menschheit förderhin mit Problemen bei 
0,5GB, 8GB, usw.

Nur hat das soweit mit ST506 reinweg nichts zu tun, der Wikipedia-Text 
ist da nicht hilfreich. Denn das ST506 Interface lag auf der anderen 
Seite des HD-Controllers im AT, also zwischen Controller und Disk.

Das XT-HDD freilich hat ebendieses ST506 Interface und braucht folglich 
einen HD-Controller mit ST506 Interface. Der steckt im XT wohl auch noch 
drin. Theoretisch möglich wärs nun, dass sich dieser HD-Controller in 
einen nicht ganz so alten PC mit ISA-Bus stecken lässt, und der sich 
dort unter DOS ansprechen lässt. Dieser PC hätte dann USB oder 3,5er 
FDDs als DOS-Bootmedium. Dann hätte man eine Kiste, mit der man die 
Daten in die neue Welt transportieren könnte. Es gehört aber schon 
unverschämt viel Glück dazu, denn dazu müsste das HD-Controller-BIOS 
eines 5MHz XT noch auf der neuen Kiste funktioneren.
Gast #3487669
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pfft...ganz easy...
wenn das der echte alte iBm Xt ist, hat der im Bios nen Basic..dann 
schreibst Du dir dein Programm zum seriellen Daten senden einfach selbst 
:-)
Im DoS ordner ist sicher auch noch qbasic oder sowas hehe
Norton Utils aber kein NC?? Das habe ich wirklich noch nie gesehen..ts
nen 720Kb Floppy aus Eay man die Sache vermutlich einfacher..dazu  dann 
mit PKZIP oder CPBackup das als durchgehende Datei automatisch auf die 
Floppys kopiern, geht am schnellsten
Gast #3487674
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na nen FDD Anshcluss habe die doch fast alle gehabt auf einer FULL Size 
Controllerkarte.
Hatte damals noch den ehten XP PC von IBm, der kam auch mit 720Kb 
Floppys klar.
Hatte da ne 10MB Platte nen 720 und 360 Laufwerk..ging alles :-)
Gast #3487695
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nen Diskettenlaufwerk bekommt Du doch auch heute problemlos 
dran..controller muss natürlich auch wieder bei ebay gekauft 
werden...die Floppys von damals pasen aber problemlos an die REchner von 
heute, mit dem richtigen Kabel...
Der Xt hatte ja noch die Platinenkontakte, also wo die Platine selber 
die Kontaktfläche ist..aber das ist ansonsten kompatibel zu den heutigen 
Pins von der belegung
OP #3487771
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Kim Schmidt schrieb:
> wenn das der echte alte iBm Xt ist, hat der im Bios nen Basic..dann
> schreibst Du dir dein Programm zum seriellen Daten senden einfach selbst
> :-)

Danke für den Hinweis. Das wäre also auch denkbar. Der Rechner meldet 
sich mit einem Schirm "Basic Time Version 3.5" bevor er dann von der 
Platte bootet. Ist das ein Basic?

> Im DoS ordner ist sicher auch noch qbasic oder sowas

kann sein.

> Norton Utils aber kein NC?? Das habe ich wirklich noch nie gesehen..ts

sieht leider so aus. Eine nc.exe habe ich bisher nicht gesehen. Aufrufen 
lässt sich nc auch nicht.

> nen 720Kb Floppy aus Eay man die Sache vermutlich einfacher..dazu  dann
> mit PKZIP oder CPBackup das als durchgehende Datei automatisch auf die
> Floppys kopiern, geht am schnellsten

ich habe einen Satz Backup-Disketten die ich eigentlich mit diesem 
Rechner einlesen wollte. Keine Ahnung ob damals mit PKZIP auch über 
mehrere Disketten gesichert werden konnte. Der XT kann halt keine 
1.2MB-Disketten meines Wissens.
Gast #3487791
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A. K. schrieb:
> Michael_ schrieb:
>> Meine Idee ist, einen alten SCSI-Kontroller aufzutreiben und eine
>> "kleine" HD von 500MB.
>
> Eher zwei SCSI-Controller. Einer für den aktuellen PC mit passendem
> Treiber, und den ST01 für den XT. Denn ich wäre doch etwas erstaunt,
> wenn du mit dem glorifizierten Parallelport ST01/02 auf heutigen PCs
> einen Stich machen kannst.

