Benötige Hilfe bei Reparatur einer Platine (Magnetbohrmaschine)

Gast #3488224
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Hallo,

ich habe hier eine defekte Magnetbohrmaschine stehen. Diese würde ich 
gerne wieder in Betrieb nehmen.

1. Was ist passiert?
   Die Bohrmaschine ging nicht mehr. Dann hat jemand daran rumgelötet.
   Viel später wurde erst bemerkt, dass lediglich der Magnet defekt ist.
   Dieser wurde getauscht und die Magnetborhmaschine funktioniert
   wieder fast komplett.

2. Wie soll die Maschine funktionieren?
   Die Maschine hat 4 Taster
   Magnet Ein und Aus
   Bohrmaschine Ein und Aus
   Bohrmaschine lässt sich erst einschalten, wenn der Magnet AN ist.

3. Was geht nicht?
   Der Magnet lässt sich Einschalten.
   Bohrmaschine lässt sich einschalten.
   Bohrmaschine lässt sich ausschalten.
   Magnet lässt sich NICHT Ausschalten. Er ist nur solange

Im Anhang ist der Schaltplan zumindest soweit ich den hoffentlich 
richtig rausgemessen habe.

Das Bauteil Q1 wurde von dem vorherhigen Reparierer ausgetauscht gegen 
das jetzt eingezeichnete getauscht. Das Ursprüngliche Beuteil ist nicht 
bekannt, da er es schon entsorgt hatte.

Danke im Voraus. Zum wegschmeissen wäre die Maschine zu schade.
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Gast #3488515
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Magnetbohrer schrieb:
> Im Anhang ist der Schaltplan zumindest soweit ich den hoffentlich
> richtig rausgemessen habe.

Der ist nicht richtig abgezeichnet. Einige Teile (LED, Transisor) werden 
durch Überstrom gebraten. Die ZPD24 ist beispielsweise ohne Sinn 
verbaut, da muss noch eine Leitung von weggehen.

Der T2 ist sicher nicht richtig,
Der Magnet wird also per Gleichspannung über einen Thyristor versorgt, 
die Bohrmaschine über ein Relais welches ebenfalls per GLeichspannung 
über einen Thyristor geschaltet wird.

Auch ist fraglich, ob wirklich alle Taster Schliesser sind, und nicht 2 
davon beim Druck öffnen.

> Er ist nur solange

Und wie weiter ?

Q1 sollte wohl ein P-Kanal MOSFET sein, aber sicher weiss man das erst, 
wenn der Shcaltplan richtig abgezeichnet wurde.
Gast #3488685
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Sehr wahrscheinlich, dass da ein Kippstufe eingebaut war, aber da
ja schon jemand Hand angelegt und das ganze verpfuscht hat, so
das man da nur raten kann, steht man natürlich ziemlich dumm da.

Ich würde diese Schaltung mal in die Überlegung mit einbeziehen:

http://www.dieelektronikerseite.de/Pics/Lections/Bistabiler%20Multivibrator%20-%20Es%20kann%20nur%20Einen%20geben%20S07.GIF

Hat allerdings einen Schönheitsfehler. Diese Schaltung arbeiten mit
bipolaren Transistoren(stromgesteuert). Müsste auf der Grundlage
von FETs (spannungsgesteuert)entsprechend angepasst, auch funktionieren.
Gast #3488741
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Hallo,

stimmt ich habe ein paar Details vergessen.

Eine Magnetbohrmaschine ist wie oben schon beschrieben eine 
Bohrmaschine, die einen Standfuß mit integriertem Elektromagnet hat.

Der Magnet ist ein Gleichstrommagnet.
Der Bohrer normal per Wechselstrom.
Der Bohrer wird über das Relais versorgt.

Die Triacs werden mit Gleichstrom verwendet. Wenn dieser gezündet ist, 
wird bleibt dieser solange gezündet bis die Spannung mal auf null 
ist/war.

Alle 4 Taster sind Taster (Sorry falsches Symbol)
Gast #3488820
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Magnetbohrer schrieb:
> Wenn dieser gezündet ist,
> wird bleibt dieser solange gezündet bis die Spannung mal auf null
> ist/war.

Das soll dann wohl der Q1 übernehmen, der schon leitet bevor man
den Magnet-Ein-Taster betätigt. Wenn ders nicht tut, würde ich mal
die Gate-Spannung messen und schauen ob der sperrt.

Der Schaltplan ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, bevor man da
durch steigt.
#6458806
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Die Spannung von der Z Diode geht an den Taster Magnet ein.
Der Taster ist also nicht wie gezeichnet mit dem Mosfet verbunden.

Wie ich jetzt festgestellt habe ist bei meiner Maschine ebenfalls eine 
der Magnetspulen durch.
Wenn dort eine Unterbrechung vorliegt sind alle Funktionen außer Betrieb 
da der Strom durch die Magnete überwacht wird.

Daher versuche ich jetzt erstmal die vergossene Spule freizulegen.
Versuche es zuerst mal mit 160°C im Backofen
(Ersatz ist zwar noch lieferbar, kostet aber ca. 220,-€)

Bin für Tipps natürlich gerne offen.
#6458941
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Die Vergussmasse hab ich unter viel - Autsch heiß - herausbekommen.
Jetzt geht es darum eine passende Spule zu bekommen.

Drahtdurchmesser ist 0,2mm
Gemessen habe ich an der Intakten Spule 500 Ohm, auf dem Typenschild 
steht 484 Ohm - das kommt hin.
Der Wickelkörper hat eine Bohrung von 43mm, Außendurchmesser 64mm, Höhe 
vermutlich 24mm
Daraus ergibt sich ein Platz von 20mm x 9mm für die Wicklung.

Wer macht sowas / geht selbst machen?
Wie viele Wicklungen müssen auf die Spule?
Angehängte Dateien:
Gast #6458954
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Sascha W. schrieb:
> geht selbst machen

Natürlich. Irgendwas passendes als Wickelkörper (Klorolle) dann dem 
Gewicht des Drahtes oder Widerstand vs. Durchmesser (900m laut 
https://rechneronline.de/material/spezifischer-widerstand.php ) 
entsprechend viel Draht so sauber drumwickeln, dass der 
Aussendurchmesser reinpasst.

Wer kann, macht dann Vakkumverguss, ansonsten halt mit hinreichend 
dünnflüssigem tränken. Nichts, was du nicht wieder rauskriegst.

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