extrem energiearme Funkverbindung

OP #3530254
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Hey, danke schonma für die weitere Hilfe.

Nur komm ich bald garnimmer richtig klar..

Das Nokia Kabel passt ja leider nicht an den Android Phones/Tablets, da 
Micro USB. Meint ihr das geht auch mit nem OTG Kabel? Gibts die nicht 
auch mit Treibern integriert?

@Jörg, das mit den Bandfiltern etc. übersteig mein Wissen total... 
Dachte nicht dass das alles so komplex wird.
Gast #3530270
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Der Sender könnte ein Standardsender von einer 433 MHz Funksteckdose 
sein. Für diesen Frequenzbereich (oder 868 MHz) bekommt man einfache 
Empfängermodule die nur + Versorgung, GND und Signal Anschlüsse haben. 
Das an einen Mikrocontroller anschliessen der möglichst schon einen USB 
Controller drin hat. Kein Anfängerprojekt, aber prinzipiell gehts so 
einfach...
#3530282
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Hallo

Es gibt fertige Module für, heißt es ISM Frequenzen? 433Mhz und andere, 
die hauptsächlich  Strom brauchen wenn getastet, außerdem 
Codier/Dekodier IC's, die die Sicherheit verbessern, bzw. die Erzeugung 
und Erkennung eines Signals erst ermöglichen.
Die Angebote dazu solltest Du mal durchschauen.
Zur gewünschten Reichweite hast Du nichts gesagt.
Für USB gibt es fertige C Libraries für Controller und auch 
Microcontroller mit USB Interface. Dazu können Dir hier andere sicher 
etwas sagen.
Was auch geht, das wäre ein paraleller Printerport. Printerports gibt es 
auch für USB.
Ich weiß nur nicht, wie es mit der Unterstützung von Deinem 
Betriebssystem her aussieht.
Möchtest Du komplett alles selbst bauen, sieht es schwieriger aus.
Hier liegt die Schwierigkeit darin, billige passende IC's zu finden.

MfG
Matthias
Gast #3530398
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Die zu überbrückende Entfernung und die Rahmenbedingungen 
(Stahlbetongebäude oder Freiland, zu erwartende Störungen etc.) wären 
nicht ganz unwichtig, bevor hier zielführende Tipps gegeben werden 
können.
Moderator Persönliche Seite #3530444
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Mandy Xxxxxx schrieb:
> Hierzu ist es nötig dass die Funkverbindung eigentlich dauerthaft
> vorhanden ist.

Warum dauerhaft?  Eigentlich muss sie doch nur existieren, wenn der
Taster gedrückt wird, oder?

Mit einem geschickten Design könnte man die nötige Energie gleich noch
dem Taster entnehmen :), aber auch sonst kostet das bisschen Senden
nicht viel Energie.  Ein ständig mitlaufender Empfänger kostet bei UHF
vergleichsweise viel, aber der Strom für den kommt ja offenbar aus der
(USB-)Steckdose, da ist das nicht so kritisch.

Es ist praktisch alles für die bisher genannten Anforderungen geeignet,
was es so im UHF-Bereich gibt.  Die Details werden dann durch die
weiteren, von dir bislang nicht genannten Anforderungen bestimmt
(Implementierung verfügbar als fertiges Modul, Preis, Stückzahl,
separater oder integrierter Controller, wer baut alles zusammen?,
wer kümmert sich um die CE-Konformität und deren Deklaration, etc. pp.).
Gast #3530464
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Dein Sender muss auf keinen Fall im Dauerbetrieb sein. Es sei denn Du 
willst die Batterieindustrie sponsern.
Wenn der Empfänger, wenn er denn Empfangen soll, an ist, reicht das.

Die einfache Logik dahinter ist:
Taster schaltet mit Betätigung den Sender an.
µP kommt in die Gänge.
µP sendet seine Sequenz.
µP geht in die Heia.
Taster unterbricht beim Loslassen die Stromversorgung.

Da das Ganze nur ein paar Millisekunden dauert, sollte die normale 
Betätigungszeit eines Tasters ausreichen. Notfalls kann man mit ein paar 
Tricks nachhelfen.

Vorher und nachher ist der Leistungsverbrauch gleich null. 
Selbstentladung mal außen vor gelassen.
OP #3530472
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Die dauer des "gedrückt haltens" beträgt ca 2 Minuten maximal. die Zeit 
muss solange gesendet werden.

Dass es nicht dauerhaft an sein muss kommt mir im nachhinein auch, aber 
danke für den Tip.