Versteh ich jetzt nicht.
Was meinst du mit Parallelport?
Wenn du eine SCSI-HD mit 50-poligen Kabel an der alten Technik bespielen 
kannst, dann kannst du sie auch mit einem neueren Adaptec-PCI auslesen.
SCSI hatte noch nie eine Kapazitätzgrenze und sogar vom Amiga kann man 
da Daten in die Neuzeit überspielen.
#3487798
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Michael_ schrieb:
> Was meinst du mit Parallelport?

Diese ST01/02 sind nicht viel mehr als ein Parallelport plus etwas Logik 
für SCSI-Arbitration. Der Rest ist Software im Treiber/BIOS. Der 
Handshake setzt ein enger definiertes Verhalten vom Target voraus als 
SCSI vorschreibt. Ich hatte einen OS/2-Treiber dafür geschrieben und 
musste fürs Bandlaufwerk dem Handshake mit ein paar Gattern nachhelfen. 
Das Timing war auch nicht trivial.

Als vollwertige SCSI-Adapter würde ich diese Dinger nicht bezeichnen. 
Hatte Seagate damals auch nicht getan, die waren ausschliesslich für 
deren Disks gedacht.
Gast #3487804
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Ich hab da noch etwa 10Stck auf dem Dachboden. Ist schon eine Weile her.
Die Hälfte davon ging. Kann sein, man brauchte noch einen Treiber. Das 
war aber kein Problem.
Es ist doch egal wie die HD beschrieben wird.
Evtl. gehen auch 16 Bit Adaptec mit 8 Bit. Müßte man probieren.
Gast #3487857
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A. K. schrieb:
> HD-Controller
> für 8-Bit ISA waren zudem nicht kompatibel zu den späteren
> HD-Controllern für AT

Einen solchen Adapter habe ich mal konstruiert und lange Zeit in 
XT-Rechnern mit IDE-Festplatten genutzt. Aber eher würde ich eine 
8bit-ISA-Netzwerkkarte suchen, sowas wie NE2000, damit kann man viel 
mehr anfangen, dann hängt der XT vollwertig im Netz.

Gruss Reinhard
Gast #3487980
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Auf dem DOS Rechner brauchst Du für die PORT Verbindung mit 
TotalCommander nur ein kleines Programm. Siehe Onlinehilfe / TCMD 
Website:

"Falls Sie Daten von einem Windows-Rechner auf einen Rechner ohne 
Windows (nur reinem DOS) übertragen möchten, z.B. um ein System zu 
kopieren, so können Sie den Standalone-Server für DOS verwenden. Diesen 
finden Sie auf unserer Homepage, www.ghisler.com, unter Zubehör. Obwohl 
der Server auch unter Windows 95/98 und Windows 3.1 in der DOS-Box 
läuft, sollten Sie ihn dort nicht verwenden, da er ohne Schutz direkt 
auf den Port zugreift. Außerdem ist er dadurch langsamer als der Zugriff 
via Treiber, und unterstützt keine langen Dateinamen."

Das passt auch auf ne Disk.

Hab ich bei nem R&S UPL mal so gemacht...

