Leiterplatten Locher

Gast #3497325
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Hallo


Ich bin auf der suche nach einen Büro/Papier Locher der es schafft durch 
eine 1,5mm Epoxid Platine sauber durch zukommen.

Und so stelle ich mir das ganze vor........

1.  Belichtungsfolie und die Folie für Lötstoplaminat deckungsgleich 
ausrichten.

2.  Lochen der Folien und Leiterplatte.

3.  Mit Passstifte sollten nun einzeln die Belichtung und Lötstopfolie 
nacheinander belichtet werden können.

Welcher Locher könnte dafür geeignet sein ?
Es gibt ja welche mit bis zu  150 Blatt Papier.


Grüß   Marco
Gast #3497331
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Ich gehe davon aus, dass du die Löcher möglichst nah am Rand der Platine 
setzten willst. Daher würde ich viel eher Angst haben, ob mir durch das 
Lochen nicht viel eher die Platine bricht.

Warum nicht einfach ein Loch bohren?
#3497390
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@ Marco (Gast)

>Ich bin auf der suche nach einen Büro/Papier Locher der es schafft durch
>eine 1,5mm Epoxid Platine sauber durch zukommen.

Ein Bolzenschußgerät? ;-)
Ich bezweifle, dass es so einen Locher gibt.
Und dein Problem der Ausrichtung der Folien lässt sich auch anders 
lösen.
Z.B. mit Passermarken.
Gast #3497410
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Falk Brunner schrieb:
> Ich bezweifle, dass es so einen Locher gibt.

Was es gibt, ist z.B. eine kleine Kniehebelpresse, so etwa mit ein paar 
hundert kp. Ist aber nicht billig, und FR4 ist eines der übelsten 
Materialien zum Stanzen, selbst ein Profi mit Hartmetallwerkzeug kriegt 
da kein sauberes Loch hin. Das letzte Mal, dass ich mit gestanzten 
FR4-Platinen zu tun hatte, muss so 30 Jahre her sein.

Gruss Reinhard
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3497412
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Marco schrieb:
> Ich bin auf der suche nach einen Büro/Papier Locher der es schafft durch
> eine 1,5mm Epoxid Platine sauber durch zukommen.
Versuch mal eine 1,5mm Leiterplatte zu zerreißen. Und jetzt probier das 
mal mit 15 Blatt Papier. Merkst du was?

Es gibt schon Stanzwerkzeuge für Leiterplatten. Aber die findest du 
nicht im Papierwarenfachgeschäft...
Gast #3497498
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Es gibt sogenannte Registraturlocher.
Die haben einen ca. 50 cm langen Hebel und schaffen relativ
muehelos einen 3 cm Papierstapel.

Aber 1,5 mm FR4 wohl eher nicht.

Oder nur 1x.
Gast #3498229
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Mit hartmetallbestücktem Stanzwerkzeug dürfte das gar kein Problem sein. 
Es geht ja idealerweise wohl nicht um die ca. 5mm eines normalen 
Lochers, sondern es dürften z.B. 2mm viel geeigneter sein.
Wie oben schon gesagt wurde gibt es solche Hand-Stanzwerkzeuge mit 
wechselbaren Einsätzen. Da müsste man nur den passenden Einsatz finden.
Hunderttausend Stanzungen werden aber auch damit nicht drin sein.
Gast #3499445
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Wenn dir Werkzeug fehlt dann mußt du deine Methode anpassen. Was hält 
dich davon ab deine Leiterplatte in zwei Durchgängen zu belichten und zu 
ätzen?
Nach dem Ausdrucken kontrolliert du die Deckungsgleichheit. Dann 
belichtetst du eine Seite und ätzt sie.Jetzt bohrst du einige Pads vom 
Layout oder den Passpads genau auf (0.6-1mm)je nach dem. So,jetzt klebst 
über die fertige Seite entweder wieder die abgezogene Schutzfolie oder 
DC-Fix.Damit schützt du dein fertiges Layout beim ätzen der zweiten 
Seite. Folie der zweiten Seite abziehen und Vorlage nach den gebohrten 
Löchern ausrichten und belichten.Der Rest ist bekannt.Wenn du genau das 
Bulleye getroffen hast und beide Ausdrucke nich grob verzogen sind, dann 
sollten auch die restlichen Löcher passen.
Gast #3502968
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Harry schrieb:
> wie hst du dich entschieden?



Ich habe mich noch nicht entschieden.

Dachte hier macht mal einer ein Versuch mit seinen 150€ Locher und 
liefert dann ein Bericht ab :-))))

Nein im ernst ,  werde die Sache nochmal Überdenken.
Habe zur Zeit genug Arbeit  mit Selbstbau einer Plattensäge für große 
Leiterplatten.

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