Gast
#3518968
Hallo Forum, ich habe hier ein kleines Verständnisproblem. Und zwar: Ein Mosfet ist ja im Sättigungsbereich wenn Uds>Ugs-Vth ist. Und der Pinchoff Point liegt ja bei Uds=Ugs-Vth. Im Sättigungsbereich ist der Mosfet eine Spannungsgesteuerte (Ugs) Stromquelle (Ids). Denn nach der Kennlinie her ändert sich der Strom Ids ja kaum noch wenn Uds weiter ansteigt. Nach dem Ohmschen Gesetz muss ja wenn I gleich bleibt aber U ansteigt auch R ansteigen. Demnach müsste ja der Rdson ab dem Pinchoff Point wieder ansteigen oder? Wenn man nun einen Mosfet im Schaltbetrieb benutzt (also Sättigungsbereich) schaut man ja immer nach dem Rdson um die Durchlassverluste zu berechnen. Aber der steigt ja an mit steigendem Uds. Was gibt denn der Rdson jetzt genau an im Datenblatt denn Uds kann sich ja ändern. Und der müsste doch im Pinchoff Point minimal sein oder? Betreibt man dann am besten den Mosfet im Schaltbetrieb knapp über dem Pichoff Point? Also ganz grob, wo sehe ich den Rdson am Ausgangskennlinienfeld? (Müsste ja die Steigung sein...) Im Linearen Bereich der Kennlinie ist der Mosfet ja ein Spannungsgesteuerter Widerstand. Also je nach Ugs besitzt er einen bestimmten Widerstand wodurch halt Ids mit Uds proportional steigt... Beim Bipolaren Transistor heißen die Bereiche ja genau andersrum. Warum so ein durcheinander? Der Bipolare Transistor ist ja in seinem Linearbereich eine Stromgesteuerte Stromquelle oder? Also je nach Ib ändert sich Ic unabhängig von Uce. ? Und im Sättigungsbereich besitzt der Transistor auch einen Widerstand der jedoch nicht von Ib beeinflusst werden kann. Soweit alles richtig??