Gruß,
A
Gast #3487990
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Ja, der Originale IBm hat 2 ICS auf der Platine mit Masic :-)
GW Basic glaube ich war es :-)
Hatte ich damals durch zufall entdeckt, keine Ahnung ob es eine 
TAstenkombination dafür gibt, aber Du bekommst es gestartet indem Du 
einfach alle laufwerke und FEstplatten abklemmt :-)
Plötzlich startet er aus dem Rom Basic, echt witzig aus häutiger Sicht 
:-)
Gast #3487991
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Habs sogar im Wiki gefunden :-(
Like the original PC, the XT came with IBM BASIC in its ROM. Despite the 
lack of a cassette port on XTs, IBM's licensing agreement with Microsoft 
forced them to include BASIC on all their machines.
Gast #3487994
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oder eben PKZIP :-)
Da gab es das auch,das er eine riesen Datei baut mit disk.001 disk.002 
etc pp :-)
Dazu muss man aber wohl auch nen altes PKzip finden, das neue wird da 
vermutlich nicht drauf laufen, erst ab 286 oder so
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3488062
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Noch ein paar Hinweise zu der Steinzeit-PC-Technik:

1. Der ST01/02 war für Festplatten durchaus zu gebrauchen, auch als 
Bootmedium. Die BIOS-Erweiterung im EPROM war ausreichend, so dass man 
(außer zum Formatieren der Festplatten?) keinen zusätzlichen Treiber 
mehr benötigte.

2. Auf der Soundkarte Pro Audio Spectrum befand sich ein echter 
SCSI-Controller mit NCR5380-Baustein. Gedacht war dieser für den 
Anschluss eines (damals sehr gebräuchlichen) CD-ROM-Laufwerkes. Leider 
enthielt die Soundkarte kein EPROM, so dass man auf separate Treiber 
angewiesen war. Die Unterstützung des NCR5380 befand sich aber schon 
sehr früh im Linux-Kernel, so dass man zwar immer einer 
Standard-Festplatte als Bootmedium benötigte, weitere Geräte aber an die 
Soundkarte anschließen konnte. Ich hatte damals jedoch einen Scanner mit 
SCSI-Interface angeschlossen, da dieser beim Scannen immer den SCSI-Bus 
blockierte und ich ihn nicht an dem primären SCSI-Bus (mit Adaptec 1542, 
ST01 o.ä. betreiben konnte.

3. Neben den normalen Festplatten-Controllern mit ST-506-Schnittstelle 
und MFM-Modulation gab es noch welche mit RLL-Modulation. Dadurch konnte 
man bei den meisten Festplatten 50% mehr Kapazität gewinnen. Später 
wurden Festplatten häufig nicht mehr mit ihrer MFM-, sondern 
RLL-Kapazität beworben, insbesondere bei Komplett-PCs. 20MB, 40MB waren 
immer MFM, bei 30MB, 60MB muss man mit RLL rechnen.

4. Apple Macintoshs verwendeten damals SCSI, jedoch oft mit einem 
D-Sub-25-Stecker. Es gab von Omti (damals vor allem bekannt für die 
besten RLL-Controller, siehe 3) auch Umsetzer von "Apple-SCSI" auf 
MFM/RLL-Festplatten. Mir ist nicht bekannt, ob sich diese Adapter auch 
mit gebräuchlichen SCSI-Hostadaptern für PCs verwenden lassen.
Persönliche Seite #3488094
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Andreas Schweigstill schrieb:
> Dadurch konnte man bei den meisten Festplatten 50%
> mehr Kapazität gewinnen.

Allerdings sollten die Festplatten auch dafür ausgelegt sein. Der 
Betrieb von MFM-Festplatten mit einem RLL-Controller hat zwar i.d.R. 
auch geklappt, war aber jenseits der Spezifikation.

PC-Händler, die das gemacht haben, haben damit eher ... unsauber 
gearbeitet. Aber das Ignorieren von Spezifikationen ist ja auch 
irgendwie Bestandteil jeder PC-Spezifikation und lebt insbesondere bei 
an USB betriebenen Geräten fort.

Seagate kennzeichnete die für RLL-Betrieb gedachten Festplatten mit 
einem an die Typenbezeichnung angehängtem R - so war die "RLL-Schwester" 
der ST225 die ST238R, und die der ST4096 die ST4144.