Wie im EDIT erwähnt, würde ich gern fertige Module nehmen und die 
Funkstrecke anpassen. Somit müsste das mit der "CE-Konformität" ja schon 
gegeben sein.

Die Stückzahl beträgt erstmal 1. um zu testen ob es auch funktioniert 
wie gedacht, später wird über eine größere Anzahl nachgedacht, nur will 
ich das mit der Störungsfreiheit "gleicher" Bauteile gleich vornerein 
ausschließen.

Kosten... Übles Thema ich weiß :)
Gering. Jetzt mal so gesagt.
Hab mich da noch auf nix vorbereitet was es kosten würde.
Gast #3530485
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Es ist für einen Mikroprozessor kein Problem, nach dem Senden schlafen 
zu gehen.
Dabei sinkt der Stromverbrauch beträchtlich.
Natürlich ist das nur sinnvoll, wenn die "Drückdauer" keine Information 
enthält.
Dadurch wird die Tastenbetätigungszeit fast unwichtig.
Wichtig ist ja nur, das dass gewünschte Impulspacket auf die Reise 
gebracht wird.

Es gibt auch fertige Sender zum Schalten von z.B. Steckdosen. Die kann 
man, einen passenden Empfänger vorausgesetzt, auch für andere Zwecke 
missbrauchen.
Moderator Persönliche Seite #3530783
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Mandy Xxxxxx schrieb:
> Wie im EDIT erwähnt, würde ich gern fertige Module nehmen und die
> Funkstrecke anpassen. Somit müsste das mit der "CE-Konformität" ja schon
> gegeben sein.

Halb und halb.  Verantwortlich bist du immer als „Inverkehrbringer“,
und als dieser stellst du die Konformitätsbescheinigung aus.  Aber
bei einem Modul, der die Konformität bereits einmal nachweisen konnte,
ist das natürlich einfacher, als wenn du alles selbst tust.  Trotzdem
bist du auch mit einem solchen in der Verantwortung, denn erstens musst
du die Betriebsbedingungen einhalten (korrekte Frequenz und ggf. weitere
Parameter auswählen, Einschaltdauerbegrenzungen beachten etc. pp.), und
zweitens darf natürlich der Rest deines Geräts die HF-Eigenschaften
nicht nennenswert verschlechtern.  Extrembeispiel für den letzten Punkt:
wenn du nach dem Sender ein Bandfilter anbringst, welches die 1.
Oberwelle der Sendefrequenz extrem verstärkt, dann wird dein Gerät
anschließend die Grenzwerte für Emissionen außerhalb des Bandes nicht
mehr einhalten.
Gast #3530908
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Das größere (programm-) technische Problem ist hier wohl eher ein 
Empfänger mit problemlos universell auslesbarer USB-Schnittstelle.

Hier bietet sich z.B. das "USB-Ende" eines der für ca. 2 Euro zu 
bekommenden Nokia-Handy-Datenkabel an, die nämlich alle einen simplen 
Seriell-USB-Wandler enthalten.

http://www.amazon.de/Original-Nokia-Datenkabel-Smartphone-Communicator/dp/B002BYFSB4/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1392204194&sr=8-2&keywords=nokia+datenkabel

Die Dinger sind sehr Programmiererfreundlich ... das bisschen 
Funk-Gefrickel bietet dagegen so viele Freiheiten, dass eher die Auswahl 
aus der Vielfalt ein Problem darstellt.
OP #3533703
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Hey, danke schonma für die weitere Hilfe.

Nur komm ich bald garnimmer richtig klar..

Das Nokia Kabel passt ja leider nicht an den Android Phones/Tablets, da 
Micro USB. Meint ihr das geht auch mit nem OTG Kabel? Gibts die nicht 
auch mit Treibern integriert?

@Jörg, das mit den Bandfiltern etc. übersteig mein Wissen total... 
Dachte nicht dass das alles so komplex wird.
OP #3542004
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Hey,
leider komm ich garnicht voran damit.
Ich weiß immernoch nicht ob das mit nem USB OTG geht bzw generell wie 
ich die Schaltung aufbauen sollte...

Hab leider zu wenig Erfahrung damit.
Könnte mir von euch evtl. jemand damit helfen?

Wäre wirklich nett.

Grüße :)


Edit: würde es mit sowas klappen?: 
http://www.conrad.de/ce/de/product/130428/Funk-Sender-Empfaenger-Set-433-MHz-AM-Baustein-Sender-3-12-VACDC-Empfaenger-5-VACDC-Reichweite-max-30-m

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