Laser mit möglichst dünnem Strahl

Gast #3503284
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Moin Christoph,

wie ein Laserstrahl geformt ist (inklusive der Breite des Laserstrahls) 
hängt von der verwendeten Optik ab.
Ob es sowas jetzt als kleines Modul schon fertig gibt, also nen genauen 
Link, kann ich dir nicht nennen.
Es gibt aber immer eine gewisse Divergenz, dein Laserstrahl wird über 
eine bestimmte Strecke immer auseinander laufen.
Schau dir mal ein paar Bücher zur Optik, optische Strahlformung, 
Divergenz etc. an.

Gruß
dat Beast
Gast #3503302
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kopfkratz
Was meinst Du mit 10cm, den Abstand zwischen Linse und Punkt oder willst 
Du einen 0.5mm dicken Laserstrahl über eine Strecke von 10cm haben ?
Bei ersterem Kollimatorlinse mit Laserpointer, bei letzterem mußt Du 
schon selber nach einem Hersteller suchen ...
Gast #3503541
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Christoph Kind schrieb:
> Der Strahl muss nur auf einem Bereich von 10cm so klein sein, danach
> kann er von mir aus divergieren.

Wieso soll sich plötzlich bei 10cm irgendetwas ändern können, ohne dass 
dort ein optisches Element sitzt.

In einem bestimmten Abstand bekommt man einen kleinen Punkt, indem man 
den Strahl durch eine Lochblende treten läßt und die Lochblende auf den 
Punkt abbildet.

Was hast du genau vor?
OP #3503773
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@Michael:

Es geht darum, die durchlaufgeschwindigkeit eines Super 8 Filmes mit 
optischen mitteln zu bestimmen.
Der Super 8 Film hat alle 4,24 mm ein Loch, welches ca. 1mm x 1mm misst. 
Ich habe probiert dies mit LED + Lochblende + Fototransitor zu 
bewerkstelligen. Das hat dazu geführt, das das Licht so "stark" 
gebrochen wurde, dass die Beschaffenheit des Filmmaterials um das Loch 
herum maßgeblich den Lichtdurchlass bestimmt hat.

Das Ergebnis war kaum noch messbar.

Ich dachte mir nun, wenn ich den Laserstrahl sehr stark fixiere, kommt 
es nicht mehr zur Streuung des Lichtes an der Lochblende (bzw. die 
Lochblende wäre ja dann überflüssig.

Vielleicht hat ja jemand von euch eine bessere Idee.
Gast #3503783
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Christoph Kind schrieb:
> Vielleicht hat ja jemand von euch eine bessere Idee.

Nimm eine Gabellichtschranke und packe den Sender dicht vor den Film. 
Brechung am Filmmaterial verteilt das Licht räumlich, so dass die 
Unterbrechungen über den Raumwinkel zu einer kräftigen Abschwächung des 
Signals führt. Falls dich auch die Laufrichtung des Filmes interessiert, 
nimmst du eine zweite Lichtschranken dazu, die um (n+1/4) Lochabstand 
versetzt ist.
#3503793
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Christoph Kind schrieb:

> Es geht darum, die durchlaufgeschwindigkeit eines Super 8 Filmes mit
> optischen mitteln zu bestimmen.

Naja, bei einem solchen "Problem" muss man sich vielleicht etwas
Gedanken um die Optische Ausführung machen; ein "Speziallaser"
würde da aber keine Vorteile bringen. Wenn ich da so an meine
Beruflichen Probleme mit Messlasern und Genauigkeiten im Sub-
nanometerbereich denke...
Gruss
Harald
#3503795
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@ Christoph Kind (christophkind)

>Es geht darum, die durchlaufgeschwindigkeit eines Super 8 Filmes mit
>optischen mitteln zu bestimmen.

Sowas wurde schon vor Jahrzehnten ohne Laser gemacht.

>Der Super 8 Film hat alle 4,24 mm ein Loch, welches ca. 1mm x 1mm misst.

Alos riesig.

>Ich habe probiert dies mit LED + Lochblende + Fototransitor zu
>bewerkstelligen. Das hat dazu geführt, das das Licht so "stark"
>gebrochen wurde, dass die Beschaffenheit des Filmmaterials um das Loch
>herum maßgeblich den Lichtdurchlass bestimmt hat.

Dann ist dein Aufbau nicht gut.

>Ich dachte mir nun, wenn ich den Laserstrahl sehr stark fixiere,

Du meinst wohl fokusiere.

>es nicht mehr zur Streuung des Lichtes an der Lochblende (bzw. die
>Lochblende wäre ja dann überflüssig.

Wenn man es richtig macht (tm), reicht eine popelige LED + Blende aus.
OP #3503805
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Hallo Falk Brunner,

ich habe es so gemacht:

2 Platinen aufeinandergeklebt, wobei in eine Platine eine 0.3mm tiefe 
Führung für den Super 8 Film gefräst wurde.
Durch beide Platten habe ich ein ca. 1 mm großes Loch gebohrt (an der 
Stelle wo die Lochung des Films ist).
Nun oben eine LED drauf und unten einen Fototransistor.


Kannst du mir sagen, was ich falsch gemacht habe?

Vielen Dank!
Gast #3503984
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Wenn du kannst dann mach doch mal ein Foto davon (achte auf die Größe 
des jpegs).
Versuch doch auch mal ein kleineres Loch, zb. 0,8mm, oder nimm mal 2 
Rasierklingen und begrenze das Licht der LED von oben und unten, so das 
ein schmaler Strahl entsteht.

Auf jedenfall sollte das auch ohne Laser gut funktionieren.

Gruß
dat
Beast
#3504004
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@ Christoph Kind (christophkind)

>Kannst du mir sagen, was ich falsch gemacht habe?

Dein Aufbau klingt erstmal ganz OK, aber ein Bild ist dennoch besser. 
Poste mal eins.

Ich vermute, dass zuviel Streulicht schräg durch dein Lock kommt. Das 
hat vermutlich zwei Gründe.

1. Das Loch ist zu groß -> Loch kleiner machen, vielleich 0,5mm
2. Die LED ist zu nah am Loch, sodass Licht schräg durchkommt. -> LED 
weiter weg setzen. Und/Oder eine LED mit geringerem Astrahtlwinkel 
nutzen.

GGf. sollte man den Bereich vor der LED scharz einfärben, mit Edding 
oder so, damit auch dort kein Streulicht entsteht. Oder z.B. die Blende 
als ein Rohr aus schwarzem Kunststoff mit dem dünnen Loch ausführen, 
welche auf der LED steckt, damit hat man zusätzlich einen 
Streulichtfilter. Ich würde mal 10-20mm Länge probieren.

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