Hallo,
ich bräuchte für ein Projekt einen kleinen Stellantrieb.
Eine Lösung wäre ein RC Servo, ich suche jetzt also Daten für RC Servos.
Drehmoment und Stellgeschwindigkeit ist klar. Was ich (fast) nicht finde
ist die Stellgenauigkeit.
Einzig in einem Flyer auf
http://www.jkpplane.de/5-1-1-magnetindukti.html
angegeben mit 0,088 Grad
Ist das ein üblicher Wert oder schon sehr genau?
Ich find auch keine Datenblätter - gibts da irgend einen Suchbegriff?
Danke im voraus
Wenn ich "Stellgenauigkeit rc servo" suche find ich so Sachen wie
"Extreme Stellgenauigkeit" was ja sehr aussagekräftig ist.
Ich werd mir halt mal so ein 30 - 40 Eur Teil holen und messen
Reichen da für die Ansteurung 3,3V oder brauch ich die 5V?
heinz schrieb:> Ist das ein üblicher Wert oder schon sehr genau?
Normalerweise haben Servos einen Totbereich, damit sie durch den immer
vorhandenen und durch Funkübertragung höheren Jitter der PCM Pulse sonst
ständig zittern würden und Strom brauchen und verschleissen.
Wenn man den Totbereich verlässt, versucht der Servo zwar das Ziel
anzusteuern und bremst davor ab, aber wenn er dann steht (je nach
Belastung in dem Moment an anderer Stelle) grieft wieder der Totbereich:
Ladete er innerhalb, wird der Positionierfehler nicht korrigiert.
Wenn diese Servos so etwas nicht haben, hast du die Nachteile von oben.
haben die Servos so etas, stimmt die Zahl nicht sondern liegt eher bei 1
Grad.
Danke, das hilft mir weiter
Diese Lösung fällt schon mal weg.
Ich hätte gern etwa 1/10 Grad, aber inkluse Linearitätsfehler, Fehler in
der Signal erzeugung und und und
Wäre halt eine einfache Lösung gewesen
heinz schrieb:> Wenn ich "Stellgenauigkeit rc servo" suche find ich so Sachen wie> "Extreme Stellgenauigkeit" was ja sehr aussagekräftig ist.
Was erwartest Du für Aussagen bei einem Spielzeug? Nichts anderes
ist ein solches Servo.
Gruss
Harald
heinz schrieb:> Ich hätte gern etwa 1/10 Grad, aber inkluse Linearitätsfehler, Fehler in> der Signal erzeugung und und und
Solche Werte wirst Du mit einer industriellen Servosteuerung
sicherlich erreichen können. Der Preis ist dann aber 3...4stellig.
Gruss
Harald
>Was erwartest Du für Aussagen bei einem Spielzeug?
So kann man es auch sehen
>industriellen Servosteuerung
Ich hab das vorher schon mit einem Schrittmotor kontruiert i=10
benötigtes Abtriebmoment etwa 0,2Nm. Da komm ich sicher nicht in den 4
stelligen Bereich ;)
heinz schrieb:>>Was erwartest Du für Aussagen bei einem Spielzeug?> So kann man es auch sehen>>>industriellen Servosteuerung> Ich hab das vorher schon mit einem Schrittmotor kontruiert i=10> benötigtes Abtriebmoment etwa 0,2Nm. Da komm ich sicher nicht in den 4> stelligen Bereich ;)
Nun, ich hatte beruflich mit Präzisionspositionierungen mit
Genauigkeiten besser als 1µm zu tun. Da war eher ein höherer
vierstelliger Betrag typisch. Wie der preisliche "Zwischen-
bereich" zwischen 1mm und 1nm aussieht, weiss ich deshalb
nicht ganz so genau. :-)
Gruss
Harald
Standart Servos modellbau brauchen 5V Spannungsversorgung es gibt
spezielle, die höhere Spannungen brauchen.
Die solten sie dann auch bekommen , da die Servos dann meistens
Schneller und mehr Kraft haben und oft auch eine genauere Positions,
sowie ein größeres Haltemoment.
gerade wenn man Servos mit zu niedriege spannungen betreibt werden sie
sehr schnell sehr ungenau
>brauchen 5V Spannungsversorgung
Mit 3,3V hatte ich an das Steuersignal gedacht.
@Harald Wilhelms
Wobei heute Präzision vergleichsweise billig geworden ist.
Wenn ich mir die heutigen Preise für Glaslinieale gegen Inductosynch (25
Jahre her) anschaue.
Wie währe es mit Digital-Servo?
Da fällt schon einmal die Alterung des Potis weg.
Den Rest muss man sich eventuell mit eigener Regelelektronik hinbasteln.
