Gast
#3516734
Liebe Forengemeinde, zuerst muss ich gestehen das ich weniger Elektriker bzw. Elektrotechniker als vielmehr Informatiker bin. Daher bitte ich ein wenig um Nachsicht was die genaue Beschreibung meines Problems oder vielleicht die Einfachheit des Anliegens angeht. Ich habe das Forum wie auch das Internet schon intensiv bemüht aber leider keine funktionierende Lösung gefunden (oder aber diese nicht auf mein Problem transferieren können). Folgende Ausgangslage: Ich versuche mit einem Atmega8A eine Art externen Watchdog umzusetzen. Die Schaltung soll folgendes tun: Lade und warte in der Hautpschleife. Wird ein Schalter gedrückt registriere das Signal und schalte einen Ausgang auf High. An diesem Ausgang ist ein externes Gerät angeschlossen das dieses Signal registriert und nun intern eine Aktion ausführen soll. Ist diese Aktion erfolgreich sendet das externe Gerät auf einem zweiten Ausgang ein High welches der Atmega wieder registriert. Sobald der Schalter gedrückt wurde läuft parallel ein Timer welcher drei Sekunden auf die Antwort des externen Gerätes wartet. Erfolgt diese Antwort nicht innerhalb der Zeit so schaltet der Atmega einen weiteren Ausgang an welchem ein Relai mit dem externen Gerät hängt. Damit wird dann das externe Gerät ausgeschaltet. Bis dahin funktioniert auch alles problemlos. In meinem ersten Aufbau (output2.png) hatte ich den Eingang (im übrigen Active LOW) lediglich mit einem Pull-Up Widerstand versehen. Hier war das Problem das nur durch minimale statische Entladung im Umfeld der Schaltung der Atmega geschaltet hat. Nach ein weniger Recherche zum Thema Entprellen und Beschaltung der Eingänge habe ich gefunden das hier ein weiterer Widerstand sowie ein Kondensator Sinn machen (output.png). Damit war auch das Problem der elektrostatischen Auf bzw. Entladung gelöst. Nun habe ich aber das Problem das sobald ich das Licht ausschalte (Raumbeleuchtung Halogen mit Trafo) der Atmega auch schaltet. Selbst wenn die komplette Schaltung vom Netz getrennt ist sehe ich mit dem Oszi noch Spannungsspitzen am Eingang (zwar nur im Mikrosekundenbereich). Meine Frage ist nun wie ich diesen Eingang möglichst robust bekomme. Reicht es aus die Kapazität des Kondensators am Eingang zu erhöhen? Gibt es da einen Richtwert? Oder müsste man rechnen? Oder sollte ich komplett auf z.B. eine Optokoppler umstellen um den Eingang galvanisch zu trennen? Eine Alternative wäre ja noch die Nutzung von gewissen ESD Schutz Bausteinen? Hat da jemand Erfahrung? Mir ist natürlich sehr daran gelegen das der Input auch nur schaltet wenn der Taster gedrückt wird, da sonst das externe Gerät auch fälschlicherweise ausgeschaltet wird ... Vielen Dank für die Hilfe Grüße

