WRT54GS-Besitzer schrieb:
> Aber allein die fehlende(n) USB-Anschluesse
Es gibt 2x USB 1.1 auf dem Board. (Zwischen CPU und Eth-Übertrager)
Die USB-Firmware erlaubt HDD und Printer-Sharing, unterstützt ext2 /
ext3 und Fat. Für einige Anwendungen ist das noch sehr brauchbar, und
ist gar nicht mal soooo arg viel Gefrickel, bis das steht...
Es existieren einige "Treiber und Libs" für alle möglichen
Hardware-Typen und Klassen: z.B. Bluetooth-, IR-, oder Modem- /
GPRS-Sticks. Zu den beiden vorhandenen UARTs könnte man auch noch einen
FTDI232 hinzufügen, etc.
Habe gestern die 16MB RAM des Routers (WRT54GL 1.1) durch 32MB Cache
einer defekten 1TB Seagate HDD ersetzt (DDR1). Der WRT hat dem neuen RAM
selber "erkannt" bzw. Initialisiert - a la Plug&Play, und nun sind nach
dem Booten mindestens 18MB RAM zum Austoben frei. Anscheinend sind 64MB
das Maximum für einen Chip auf dem Board. (Einige Modelle bieten die
Möglichkeit 2x 64MB zu bestücken.) Mich reizt es total, das beste aus
den Dingern heraus zu holen.
Urs schrieb:
> Sind nur noch für die Tonne gut...
Ich würde sie dir gerne (als Ersatzteil) abnehmen, oder:
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Gibts da nicht die Möglichkeit, über eine serielle Schnittstelle an den
> Bootloader zu kommen, um eine andere Firmware einzuspielen?
Der einfache Weg geht über telnet oder ssh + tftp, vorausgesetzt man hat
noch Zugriff darauf. Alternative: Wenn noch ein LPT-Port am PC vorhanden
ist, dann kannst du mit paar Widerständen einen Jtag-Programmer basteln,
und versuchen an den CFE / Bootloader des Routers zu kommen (um ein
Backup davon zu saugen, und) um ein neues Firmware-Image drauf zu
Flashen. Google: HairyDairyMaid Debrick Utility. Wenn der Flash-Chip
damit noch erkannt wird, hast du eigentlich schon fast gewonnen! Die
Prozedur dauert aber echt sehr lange.
Gruß, TS