Dennoch hat man das Problem, welches MaWin angesprochen hat. Man muss
auch beachten, daß die Servos dazu gedacht sind, eine Knüppelbewegung
auf einer Fernbedienung in einen Drehwinkel zu verwandeln. Da spielt die
Genauigkeit keine so große Rolle, da die Wiederholgenauigkeit des
Knüppels (Von den beiden Endlagen und evtl. der Mittellage mal
abgesehen) sowieso in Größenordnungen schlechter ist. Prinzipiell ist
es, wie Mawin schon schrieb: ein Spielzeug.
Was nützt dir ein Servo, der auf 1/10° genau fährt, dafür 10 mal so
teuer ist wie ein Standardservo, wenn du auf der Fernbedienung sowieso
maximal 3° sicher wiederholen (1) kannst?
(1) angenommener Wert, ohne jegliche Grundlage
>Was nützt dir ein Servo
Der oben verlinkte kostet gerade mal 40 EUR. Dafür mach ich
wahrscheinlich nicht mal die Zahnräder vom Getriebe.
"Die neuen Magnetinduktionsservos"
tippe ich mal auf Hall Sensor
heinz schrieb:> "Die neuen Magnetinduktionsservos"> tippe ich mal auf Hall Sensor
Dann schau mal in den Technischen Daten: Präzissionspotentiometer!
Ich kenne kein Servo in dieser Preisklasse mit Hall Sensor.
Wenn ein Servo "Digitalservo" heisst, so bedeutet dies noch lange nicht,
dass die komplette Regelstrecke Digital ist.
Ulli
MaWin schrieb:> Normalerweise haben Servos einen Totbereich, damit sie durch den immer> vorhandenen und durch Funkübertragung höheren Jitter der PCM Pulse sonst> ständig zittern würden und Strom brauchen und verschleissen.
PCM sind digitale Verfahren, wo nimmst du da Jitter her?
Quack schrieb:> PCM sind digitale Verfahren, wo nimmst du da Jitter her?
Ich weiß nicht, was du unter Jitter verstehst, ich kenne den als
Taktschwankung bei der Übertragung digitaler Signale - und deshalb gibt
es ihn **nur** bei digitalen Verfahren...
chris schrieb:> Such mal nach Openservo sowie Openencoder.> Damit erreichst du eine Positionsgenauigkeit von 0.0875°.
Der krumme Wert sieht eher nach Auflösung und nicht nach
Genauigkeit aus.
Gruss
Harald
Der Sensor liefert 12bit, die sind genau. Die Auflösung ist höher wegen
der Untersetzung. Im einem Modus wird 3x vor und zurück gefahren.
Gleichzeitig wird wie bei den Modellbau Zügen die halben Umdrehungen des
Motors gemessen und dann positioniert der Kontroller den Motor in der
Mitte. Dies ist sehr genau.
Matthias L. schrieb:> Ich weiß nicht, was du unter Jitter verstehst, ich kenne den als> Taktschwankung bei der Übertragung digitaler Signale - und deshalb gibt> es ihn **nur** bei digitalen Verfahren...
Auch wenn die Spannungspegel digital sind, bedeutet das noch lange
nicht, dass das Signal digital ist.
Da bei den klassischen Modellbau-Servos bekanntlich die Soll-Position in
der Pulslänge der Steuerpulse kodiert wird, ist die Pulslänge der
übertragene Analogwert für die Position. Jedes zeitliche Hin- und
Hereiern der Impulsflanken (Jitter) durch die Übertragungsstrecke wirkt
sich als Fehler für den Sollwert am Modellbau-Servo aus.
Wolfgang schrieb:> Matthias L. schrieb:>> Ich weiß nicht, was du unter Jitter verstehst, ich kenne den als>> Taktschwankung bei der Übertragung digitaler Signale - und deshalb gibt>> es ihn **nur** bei digitalen Verfahren...>> Auch wenn die Spannungspegel digital sind, bedeutet das noch lange> nicht, dass das Signal digital ist.> Da bei den klassischen Modellbau-Servos bekanntlich die Soll-Position in> der Pulslänge der Steuerpulse kodiert wird, ist die Pulslänge der> übertragene Analogwert für die Position. Jedes zeitliche Hin- und> Hereiern der Impulsflanken (Jitter) durch die Übertragungsstrecke wirkt> sich als Fehler für den Sollwert am Modellbau-Servo aus.
Ja, äh, sorry, aber was möchtest du jetzt neues sagen??
Matthias L. schrieb:> Ja, äh, sorry, aber was möchtest du jetzt neues sagen??
Beim Modelbau-Servo gibt es keinen Takt, aber Jitter.
Deine Kenntnisse über Jitter sind noch entwicklungsfähig ;-)