Die Seagate-Typenbezeichnungen enthielten als erste Ziffer eine 
Kennzeichnung der Baugröße und als Rest die Bruttokapazität in MByte. 1 
stand für 3.5", 1.6" hoch, 2 stand für 5.25", 1.6" hoch, 3 stand für 
3.5", 1" hoch (und wird heute noch verwendet) und 4 stand für 5.25", 
3.2" hoch.

Die SCSI-Varianten hatten ein an der Typenbezeichnung angehängtes N; 
eine der unseligsten Platten mit beeindruckender Geräuschentwicklung war 
die ST296N - der "Donnergurgler", gerne in Kombination mit ST01/ST02 
betrieben.

MFM- und RLL-Platten wurden auch in der Anfangszeit des AT verwendet; da 
kamen die besten RLL-Controller allerdings nicht mehr von Omti (an deren 
SCSI-zu-MFM-Konverter ich mich auch noch erinnern kann), sondern von 
Western Digital in Form des WD1006. Dessen älterer Bruder, der WD1003, 
definierte die Grundzüge der auch heute noch als IDE/ATAPI fortlebenden 
Festplattenschnittstelle.
OP #3488122
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Seagate kennzeichnete die für RLL-Betrieb gedachten Festplatten mit
> einem an die Typenbezeichnung angehängtem R - so war die "RLL-Schwester"
> der ST225 die ST238R, und die der ST4096 die ST4144.

meine war eine ST4038 - ein hohes, schweres, schnelles Teil. Kostete 
damals 2001 DM beim Versender. Die eignete sich wohl nicht für RLL.

Später bekam ich eine japanische exotische Platte und betrieb sie 
außerhalb der Spec mit einem WD-RLL-Controller. Das war nicht so stabil 
am Ende.
OP #3488131
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die Idee mit diesem Rechner war darauf mein altes Backup von 1994 
einzuspielen weil ich 2008 viele Daten verlor, von denen auf dem alten 
Backup noch ein paar wenige sein könnten. Nur sind die 
Sicherungsdisketten 1.2Mb groß - 44 Stück. Das passt nicht auf diese 
Platte. Möglicherweise war das Backup damals mit PCtools gemacht worden.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3488215
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> PC-Händler, die das gemacht haben, haben damit eher ... unsauber
> gearbeitet.

Ja, das stimmt, aber wenn man einen alten PC wiederbelebt, sollte man 
mit solchen Dingen durchaus rechnen.

> der ST225 die ST238R, und die der ST4096 die ST4144.
> [...]
> die ST296N - der "Donnergurgler"

Oh ja, da sind alles Festplatten, die ich nur noch mit der Kneifzange 
anfassen würde. Gerade bei der ST225 musste man darauf achten, keine 
Schreiboperationen durchzuführen, bevor die Platte warmgelaufen war. Die 
Kopfträger der MFM-/RLL-Platten wurden ja noch per Schrittmotor 
angetrieben, wobei die Schrittweite auch den Spurabstand vorgab. Damals 
wurden noch keine Servospuren oder Sektoren eingesetzt. Folglich kam es 
zu einem deutlichen Spurversatz mit Datenverlusten, wenn man auf einer 
kalten Platte (Wortspiel!) Dateien schrieb.

Eine sehr schöne, schnelle und robuste Festplatte aus alten Zeiten war 
die Seagate ST1096N. Mir war einmal eine laufende Platte vom Tisch 
gefallen, die auf Grund der beschränkten Länge der SCSI- und Stromkabel 
mit voller Wucht gegen den neben dem Tisch stehenden PC knallte. Kein 
Problem, die Platte war in Ordnung. Auch etliche Jahre später konnte ich 
sie noch auslesen. Sie liegt immer noch zuhause im Keller herum, und ich 
habe mir schon seit langem vorgenommen, den Inhalt zu rekonstrieren.

> (an deren SCSI-zu-MFM-Konverter ich mich auch noch erinnern kann),

Kannst Du Dich daran erinnern, ob die nur am Mac funktionierten oder 
auch an PCs und unixoiden Workstations?

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